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[[Bild:Sak_3.jpg|thumb|300px|Tribüne der alten SAK-Anlage vom Platz aus gesehen]]
 
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[[Bild:Sak_1.jpg|thumb|300px|Tribüne auf dem alten SAK-Platz]]
 
[[Bild:Sak_1.jpg|thumb|300px|Tribüne auf dem alten SAK-Platz]]
Der '''Salzburger Athletiksport-Klub 1914''' ist ein Allround-Sportverein aus [[Salzburg]]. Der im Stadtteil [[Nonntal]] beheimatete Verein führt die Sektionen Fußball, Fechten, Eiskunstlauf, Fitness und Rollschuhlauf. Die mittlerweile aufgelöste Sektion Handball wurde 1971 Österreichischer Meister bei den Männern.
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Der '''Salzburger Athletiksport-Klub 1914''' ist ein Allround-Sportverein aus [[Salzburg]]. Der im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Nonntal]] beheimatete Verein führt die Sektionen Fußball, Fechten, Eiskunstlauf, Fitness und Rollschuhlauf. Die mittlerweile aufgelöste Sektion Handball wurde [[1971]] Österreichischer Meister bei den Männern.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
=== Gründung ===
 
=== Gründung ===
Der SAK 1914 wurde am [[24. Juni]] [[1914]] im [[Hotel Traube|Gasthof Traube]] in der [[Linzer Gasse]] als Fußballverein gegründet und ist damit der älteste Fußballklub des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]. Es trafen sich damals der glühende Alpinist [[Gustav Freytag]] und eine Handvoll Männer. Die Vereinsfarben wurden bei der Gründung mit Rot-Weiß festgelegt und [[1919]] auf Blau-Gelb geändert. Bereits vor der Vereinsgründung bestritt die Mannschaft am [[4. Juni]] [[1914]] auf der [[Trabrennbahn]] in [[Parsch]] ihr erstes Spiel gegen den FC Traunstein, das die [[Bayern]] mit 4:1 für sich entschieden.  
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Der SAK 1914 wurde am [[24. Juni]] [[1914]] im [[Hotel Traube|Gasthof Traube]] in der [[Linzer Gasse]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] von Salzburg als Fußballverein gegründet und ist damit der älteste Fußballklub des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Es trafen sich damals der glühende Alpinist [[Gustav Freytag]] und eine Handvoll Männer. Die Vereinsfarben wurden bei der Gründung mit Rot-Weiß festgelegt und [[1919]] auf Blau-Gelb geändert. Bereits vor der Vereinsgründung bestritt die Mannschaft am [[4. Juni]] [[1914]] auf der [[Trabrennbahn]] in [[Parsch]] ihr erstes Spiel gegen den FC Traunstein, das die [[Bayern]] mit 4:1 für sich entschieden.  
    
Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s setzte dem Sport vorerst ein Ende.
 
Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s setzte dem Sport vorerst ein Ende.
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Gustav Freytag, von Beruf Rechtsanwalt, machte aus seinem völkischen Deutschtum nie ein Hehl und so wurde bereits bei der Gründung des Vereins der "Arierparagraph" in die Statuten aufgenommen. Dieser wurde nach dem Ersten Weltkrieg in der Generalversammlung von 1922 erneut bestätigt. Der darauffolgende Auschluss aller jüdischen Funktionäre und Spieler war umso seltsamer, als nach dem 1. Weltkrieg Ferdinand Morawetz, ein Kaufmann jüdischer Abstammung, erster Gönner und Präsident des Vereins in der [[Zwischenkriegszeit]] war.
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Gustav Freytag, von Beruf Rechtsanwalt, machte aus seinem völkischen Deutschtum nie ein Hehl und so wurde bereits bei der Gründung des Vereins der "Arierparagraph" in die Statuten aufgenommen. Dieser wurde nach dem Ersten Weltkrieg in der Generalversammlung von 1922 erneut bestätigt. Der darauffolgende Ausschluss aller jüdischen Funktionäre und Spieler war umso seltsamer, als nach dem Ersten Weltkrieg [[Ferdinand Morawetz senior]], ein Kaufmann jüdischer Abstammung, erster Gönner und Präsident des Vereins in der [[Zwischenkriegszeit]] war.
    
