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| − | Friedrich Gehmacher ist der Enkel des Mitbegründers der [[Salzburger Festspielhausgemeinde]] und der [[Salzburger Festspiele]], [[Friedrich Gehmacher (Hofrat)|Hofrat Friedrich Gehmacher]]. Er wuchs im Salzburger Stadtteil [[Itzling]] auf, studierte [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Jus]] in [[Salzburg]] und Wien und trat [[1957]] in die Anwaltskanzlei seines Vaters [[Friedrich Gehmacher (senior)|Friedrich Gehmacher]] in Salzburg ein. Bis [[2000]] war er in Salzburg als Anwalt tätig. Aus einer ersten Ehe stammen drei inzwischen erwachsene Kinder. Der jüngste Sohn Stephan setzt als Mitglied des Kuratoriums die Stiftungstradition der Familie fort. | + | Friedrich Gehmacher ist der Enkel des Mitbegründers der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]] und der [[Salzburger Festspiele]], [[Friedrich Gehmacher (Hofrat)|Hofrat Friedrich Gehmacher]]. Er wuchs im Salzburger Stadtteil [[Itzling]] auf, studierte [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Jus]] in [[Salzburg]] und Wien und trat [[1957]] in die Anwaltskanzlei seines Vaters [[Friedrich Gehmacher (senior)|Friedrich Gehmacher]] in Salzburg ein. Bis [[2000]] war er in Salzburg als Anwalt tätig. Aus einer ersten Ehe stammen drei inzwischen erwachsene Kinder. Der jüngste Sohn Stephan setzt als Mitglied des Kuratoriums die Stiftungstradition der Familie fort. |
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| | Seit Dezember [[1963]] arbeitete er ehrenamtlich für die Stiftung Mozarteum. Zunächst war er Mitglied des Kuratoriums und in den [[1970er]]-und [[1980er]]-Jahren Konzertreferent. Am [[2. Dezember]] [[1988]] wurde er als Nachfolger [[Richard Spängler]]s Präsident. Zudem war er ab [[1995]] im Kuratorium der [[Salzburger Festspiele]]. Die Zeit seiner Präsidentschaft endete am [[30. November]] [[2006]]. | | Seit Dezember [[1963]] arbeitete er ehrenamtlich für die Stiftung Mozarteum. Zunächst war er Mitglied des Kuratoriums und in den [[1970er]]-und [[1980er]]-Jahren Konzertreferent. Am [[2. Dezember]] [[1988]] wurde er als Nachfolger [[Richard Spängler]]s Präsident. Zudem war er ab [[1995]] im Kuratorium der [[Salzburger Festspiele]]. Die Zeit seiner Präsidentschaft endete am [[30. November]] [[2006]]. |
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| | Als Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum ist er der dritte. In der Familie sei er allerdings schon "der siebte", erzählt Friedrich Gehmacher, der Anfang Dezember 2006 seine Amtszeit als Präsident der Stiftung beenden wird. | | Als Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum ist er der dritte. In der Familie sei er allerdings schon "der siebte", erzählt Friedrich Gehmacher, der Anfang Dezember 2006 seine Amtszeit als Präsident der Stiftung beenden wird. |
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| − | Familie und Funktion sind eng verbunden. Denn des heutigen Friedrich Gehmachers Großvater, der Ende des [[19. Jahrhundert]]s als Jurist von [[Oberösterreich]] nach Salzburg übersiedelt war, hat sich hier sogleich für Musik und für die Stiftung Mozarteum engagiert. Und er war – mit [[Heinrich Damisch]] – der Gründer der [[Salzburger Festspielhausgemeinde]], also Organisator jenes Trägervereins, ohne den es keine Salzburger Festspiele gegeben hätte. Auch der Vater, ebenso Jurist, war seit je für die Stiftung engagiert, so dass der heutige Stiftungspräsident von früher Kindheit an damit aufgewachsen ist. "Die Stiftung hat für unsere Familie dazugehört", erzählt er. "Mein Vater hat mir alle Ereignisse erzählt." | + | Familie und Funktion sind eng verbunden. Denn des heutigen Friedrich Gehmachers Großvater, der Ende des [[19. Jahrhundert]]s als Jurist von [[Oberösterreich]] nach Salzburg übersiedelt war, hat sich hier sogleich für Musik und für die Stiftung Mozarteum engagiert. Und er war – mit [[Heinrich Damisch]] – der Gründer der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]], also Organisator jenes Trägervereins, ohne den es keine Salzburger Festspiele gegeben hätte. Auch der Vater, ebenso Jurist, war seit je für die Stiftung engagiert, so dass der heutige Stiftungspräsident von früher Kindheit an damit aufgewachsen ist. "Die Stiftung hat für unsere Familie dazugehört", erzählt er. "Mein Vater hat mir alle Ereignisse erzählt." |
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| | Friedrich Gehmacher ist ein stiller, fröhlicher, bescheidener Mann, der nur nach Fragen und Nachfragen von seinem Einsatz für die Stiftung Mozarteum erzählt. So hat er als Konzertreferent ab den 1970er -Jahren – mit dem [[Mozarteum Orchester]] und [[Leopold Hager]], [[Gottfried Kraus]] vom [[ORF]] sowie verschiedenen Plattenfirmen – sukzessive alle Jugendopern [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s während der [[Mozartwoche]] konzertant zur Aufführung gebracht. Dies sei damals die Initialzündung für die heute selbstverständliche Beschäftigung mit den Jugendopern gewesen, erläutert Friedrich Gehmacher. Jean-Pierre Ponnelle sei damals nach Salzburg gekommen, um "Lucio Silla" erstmals zu hören, und er habe dieses Werk bald darauf dann auch in Zürich inszeniert. | | Friedrich Gehmacher ist ein stiller, fröhlicher, bescheidener Mann, der nur nach Fragen und Nachfragen von seinem Einsatz für die Stiftung Mozarteum erzählt. So hat er als Konzertreferent ab den 1970er -Jahren – mit dem [[Mozarteum Orchester]] und [[Leopold Hager]], [[Gottfried Kraus]] vom [[ORF]] sowie verschiedenen Plattenfirmen – sukzessive alle Jugendopern [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s während der [[Mozartwoche]] konzertant zur Aufführung gebracht. Dies sei damals die Initialzündung für die heute selbstverständliche Beschäftigung mit den Jugendopern gewesen, erläutert Friedrich Gehmacher. Jean-Pierre Ponnelle sei damals nach Salzburg gekommen, um "Lucio Silla" erstmals zu hören, und er habe dieses Werk bald darauf dann auch in Zürich inszeniert. |