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| − | Em. o. Univ.- Prof. Dr. phil. et iur. '''Arno Buschmann ''' (* [[25. Jänner]] [[1931]] in Krefeld, [[Deutschland]]; [[29. November]] [[2019]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]) war ein deutsch-österreichischer Rechtshistoriker. | + | Em. o. Univ.- Prof. Dr. phil. et iur. '''Arno Buschmann ''' (* [[25. Jänner]] [[1931]] in Krefeld, [[Deutschland]]; [[29. November]] [[2019]] in der [[Stadt Stadt Salzburg|Salzburg]]) war ein deutsch-österreichischer Rechtshistoriker. |
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| | Die Jahre 1953 bis 1958 füllten ein Jusstudium an den Universitäten von Marburg an der Lahn und Münster in Westfalen aus; 1958 legte er das Referendarexamen ab. Nun arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft, danach Verwalter einer Assistentenstelle (Vertragsassistent) an der Universität Münster/Westfalen bei Prof. Dr. Rudolf Gmür. Zugleich betrieb er an dieser Universität von 1958 bis 1963 ein Studium der Philosophie und Geschichte (Promotion 1963). Mit der Dissertation „Ursprung und Grundlagen der geschichtlichen Rechtswissenschaft“ erlangte er auch das juridische Doktorat und den Dr.-Dyckerhoff-Fakultätspreis der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster/Westfalen. Von 1963 bis 1965 war er als Staatsarchivreferendar am Staatsarchiv Münster/Westfalen tätig und absolvierte das Zweite Staatsexamen zum Assessor des Archivwesens im Jahr 1965. 1966/67 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kiel bei Prof. Dr. Hans Hattenhauer beschäftigt. Er erhielt ein Forschungsstipendium (Habilitationsstipendium) der Deutschen Forschungsgemeinschaft und erlangte mit der Habilitationsschrift "Frührezeption und Urkundensprache" (Kiel 1970) die Lehrbefugnis. Nun war er besoldeter Dozent für Deutsche Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit und Bürgerliches Recht an der Universität Kiel. | | Die Jahre 1953 bis 1958 füllten ein Jusstudium an den Universitäten von Marburg an der Lahn und Münster in Westfalen aus; 1958 legte er das Referendarexamen ab. Nun arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft, danach Verwalter einer Assistentenstelle (Vertragsassistent) an der Universität Münster/Westfalen bei Prof. Dr. Rudolf Gmür. Zugleich betrieb er an dieser Universität von 1958 bis 1963 ein Studium der Philosophie und Geschichte (Promotion 1963). Mit der Dissertation „Ursprung und Grundlagen der geschichtlichen Rechtswissenschaft“ erlangte er auch das juridische Doktorat und den Dr.-Dyckerhoff-Fakultätspreis der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster/Westfalen. Von 1963 bis 1965 war er als Staatsarchivreferendar am Staatsarchiv Münster/Westfalen tätig und absolvierte das Zweite Staatsexamen zum Assessor des Archivwesens im Jahr 1965. 1966/67 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kiel bei Prof. Dr. Hans Hattenhauer beschäftigt. Er erhielt ein Forschungsstipendium (Habilitationsstipendium) der Deutschen Forschungsgemeinschaft und erlangte mit der Habilitationsschrift "Frührezeption und Urkundensprache" (Kiel 1970) die Lehrbefugnis. Nun war er besoldeter Dozent für Deutsche Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit und Bürgerliches Recht an der Universität Kiel. |
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| − | Im Jahr [[1972]] wurde er als Ordentlicher Universitätsprofessor auf die Lehrkanzel für Deutsche Rechtsgeschichte, Deutsches Privatrecht und Bürgerliches Recht der [[Universität Salzburg]] berufen. Dieser Hochschule blieb er treu und diente ihr unter anderem als Dekan ([[1973]]/74), Prodekan ([[1974]]/75) sowie Vorstand des Instituts für Deutsches Recht und Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte (1972 bis [[1982]]) und Vorstand des Institut für Europäische und Vergleichende Rechtsgeschichte ([[1986]] bis [[1999]]), bevor er mit 30. September 1999 emeritierte. | + | Im Jahr [[1972]] wurde er als Ordentlicher Universitätsprofessor auf die Lehrkanzel für Deutsche Rechtsgeschichte, Deutsches Privatrecht und Bürgerliches Recht der [[Universität Salzburg]] berufen. Dieser Hochschule blieb er treu und diente ihr unter anderem als [[Rektoren und Dekane der Universität Salzburg|Dekan]] ([[1973]]–1974), Prodekan ([[1974]]–1975) sowie Vorstand des Instituts für Deutsches Recht und Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte (1972 bis [[1982]]) und Vorstand des Institut für Europäische und Vergleichende Rechtsgeschichte ([[1986]] bis [[1999]]), bevor er mit 30. September 1999 emeritierte. |
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| | Arno Buschmann war verheiratet mit [[Ingrid Buschmann]], die ihm drei Kinder schenkte<!-- (Wibke, Sönke und Sören)-->. Er verstarb am 29. November 2019 in Salzburg. | | Arno Buschmann war verheiratet mit [[Ingrid Buschmann]], die ihm drei Kinder schenkte<!-- (Wibke, Sönke und Sören)-->. Er verstarb am 29. November 2019 in Salzburg. |
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