===Erfolgreiche Zwischenkriegszeit===
 
===Erfolgreiche Zwischenkriegszeit===
Eine "goldene Ära" begann für den SAK 1914 in der [[Zwischenkriegszeit]]. Gespielt wurde vorerst auf dem Exerzierfeld der [[Hellbrunner Kaserne]]. Im Land war der Verein nahezu konkurrenzlos, in den westlichen Bundesländern über viele Jahre dominierend. Dank eines gewissen [[Ferdinand Morawetz senior]]  bezog der Klub [[1921]] seine Heimstätte auf den [[Berchtoldgründe]]n (benannt nach dem ehemaligen Außenminister Graf von Berchthold) in [[Nonntal]]. Der fußballverrückte Wiener Kaufmann [[Ferdinand Morawetz senior|Morawetz]] steckte als Präsident nicht nur sein Privatvermögen in den Verein, er kaufte auch die Berchtholdgründe und vermachte diesem dem jungen Fußballklub. Seine beiden Söhne [[Alfred Morawetz|Alfred]] und [[Fritz Morawetz|Fritz]] bestimmten den Salzburger Fußball noch Jahren später mit. Alfred beim [[SSK]] und Fritz beim SAK. Durch den Fehler eines Dressenlieferanten, der gelbe Leibchen mit blauen Krägen lieferte, wurden die Vereinsfarben auf gelb-blau geändert.
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Eine "goldene Ära" begann für den SAK 1914 in der Zwischenkriegszeit. Gespielt wurde vorerst auf dem Exerzierfeld der [[Hellbrunner Kaserne]]. Im Land war der Verein nahezu konkurrenzlos, in den westlichen Bundesländern über viele Jahre dominierend. Dank des Ferdinand Morawetz senior bezog der Klub [[1921]] seine Heimstätte auf den [[Berchtoldgründe]]n (benannt nach dem ehemaligen Außenminister Graf von Berchthold) in [[Nonntal]]. Der fußballverrückte Wiener Kaufmann Morawetz steckte als Präsident nicht nur sein Privatvermögen in den Verein, er kaufte auch die Berchtholdgründe und vermachte diesem dem jungen Fußballklub. Seine beiden Söhne [[Alfred Morawetz|Alfred]] und [[Fritz Morawetz|Fritz]] bestimmten den Salzburger Fußball noch Jahren später mit. Alfred beim [[SSK]] und Fritz beim SAK. Durch den Fehler eines Dressenlieferanten, der gelbe Leibchen mit blauen Krägen lieferte, wurden die Vereinsfarben auf gelb-blau geändert.
    
Am [[14. März]] [[1925]] veranstaltete der SAK ein ''Frühlingskränzchen'' in den Sälen des [[Hotel Mirabell|Hotels Mirabell]] unter dem Ehrenschutz seiner Ehrenmitglieder Kommerzialrat [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] und [[Friedrich Baron von Mayr-Melnhof]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250214&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=12 anno], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 14. Februar 1925, Seite 12</ref>
 
Am [[14. März]] [[1925]] veranstaltete der SAK ein ''Frühlingskränzchen'' in den Sälen des [[Hotel Mirabell|Hotels Mirabell]] unter dem Ehrenschutz seiner Ehrenmitglieder Kommerzialrat [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] und [[Friedrich Baron von Mayr-Melnhof]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250214&query=%22Friedrich+Baron+Mayr-Melnhof%22&ref=anno-search&seite=12 anno], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 14. Februar 1925, Seite 12</ref>
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Morawetz soll aber schon in Wien ein Freund des runden Leders gewesen sein und eine enge Beziehung zum jüdischen Fußballklub SC Hakoah gehabt haben. Aus seinen Geschäftsreisen nach England brachte er die ersten Fußbälle und Fußballschuhe mit nach Österreich. In Salzburg investierte er seine Leidenschaft in den SAK. Morawetz wurde 1922 aus dem Verein ausgeschlossen, da er jüdischer Herkunft war und der Verein in diesem Jahr einen "Arierparagraphen" einführte. Er wechselte daraufhin zum 1. SSK 1919, dessen Präsident er wurde.
 
