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Die '''Wasserspiele Hellbrunn''' sind ein Teil der Anlage von [[Hellbrunn]] im Süden der [[Stadt Salzburg]].  
 
Die '''Wasserspiele Hellbrunn''' sind ein Teil der Anlage von [[Hellbrunn]] im Süden der [[Stadt Salzburg]].  
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==Allgemeines==
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== Allgemeines ==
 
Mittels der Wasserkraft werden verschiedene Springbrunnen, versteckte Wasserspritzen und andere Apparaturen zum Staunen und zur Überraschung der Besucher betrieben. Alle Stationen sind entweder in als Grotte gestalteten Räumen im Untergeschoss von [[Schloss Hellbrunn]] oder in eigenen, kleinen Gebäuden entlang des Baches eingerichtet.
 
Mittels der Wasserkraft werden verschiedene Springbrunnen, versteckte Wasserspritzen und andere Apparaturen zum Staunen und zur Überraschung der Besucher betrieben. Alle Stationen sind entweder in als Grotte gestalteten Räumen im Untergeschoss von [[Schloss Hellbrunn]] oder in eigenen, kleinen Gebäuden entlang des Baches eingerichtet.
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
[[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] hat mit den Wasserspielen eine Anlage bauen lassen, mit der er als Teil deiner frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammer Gäste zum Staunen bringen wollte.   
 
[[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] hat mit den Wasserspielen eine Anlage bauen lassen, mit der er als Teil deiner frühneuzeitlichen Kunst- und Wunderkammer Gäste zum Staunen bringen wollte.   
    
Zu sehen sind in dieser Reihenfolge:   
 
Zu sehen sind in dieser Reihenfolge:   
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Ein kleines ''römisches Theater'', in dessen Mitte ein steinerner Tisch aus Marmor, der ''Fürstentisch'', steht, nächstgelegen sind große Kunstteiche. Dort lud der Fürsterzbischof Markus Sittikus zu Gesellschaften ein. War die Gesellschaft, so konnte der Fürsterzbischof seine Gäste auch mit Wasserfontänen erfrischen, die aus den Sitzen der steinernen Stühle emporschossen.   
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Ein kleines ''Amphitheater'', in dessen Mitte ein steinerner Tisch aus Marmor, der ''Fürstentisch'', steht, nächstgelegen sind große Kunstteiche. Dort lud der Fürsterzbischof Markus Sittikus zu Gesellschaften ein. War die Gesellschaft, so konnte der Fürsterzbischof seine Gäste auch mit Wasserfontänen erfrischen, die aus den Sitzen der steinernen Stühle emporschossen.   
    
In der Grotte von ''Orpheus und Eurydike'' wird dem Sänger Orpheus gehuldigt, der in die Unterwelt hinabstieg, um seine Geliebte Eurydike aus dem Reich der Toten wegzuführen. Seine Musik ist derart zauberhaft bewegend, dass sogar die wilden Tiere der Unterwelt still inne halten.  
 
In der Grotte von ''Orpheus und Eurydike'' wird dem Sänger Orpheus gehuldigt, der in die Unterwelt hinabstieg, um seine Geliebte Eurydike aus dem Reich der Toten wegzuführen. Seine Musik ist derart zauberhaft bewegend, dass sogar die wilden Tiere der Unterwelt still inne halten.  
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
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* “Die” kaiserlichen Lustschlösser Hellbrunn und Klessheim nächst Salzburg, ein Führer für Fremde und Einheimische, 1856 ([https://books.google.at/books?id=05RpAAAAcAAJ online-Link])
 
*  Schaber, Wilfried (NE): ''Hellbrunn - Schloss, Park und Wasserspiele'', März 2004, Herausgeber Schloss Hellbrunn Verwaltung (offizieller Führer), ISBN  3-200-00075-9,
 
*  Schaber, Wilfried (NE): ''Hellbrunn - Schloss, Park und Wasserspiele'', März 2004, Herausgeber Schloss Hellbrunn Verwaltung (offizieller Führer), ISBN  3-200-00075-9,
 
* [[Friedrich Johann Fischer|Fischer, Friedrich Johann]]: ''Höhle und Gesicht - Mythisches Hellbrunn'', Verlag der [[Salzburger Druckerei]], ca. 1980
 
* [[Friedrich Johann Fischer|Fischer, Friedrich Johann]]: ''Höhle und Gesicht - Mythisches Hellbrunn'', Verlag der [[Salzburger Druckerei]], ca. 1980
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* Wilfried Schaber: ''Hellbrunn – Schloss, Park und Wasserspiele'', Salzburg, Schlossverwaltung Hellbrunn, Sbg. 2004. ISBN 3-200-00075-9.
 
* Wilfried Schaber: ''Hellbrunn – Schloss, Park und Wasserspiele'', Salzburg, Schlossverwaltung Hellbrunn, Sbg. 2004. ISBN 3-200-00075-9.
 
* Reinhard Medicus: ''Der Kreuzwegberg in Hellbrunn und der Anifer Alterbach'', in: Bastei – Zeitschrift des Stadtvereines Salzburg für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft. 54 Jg. Salzburg 2005. 2. Folge, S. 31–35.
 
* Reinhard Medicus: ''Der Kreuzwegberg in Hellbrunn und der Anifer Alterbach'', in: Bastei – Zeitschrift des Stadtvereines Salzburg für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft. 54 Jg. Salzburg 2005. 2. Folge, S. 31–35.