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Alexander Moissi war das fünfte Kind des albanischen Reeders Konstantin Moisiu und der Amalia di Rada. Geboren wurde er in der österreichischen Hafenstadt Triest, dem heutigen Trieste, Hauptstadt der autonomen Region ''Friuli-Giulia Venezia'' in Italien. Seine Kindheit verbrachte er bei seiner Mutter im damals österreichischen Küstenland und in der albanischen Hafenstadt Durrës (ital. Durazzo). Als mäßig deutsch sprechender Jugendlicher ging er zuerst in ein Internat nach Graz, bevor es ihn [[1898]] nach Wien zog, wo er als Statist am Burgtheater seine Bühnenkarriere startete. Entdeckt wurde er von Paul Schlenther und Joseph Kainz. Nach einem Engagement am Neuen Deutschen Theater in Prag ging er nach Deutschland, wo er in Berlin zu den Lieblingsschauspielern von [[Max Reinhardt]] wurde. [[1913]] begann seine Karriere als Filmschauspieler mit Rollen u. a. in  "''Das schwarze Los''", "''Die Augen des Ole Brandis''" oder "''Sein einziger Sohn''". Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Alexander Moissi als Flugzeugpilot im Einsatz und geriet dabei in [[Frankreich]] für fünf Monate in Gefangenschaft.  
 
Alexander Moissi war das fünfte Kind des albanischen Reeders Konstantin Moisiu und der Amalia di Rada. Geboren wurde er in der österreichischen Hafenstadt Triest, dem heutigen Trieste, Hauptstadt der autonomen Region ''Friuli-Giulia Venezia'' in Italien. Seine Kindheit verbrachte er bei seiner Mutter im damals österreichischen Küstenland und in der albanischen Hafenstadt Durrës (ital. Durazzo). Als mäßig deutsch sprechender Jugendlicher ging er zuerst in ein Internat nach Graz, bevor es ihn [[1898]] nach Wien zog, wo er als Statist am Burgtheater seine Bühnenkarriere startete. Entdeckt wurde er von Paul Schlenther und Joseph Kainz. Nach einem Engagement am Neuen Deutschen Theater in Prag ging er nach Deutschland, wo er in Berlin zu den Lieblingsschauspielern von [[Max Reinhardt]] wurde. [[1913]] begann seine Karriere als Filmschauspieler mit Rollen u. a. in  "''Das schwarze Los''", "''Die Augen des Ole Brandis''" oder "''Sein einziger Sohn''". Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Alexander Moissi als Flugzeugpilot im Einsatz und geriet dabei in [[Frankreich]] für fünf Monate in Gefangenschaft.  
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Max Reinhardt besetzte mit ihm [[1920]] die Hauptrolle des ersten ''[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]'' in [[Salzburg]]. Moissi spielte die Rolle noch [[1921]], [[1926]] bis [[1931]]. [[1922]] verkörperte er den ''Bettler'' in [[Hugo von Hofmannsthal]]s ''[[Das Salzburger große Welttheater]]'', [[1928]] den ''Franz Moor'' in Reinhardts Inszenierung von Schillers "''Die Räuber''" sowie den ''Orest'' in Johann Wolfgang von Goethes ''Iphigenie auf Tauris''. [[1930]] war er auch in der Rolle ''Kammerdiener des Fürsten'' in ''Kabale und Liebe'' von Friedrich Schiller zu sehen.
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Max Reinhardt besetzte mit ihm [[1920]] die Hauptrolle des ersten ''[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]'' in [[Salzburg]]. Moissi spielte die Rolle noch [[1921]] und  [[1926]] bis [[1931]]. [[1922]] verkörperte er den ''Bettler'' in [[Hugo von Hofmannsthal]]s ''[[Das Salzburger Große Welttheater]]'', [[1928]] den ''Franz Moor'' in Reinhardts Inszenierung von Schillers "''Die Räuber''" sowie den ''Orest'' in Johann Wolfgang von Goethes ''Iphigenie auf Tauris''. [[1930]] war er auch in der Rolle ''Kammerdiener des Fürsten'' in ''Kabale und Liebe'' von Friedrich Schiller zu sehen.
    
Als Bühnendarsteller war er zu jener Zeit auch in Russland, Frankreich und Italien. Er starb am [[23. März]] [[1935]] in Wien an einer Lungenentzündung und wurde in Morcote nahe Lugano (Schweiz) beigesetzt.
 
Als Bühnendarsteller war er zu jener Zeit auch in Russland, Frankreich und Italien. Er starb am [[23. März]] [[1935]] in Wien an einer Lungenentzündung und wurde in Morcote nahe Lugano (Schweiz) beigesetzt.

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