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| − | [[File:Wilhelm Furtwängler (1886–1954) ~1920 © Trude Fleischmann (1895–1990) 8081333.jpg|thumb|Wilhelm Furtwängler um etwa 1920]]'''Wilhelm Furtwängler''' (* [[25. Jänner]] [[1886]] in Berlin; † [[30. November]] [[1954]] in Baden-Baden) war ein bedeutender Dirigent und von [[1952]] bis zu seinem Tod Künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]]. | + | [[File:Wilhelm Furtwängler (1886–1954) ~1920 © Trude Fleischmann (1895–1990) 8081333.jpg|thumb|Wilhelm Furtwängler um etwa 1920]]'''Wilhelm Furtwängler''' (* [[25. Jänner]] [[1886]] in Berlin; † [[30. November]] [[1954]] in Baden-Baden) war ein bedeutender Dirigent und von [[1952]] bis zu seinem Tod [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Künstlerischer Leiter]] der [[Salzburger Festspiele]]. |
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| | ==Furtwängler und Salzburg== | | ==Furtwängler und Salzburg== |
| − | Furtwänglers Debüt bei den Salzburger Festspielen fand im Jahr [[1937]] statt, als er ein Orchesterkonzert mit den Wiener Philharmonikern gab, für die er bereits seit [[1927]] umfangreich tätig war. Im Jahr darauf folgte seine erste Opernproduktion mit den ''Meistersingern von Nürnberg''. | + | Furtwänglers Debüt bei den Salzburger Festspielen fand im Jahr [[1937]] statt, als er ein Orchesterkonzert mit den [[Wiener Philharmoniker]]n gab, für die er bereits seit [[1927]] umfangreich tätig war. Im Jahr darauf folgte seine erste Opernproduktion mit den ''Meistersingern von Nürnberg''. |
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| − | Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] ließ die Zusammenarbeit bis [[1947]] abflauen, nur zwei Orchesterkonzerte in den Jahren [[1940]] und [[1944]] finden sich im Festspielarchiv. Nachdem Furtwängler in einem Entnazifizierungsverfahren freigesprochen worden war, begann er [[1947]] wieder für die Festspiele zu arbeiten. Abermals stand im ersten Jahr nur ein Konzert auf dem Programm, aber schon [[1948]] sieht das Publikum erstmals Wilhelm Furtwängler und [[Herbert von Karajan]] gemeinsam bei den Festspielen: Furtwängler inszeniert ''Fidelio'', während Karajan Glucks ''Orpheus und Eurydike'' in der [[Felsenreitschule]] herausbringt. | + | Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] ließ die Zusammenarbeit bis [[1947]] abflauen, nur zwei Orchesterkonzerte in den Jahren [[1940]] und [[1944]] finden sich im [[Archiv der Salzburger Festspiele|Festspielarchiv]]. Nachdem Furtwängler in einem Entnazifizierungsverfahren freigesprochen worden war, begann er [[1947]] wieder für die Festspiele zu arbeiten. Abermals stand im ersten Jahr nur ein Konzert auf dem Programm, aber schon [[1948]] sah das Publikum erstmals Wilhelm Furtwängler und [[Herbert von Karajan]] gemeinsam bei den Festspielen: Furtwängler inszeniert ''Fidelio'', während Karajan Glucks ''Orpheus und Eurydike'' in der [[Felsenreitschule]] herausbrachte. |
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| | Da Karajan und Furtwängler nicht zueinander passten, begann die große Zeit Karajans bei den Salzburger Festspielen erst nach Furtwänglers Tod. Neben Furtwängler brillierten in dieser Phase vor allem [[Karl Böhm]] und [[Bernhard Paumgartner]] am Dirigentpult in Salzburg. | | Da Karajan und Furtwängler nicht zueinander passten, begann die große Zeit Karajans bei den Salzburger Festspielen erst nach Furtwänglers Tod. Neben Furtwängler brillierten in dieser Phase vor allem [[Karl Böhm]] und [[Bernhard Paumgartner]] am Dirigentpult in Salzburg. |
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| − | Ab [[1952]] fungierte Furtwängler gemeinsam mit Böhm und Paumgartner als Künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele. Besonders seine Opernproduktionen hatten großen Einfluss auf die weitere Geschichte der Festspiele. In seinem letzten Jahr bei den Festspielen inszenierte er [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s ''Don Giovanni'' und Webers ''Der Freischütz''. Am [[30. August]] [[1954]] dirigierte er die Wiener Philharmoniker ein letztes Mal bei den Festspielen: Das Orchesterkonzert beinhaltete nur Werke von Beethoven, die ''Symphonien Nr. 7 und Nr. 8'' fügten sich um die ''Große Fuge für Streicher B-Dur op. 133''. | + | Ab [[1952]] fungierte Furtwängler gemeinsam mit Böhm und Paumgartner als künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele. Besonders seine Opernproduktionen hatten großen Einfluss auf die weitere Geschichte der Festspiele. In seinem letzten Jahr bei den Festspielen inszenierte er [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s ''[[Don Giovanni]]'' und Webers ''Der Freischütz''. Am [[30. August]] [[1954]] dirigierte er die Wiener Philharmoniker ein letztes Mal bei den Festspielen: Das Orchesterkonzert beinhaltete nur Werke von Beethoven, die ''Symphonien Nr. 7 und Nr. 8'' fügten sich um die ''Große Fuge für Streicher B-Dur op. 133''. |
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| | Noch voller Pläne für die Zukunft der Festspiele starb Furtwängler überraschend im Herbst [[1954]]. | | Noch voller Pläne für die Zukunft der Festspiele starb Furtwängler überraschend im Herbst [[1954]]. |
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