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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | ''Friedrich Ludwig von Hartmann'' war zu Beginn seiner Beamtenlaufbahn im Jahr 1791 Finanzbeamter (Akzessist) im damals salzburgischen [[Mühldorf am Inn]], 1794 in Salzburg. 1799 wurde er von Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum geheimen Hofsekretär ernannt. 1803 wurde er Hofrat und [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlich-salzburgischer]] Staatsratssekretär, wobei er dem Staatsminister [[Marchese Federigo Manfredini|Manfredini]] zugeteilt war.<ref> Putzer, Peter: Kursalzburg. Ein Beitrag zur Territorialen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte gegen Ende des alten Reiches. Jur. Habilitationsschrift (masch.). Salzburg 1969. S. 203.</ref> | + | ''Friedrich Ludwig von Hartmann'' war zu Beginn seiner Beamtenlaufbahn im Jahr 1791 Finanzbeamter (Akzessist) im damals salzburgischen [[Mühldorf am Inn]], 1794 in Salzburg. 1799 wurde er von Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum geheimen Hofsekretär ernannt. 1803 wurde er [[Hofrat]] und [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlich-salzburgischer]] Staatsratssekretär, wobei er dem Staatsminister [[Marchese Federigo Manfredini|Manfredini]] zugeteilt war.<ref> Putzer, Peter: Kursalzburg. Ein Beitrag zur territorialen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte gegen Ende des alten Reiches. Jur. Habilitationsschrift (masch.). Salzburg 1969. S. 203.</ref> |
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| − | Friedrich Ludwig von Hartmann folgte [[Ferdinand III.|Kurfürst Ferdinand]], nachdem dieser im Jahr 1806 Salzburg verloren und stattdessen das Großherzogtum Würzburg erhalten hatte, in gleicher Position nach Würzburg und fungierte auch dort als Staatsratssekretär.<ref> [http://www.napoleon-series.org/research/almanac/chapter1/c_chapter1e.html L'Almanach Impérial pour L'année 1810, Chapitre Ier, Section III, Wurtzbourg.] Dies belegt auch der Umstand, dass verschiedene Proklamationen des Großherzogs (von Würzburg) die Contresignatur „F.L. v. Hartmann“ tragen ([http://books.google.at/books?id=oIYTAAAAYAAJ&pg=PA296&lpg=PA296&dq=f+l+v.%22+%22Hartmann%22] [http://www.documentarchiv.de/nzjh/1810/besitzergreifung-wuerzburg.html] [http://books.google.at/books?id=yxMLAAAAIAAJ&pg=PA206&lpg=PA206&dq=Hartmann] [http://books.google.at/books?id=WhMLAAAAIAAJ&pg=PA49&lpg=PA49&dq=Hartmann], alle Beispiele aus dem Jahr 1810).</ref> | + | Friedrich Ludwig von Hartmann folgte [[Ferdinand III.|Kurfürst Ferdinand]], nachdem dieser im Jahr 1806 Salzburg verloren und stattdessen das Großherzogtum Würzburg erhalten hatte, nach Würzburg (heute [[Bayern]]) und fungierte auch dort als Staatsratssekretär.<ref> [http://www.napoleon-series.org/research/almanac/chapter1/c_chapter1e.html L'Almanach Impérial pour L'année 1810, Chapitre Ier, Section III, Wurtzbourg.] Dies belegt auch der Umstand, dass verschiedene Proklamationen des Großherzogs (von Würzburg) die Contresignatur „F.L. v. Hartmann“ tragen ([http://books.google.at/books?id=oIYTAAAAYAAJ&pg=PA296&lpg=PA296&dq=f+l+v.%22+%22Hartmann%22] [http://www.documentarchiv.de/nzjh/1810/besitzergreifung-wuerzburg.html] [http://books.google.at/books?id=yxMLAAAAIAAJ&pg=PA206&lpg=PA206&dq=Hartmann] [http://books.google.at/books?id=WhMLAAAAIAAJ&pg=PA49&lpg=PA49&dq=Hartmann], alle Beispiele aus dem Jahr 1810).</ref> |
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| − | Friedrich Ludwig von Hartmann übersiedelte 1814 (für dieses Jahr wird er bei Franz Martin als bayrischer Kreisrat bezeichnet) oder 1816 mit seiner Familie von Würzburg nach Salzburg. | + | Friedrich Ludwig von Hartmann übersiedelte 1814<ref>Für dieses Jahr wird er bei Franz Martin als bayrischer Kreisrat bezeichnet.</ref> oder 1816<ref name= "Clive"/> mit seiner Familie von Würzburg nach Salzburg. |