Morawetz soll aber schon in Wien ein Freund des runden Leders gewesen sein und eine enge Beziehung zum jüdischen Fußballklub SC Hakoah gehabt haben. Aus seinen Geschäftsreisen nach England brachte er die ersten Fußbälle und Fußballschuhe mit nach Österreich. In Salzburg investierte er seine Leidenschaft in den SAK. Morawetz wurde 1922 aus dem Verein ausgeschlossen, da er jüdischer Herkunft war und der Verein in diesem Jahr einen "Arierparagraphen" einführte. Er wechselte daraufhin zum 1. SSK 1919, dessen Präsident er wurde.
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Bei den Athletikern drehte sich anfangs aber nicht alles um Fußball. Mit dem Sportplatz samt Aschebahn gedeihen in der [[Zwischenkriegszeit]] noch weitere Sektionen. Vor allem die blau-gelben Leichtathleten sprinten von einem Rekord zum nächsten. [[Alexej Stachowitsch]] verhilft den Leichtathleten in den [[1930er]]-Jahren zu Spitzenleistungen. Die Oktoberrevoultion 1917 zwingt seine zum russischen Hochadel gehörende Familie zum Auswandern. Sie findet 1923 auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij von Paschkoff]] auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Während Bruder Michael beim Salzburger Tennisclub STC anheuert, bricht Alexej sämtliche Streckenrekorde für den SAK. Er wird Landesmeister im 100- und 200-Meter-Lauf und soll 1936 zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren. Stachowitsch entscheidet sich aber für die Matura.
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Bei den Athleten drehte sich anfangs aber nicht alles um Fußball. Mit dem Sportplatz samt Aschenbahn gediehen in der Zwischenkriegszeit noch weitere Sektionen. Vor allem die blau-gelben Leichtathleten sprinteten von einem Rekord zum nächsten. [[Alexej Stachowitsch]] verhalf den Leichtathleten in den [[1930er]]-Jahren zu Spitzenleistungen. Die Oktoberrevoultion 1917 zwang seine zum russischen Hochadel gehörende Familie zum Auswandern. Sie fand 1923 auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij von Paschkoff]] auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Während Bruder Michael beim Salzburger Tennisclub STC anheuerte, brach Alexej sämtliche Streckenrekorde für den SAK. Er wurde Landesmeister im 100- und 200-Meter-Lauf und sollte [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren. Stachowitsch entschied sich aber für die Matura.
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In der gemeinsamen Liga mit [[Oberösterreich]] holen die SAK-Fußspieler 1934 und 1935 den Meister. In beiden Jahren scheiterte der Klub am höchsten damals erreichbaren Ziel für Amateurvereine: Im Finale der Amateurstaatsmeisterschaft scheiterte der SAK an Sturm Graz und - durch eine Entscheidung am Grünen Tisch - an Baden. Die 1933 gegründete Austria ist damals noch kein ernst zunehmender Gegner. 15 Mal in Folge holen die Athletiker von 1924 bis 1938 den Landesmeistertitel. Das Glanzstück folgt 1936 bei den Sommerspielen in Berlin. Die Brüder [[Eduard Kainberger|Edi]] und[[ Karl Kainberger]], [[Adolf Laudon]] und [[Ernst Bacher]] erringen mit dem belächelten „Team der Namenlosen“ Olympia-Silber. „''Mein Vater hat nie viel darüber erzählt. Es war nicht sein Stil, damit anzugeben. Er hat einfach gut gespielt und hat das nie an die große Glocke gehängt''“, erinnert sich Sohn Peter Bacher an den Salzburger Mittelfeldspieler, der damals mit der österreichischen Amateur-Elf in Berlin den zweiten Platz hinter Italien belegte. Der Olympia-Torhüter Edi Kainberger schafft später den Sprung ins Ausland zu 1860 München.
