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Der '''Rainberg''' ist der kleinste der Salzburger Stadtberge südlich des Villen-Stadtteils Riedenburg. Er ist ein Ausläufer des Mönchsberges, ist an der höchsten Stelle 511 Meter hoch und besteht wie der Mönchsberg aus Konglomerat (Nagelfluh), einem mit Kalkmörtel verfestigten Flussschotter, der hier als Flussdelta abgelagert worden war.
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Der '''Rainberg''' ist der kleinste der Salzburger Stadtberge südlich des Villen-Stadtteils [[Riedenburg]].  
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Er ist ein Ausläufer des Mönchsberges, ist an der höchsten Stelle 511 Meter hoch und besteht wie der [[Mönchsberg]] aus Konglomerat (Nagelfluh), einem mit Kalkmörtel verfestigten Flussschotter, der hier als Flussdelta abgelagert worden war.
    
Der Rainberg war schon in der ältesten Jungsteinzeit besiedelt. Die Siedlungstätigkeit dauerte in der Folge über 5000 Jahre (während der Kupfer-, der Bronze-, der Eisen-, der Hallstadt- und der Latene-Zeit) an, bis um 15. v. Chr. die Römer unter Kaiser Augustus einmarschierten und die zuletzt hier lebenden keltischen Alaunen in den Raum der heutigen Altstadt umsiedelten.  
 
Der Rainberg war schon in der ältesten Jungsteinzeit besiedelt. Die Siedlungstätigkeit dauerte in der Folge über 5000 Jahre (während der Kupfer-, der Bronze-, der Eisen-, der Hallstadt- und der Latene-Zeit) an, bis um 15. v. Chr. die Römer unter Kaiser Augustus einmarschierten und die zuletzt hier lebenden keltischen Alaunen in den Raum der heutigen Altstadt umsiedelten.  
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Ursprünglich hieß der Rainberg "Hohe Riedenburg (''Ritinburg'' „a rupe que Ritinburc appelatur“, 1139) oder Ofenlochberg. Im 19. Jahrhundert ging der Name Riedenburg dann auf den neu errichteten Stadtteil über. 1525 schlagen die aufständischen Bauern bei der Belagerung der Festung Hohensalzburg ihr Lager „auf der Riedenburg“ (am Rainberg) auf. 1680 pachtet der Hofbeamte Christoph Rein die ''Hohe Rittenburg''. Seither wird der Berg nach diesem Pächter auch ''Rainberg'' genannt. Im Rainberg befinden sich mehrere Kavernen, die als Luftschutzbunker angelegt wurden und heute teilweise noch in Verwendung sind.
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Ursprünglich hieß der Rainberg "Hohe Riedenburg (''Ritinburg'' „a rupe que Ritinburc appelatur“, [[1139]]) oder Ofenlochberg. Im 19. Jahrhundert ging der Name Riedenburg dann auf den neu errichteten Stadtteil über. [[1525]] schlagen die [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|aufständischen Bauern]] bei der Belagerung der [[Festung Hohensalzburg]] ihr Lager „auf der Riedenburg“ (am Rainberg) auf. [[1680]] pachtet der Hofbeamte Christoph Rein die ''Hohe Rittenburg''. Seither wird der Berg nach diesem Pächter auch ''Rainberg'' genannt. Im Rainberg befinden sich mehrere Kavernen, die als Luftschutzbunker angelegt wurden und heute teilweise noch in Verwendung sind.
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Schon seit dem frühen Mittelalter wird der Rainberg als Konglomerat-Steinbruch genützt. Verstärkt wurde der Berg nach 1680 und wieder nach 1857 abgebaut. Seit 1941/42 ist der Rainberg als Kulturdenkmal geschützt. Seit dieser Zeit ruht auch der Abbau. Seit etwa 1955 darf der Berg nicht mehr betreten werden. Seit 1868 steht der Steppenhang am Rainberg wegen seiner einzigartigen wärmeliebenden Pflanzen und Tierwelt unter Naturschutz, seit 1986 ist auch der Wald des Rainbergs als Naturwaldreservat geschützt.  
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Schon seit dem frühen Mittelalter wird der Rainberg als Konglomerat-Steinbruch genützt. Verstärkt wurde der Berg nach [[1680]] und wieder nach [[1857]] abgebaut. Seit [[1941]]/[[1942|42]] ist der Rainberg als Kulturdenkmal geschützt. Seit dieser Zeit ruht auch der Abbau. Seit etwa [[1955]] darf der Berg auch nicht mehr betreten werden. Seit [[1868]] steht der Steppenhang am Rainberg wegen seiner einzigartigen wärmeliebenden Pflanzen und Tierwelt unter Naturschutz, seit [[1986]] ist auch der Wald des Rainbergs als Naturwaldreservat geschützt.  
    
==Die Felsensteppe am Rainberg==
 
==Die Felsensteppe am Rainberg==

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