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| | In Salzburg wirkte er offenbar als Finanz-Kreisrat<ref>[http://www.salzburg.gv.at/pdf-museumsakten.doc Museumsakt musakt 366]</ref>). 1820 ging er nach Linz, wo er eine höhere Stelle bei der [[Herzogtum Salzburg#1816_bis_1848_(Salzburg_als_oberösterreichischer_Kreis)|obderennsischen Landesregierung]] einnahm.<ref name= "Clive"/> | | In Salzburg wirkte er offenbar als Finanz-Kreisrat<ref>[http://www.salzburg.gv.at/pdf-museumsakten.doc Museumsakt musakt 366]</ref>). 1820 ging er nach Linz, wo er eine höhere Stelle bei der [[Herzogtum Salzburg#1816_bis_1848_(Salzburg_als_oberösterreichischer_Kreis)|obderennsischen Landesregierung]] einnahm.<ref name= "Clive"/> |
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| | ==Familie== | | ==Familie== |
| − | Friedrich Ludwig von Hartmann hatte im Jahr 1799 geheiratet. Mit seiner Frau Maria Anna von Schallhammer (* 1779, † 1857), Tochter des Anton [[Anton von Schallhammer|Ritter von Schallhammer]] (Hofrats und Universitätsprofessors) und der Barbara von Spiegelfeld, hatte er fünf Kinder: | + | Friedrich Ludwig von Hartmann hatte im Jahr 1799 geheiratet. Mit seiner Frau Maria Anna von Schallhammer (* 1779, † 1857), Tochter des Anton [[Anton von Schallhammer|Ritter von Schallhammer]] (Hofrats und Universitätsprofessors) und der Barbara [[Franz Freiherr von Spiegelfeld|von Spiegelfeld]], hatte er fünf Kinder: |
| − | * Anna Maria (* 29. Oktober 1800 [[Aigen]] bei [[Salzburg]], † 17. Juli 1881 ebenda), verh. mit dem k. k. Major Anton Grafen Revertera dei duchi della Salandra (1785-1867 | + | * Anna Maria (* 1800 [[Aigen]] bei [[Salzburg]], † 1881 ebenda), verh. mit dem k. k. Major Anton Grafen Revertera dei duchi della Salandra (1785-1867 |
| − | * Friedrich (1805–1850), Bezirkshauptmann in Braunau | + | * Friedrich (1805–1850), Bezirkshauptmann in [[Braunau]] |
| | * Franz (1808–1875), zuletzt Kreisgerichtspräsident in Korneuburg (NÖ) | | * Franz (1808–1875), zuletzt Kreisgerichtspräsident in Korneuburg (NÖ) |
| | * Ludwig (Luis, 1810–1881), Finanzdirektor in Salzburg | | * Ludwig (Luis, 1810–1881), Finanzdirektor in Salzburg |
| | * Therese (* 1812), verh. Rittfrau von Arbter | | * Therese (* 1812), verh. Rittfrau von Arbter |
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| − | Seine Familie stand von 1823 bis 1828 in freundschaftlicher Verbindung mit dem Komponisten [[Franz Schubert]] (1797–1828), weshalb ihr etliche wertvolle Nachrichten über Schuberts Leben zu verdanken sind<ref name= "Clive"> [http://books.google.at/books?id=gBNGk5cKwcUC&pg=PA68&lpg=PA68&dq=%22Friedrich+Ludwig+von+Hartmann%22 H. P. Clive: Schubert and his world (1997), S. 68] </ref>. | + | Seine Familie stand von 1823 bis 1828 in freundschaftlicher Verbindung mit dem Komponisten [[Franz Schubert]] (1797–1828), weshalb ihr etliche wertvolle Nachrichten über Schuberts Leben zu verdanken sind<ref name= "Clive"> [http://books.google.at/books?id=gBNGk5cKwcUC&pg=PA68&lpg=PA68&dq=%22Friedrich+Ludwig+von+Hartmann%22 H. P. Clive: Schubert and his world (1997), S. 68.]</ref>. |
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| | Sohn Franz wurde 1875 mit dem Prädikat „von Valpezon und Rozbierschitz" (Orte, wo zwei seiner Söhne im Jahr 1866 gefallen waren) in den Ritterstand erhoben. | | Sohn Franz wurde 1875 mit dem Prädikat „von Valpezon und Rozbierschitz" (Orte, wo zwei seiner Söhne im Jahr 1866 gefallen waren) in den Ritterstand erhoben. |