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In der gemeinsamen Liga mit [[Oberösterreich]] holten die SAK-Fußspieler 1934 und 1935 den Meister. In beiden Jahren scheiterte der Klub am höchsten damals erreichbaren Ziel für Amateurvereine. Im Finale der Amateurstaatsmeisterschaft scheiterte der SAK an Sturm Graz und - durch eine Entscheidung am Grünen Tisch - an Baden. Die 1933 gegründete Austria war damals noch kein ernst zunehmender Gegner. 15 Mal in Folge holten die Athleten von 1924 bis 1938 den Landesmeistertitel. Das Glanzstück folgte 1936 bei den Sommerspielen in Berlin. Die Brüder [[Eduard Kainberger|Edi]] und[[ Karl Kainberger]], [[Adolf Laudon]] und [[Ernst Bacher]] errangen mit dem belächelten „Team der Namenlosen“ Olympia-Silber. „''Mein Vater hat nie viel darüber erzählt. Es war nicht sein Stil, damit anzugeben. Er hat einfach gut gespielt und hat das nie an die große Glocke gehängt''“, erinnert sich Sohn Peter Bacher an den Salzburger Mittelfeldspieler, der damals mit der österreichischen Amateur-Elf in Berlin den zweiten Platz hinter Italien belegte. Der Olympia-Torhüter Edi Kainberger schaffte später den Sprung ins Ausland zu 1860 München.
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Mit der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] im März 1938 wird der SAK-Sportplatz rasch zur Bühne der NS-Propaganda umfunktioniert. Bereits im Juli 1938 nutzen SA-Männer der Heeressportschule Wünsdorf den Platz für eine sportliche Vorführung. Der SAK 1914 darf seinen Namen zwar zunächst behalten, wird aber ebenso wie andere Sportvereine in den NS-Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert. In der Einheitsorganisation der Nationalsozialisten üben bis 1945 mehrere SAK-Funktionäre sportpolitische Ämter aus. Sportlich büßt der SAK seine Vormachtstellung vorerst nicht ein, spielt aber nicht mehr die Rolle wie vor 1938. Die Athletiker nehmen zwar an den Tschammer-Pokal-Spielen teil, haben aber de facto keine Chance. 1943 wird der SAK mit dem SSK und der Austria „kriegsbedingt“ zur Fußballgemeinschaft Salzburg (FG Salzburg) mit [[SV Austria Salzburg]] und dem [[1. SSK 1919]] zur [[Fußballgemeinschaft Salzburg]] zusammen, die noch am [[8. April]] [[1945]] ein Spiel gegen eine Luftwaffen-Elf bestritt.
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Mit der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] im März 1938 wurde der SAK-Sportplatz rasch zur Bühne der NS-Propaganda umfunktioniert. Bereits im Juli 1938 nutzten SA-Männer der Heeressportschule Wünsdorf den Platz für eine sportliche Vorführung. Der SAK 1914 durfte seinen Namen zwar zunächst behalten, wurde aber ebenso wie andere Sportvereine in den NS-Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert. In der Einheitsorganisation der Nationalsozialisten übten bis 1945 mehrere SAK-Funktionäre sportpolitische Ämter aus. Sportlich büßte der SAK seine Vormachtstellung vorerst nicht ein, spielte aber nicht mehr die Rolle wie vor 1938. Die Athleten nahmen zwar an den Tschammer-Pokal-Spielen teil, hatten aber de facto keine Chance. [[1943]] wurde der SAK mit dem SSK und der Austria „kriegsbedingt“ zur Fußballgemeinschaft Salzburg (FG Salzburg) mit [[SV Austria Salzburg]] und dem [[1. SSK 1919]] zur [[Fußballgemeinschaft Salzburg]] zusammen, die noch am [[8. April]] [[1945]] ein Spiel gegen eine Luftwaffen-Elf bestritt.
    
===Salzburgs Pioniere in der höchsten Klasse===
 
===Salzburgs Pioniere in der höchsten Klasse===
Nach 1945 ist es der Kriminalabteilungsinspektor [[Alfred Schamberger]], der den Verein unter Beteiligung der beiden Olympia-Kicker Edi und Karl Kainberger wieder zum Leben erweckt. Nach der Wiedergründung feierte der SAK [[1946]] und [[1947]] zwei weitere Landesmeistertitel. Doch die Konkurrenten [[SV Austria Salzburg]] und [[UFC Salzburg]] hatten aufgeholt. [[1952]] schließlich gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Als erster Salzburger Verein spielte der SAK - nach Siegen gegen Schwarz-Weiß Bregenz und Wiener Neustadt im Aufstiegsturnier - in der Staatsliga A. Die Saison [[Fußballtabellen 1952/53|1952/53]] wurde dann aber kein Ruhmesblatt: Nur vier Punkte schaffte der SAK, dessen Größen [[Hermann Hochleitner]], [[Günter Praschak]] und [[Bertl Schmiedinger]] den Klasseunterschied zu den großen Wiener Klubs anerkennen mussten.  
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Nach 1945 war es der Kriminalabteilungsinspektor [[Alfred Schamberger]], der den Verein unter Beteiligung der beiden Olympia-Kicker Edi und Karl Kainberger wieder zum Leben erweckte. Nach der Wiedergründung feierte der SAK [[1946]] und [[1947]] zwei weitere Landesmeistertitel. Doch die Konkurrenten [[SV Austria Salzburg]] und [[UFC Salzburg]] hatten aufgeholt. [[1952]] schließlich gelang der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Als erster Salzburger Verein spielte der SAK - nach Siegen gegen Schwarz-Weiß Bregenz und Wiener Neustadt im Aufstiegsturnier - in der Staatsliga A. Die Saison [[Fußballtabellen 1952/53|1952/53]] wurde dann aber kein Ruhmesblatt: Nur vier Punkte schaffte der SAK, dessen Größen [[Hermann Hochleitner]], [[Günter Praschak]] und [[Bertl Schmiedinger]] den Klasseunterschied zu den großen Wiener Klubs anerkennen mussten.  
    
Zwar übernahm in der Stadt zunehmend [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] die Führungsrolle, aber in der Saison [[Fußballtabellen 1960/61|1960/61]] gelang dem SAK 1914 das Kunststück Aufstieg ein weiteres Mal, diesmal in einem harten Duell gegen Wacker Innsbruck in der Regionalliga West. Auch beim zweiten Anlauf blieb es bei Achtungserfolgen, dabei waren mit Erich Probst sogar ein WM-erprobter Stürmer und im Frühjahr [[1962]] auch Torhüterlegende Walter Zeman mit von der Partie. Dem Höhenflug folgte der Absturz. [[1964]] war der SAK gar nur noch drittklassig, spielte in der Landesliga unter anderem ein unrühmliches Spiel gegen den [[SK Hallein]], bei dem es im Herbst 1964 zu einem [[Platzsturm bei SK Hallein vs. SAK 1914 (1964)|Platzsturm]] kam.
 
Zwar übernahm in der Stadt zunehmend [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] die Führungsrolle, aber in der Saison [[Fußballtabellen 1960/61|1960/61]] gelang dem SAK 1914 das Kunststück Aufstieg ein weiteres Mal, diesmal in einem harten Duell gegen Wacker Innsbruck in der Regionalliga West. Auch beim zweiten Anlauf blieb es bei Achtungserfolgen, dabei waren mit Erich Probst sogar ein WM-erprobter Stürmer und im Frühjahr [[1962]] auch Torhüterlegende Walter Zeman mit von der Partie. Dem Höhenflug folgte der Absturz. [[1964]] war der SAK gar nur noch drittklassig, spielte in der Landesliga unter anderem ein unrühmliches Spiel gegen den [[SK Hallein]], bei dem es im Herbst 1964 zu einem [[Platzsturm bei SK Hallein vs. SAK 1914 (1964)|Platzsturm]] kam.
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Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6.
 
Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6.
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Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger junior|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder [https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Berger_(Fu%C3%9Fballspieler) Markus Berger] sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt 4 Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden.  
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Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger junior|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder [https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Berger_(Fu%C3%9Fballspieler) Markus Berger] sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt vier Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden.  
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Ziel des Vereins ist es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk gilt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 NachwuchsspielerInnen aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen.
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Ziel des Vereins war es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk galt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 NachwuchsspielerInnen aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen.
 
Der Aufstieg in die Regionalliga Salzburg konnte 5 Runden vor Schluss fixiert werden und 2 Runden vor Schluss gelang im letzten Heimspiel der Saison auch der Meistertitel in der Salzburger Liga. Neben dem SAK 1914 stiegen auch der Tabellenzweite SV Austria Salzburg und der Drittplatzierte SV Kuchl auf.
 
Der Aufstieg in die Regionalliga Salzburg konnte 5 Runden vor Schluss fixiert werden und 2 Runden vor Schluss gelang im letzten Heimspiel der Saison auch der Meistertitel in der Salzburger Liga. Neben dem SAK 1914 stiegen auch der Tabellenzweite SV Austria Salzburg und der Drittplatzierte SV Kuchl auf.
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Zur Saison 2019/2020 spielt der SAK in der neu geschaffenen Regionalliga Salzburg mit einer umfangreich verstärkten Mannschaft. Kurzfristig will man sich in der Liga etablieren, und mittelfristig einen Aufstieg in die zweite Liga anpeilen.
 
Zur Saison 2019/2020 spielt der SAK in der neu geschaffenen Regionalliga Salzburg mit einer umfangreich verstärkten Mannschaft. Kurzfristig will man sich in der Liga etablieren, und mittelfristig einen Aufstieg in die zweite Liga anpeilen.
      
==Titel und Erfolge ==
 
==Titel und Erfolge ==
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* 2 x Meister Vierte Spielstufe: 2005 (1. Landesliga), 2019 (Salzburger Liga)  
 
* 2 x Meister Vierte Spielstufe: 2005 (1. Landesliga), 2019 (Salzburger Liga)  
 
* 1 x Meister Fünfte Spielstufe: 1995 (1. Landesliga)
 
* 1 x Meister Fünfte Spielstufe: 1995 (1. Landesliga)
      
===Erfolge===
 
===Erfolge===
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*Zwischen Provinz und Metropole − Fußball in Österreich − Beiträge zur 1. Salzburger Fußballtagung (Verlag Die Werkstatt, Göttingen, 2016)
 
*Zwischen Provinz und Metropole − Fußball in Österreich − Beiträge zur 1. Salzburger Fußballtagung (Verlag Die Werkstatt, Göttingen, 2016)
 
* {{Quelle SW-SN|18. Juni 2014}}  
 
* {{Quelle SW-SN|18. Juni 2014}}  
== Einzelnachweise ==
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==== Einzelnachweise ====
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Organisation]]
 
[[Kategorie:Organisation]]
 
[[Kategorie:Verein]]
 
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[[Kategorie:Sport]]
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[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Sportverein]]
 
[[Kategorie:Sportverein]]
 
[[Kategorie:Fußballverein]]
 
[[Kategorie:Fußballverein]]

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