Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 14: Zeile 14:  
KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißssee
 
KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißssee
   −
Während des Kraftwerkbaues in der NS-Zeit kamen am Weißsee zumindest zwischen dem 26.8.1944 (erste Erwähnung) und dem 03.12.1944 (Schließung des Lagers) neben zahlreichen KZ-Häftlinge zum Einsatz. (Nicole Slupetzky spricht hingegen vom Frühjahr 1943.) Das im Besitz der Deutschen Reichsbahn befindliche Lager Uttendorf-Weißsee war ein eigenständiges Nebenlager des Stammlagers Dachau. Die durchschnittliche Belagszahl wird mit 450 Mann angegeben. Die Häftlinge verfügten auf dieser Hochgebirgsbaustelle mit meterhohen Schneelagen nur über die „dünne Kluft“ wie in Dachau (Peter Fritz). Die meisten hatten - ebenfalls laut Peter Fritz, ehemaliger Dachauer KZ-Häftling, eingesetzt im Nebenlager Uttendorf-Weißsee -  „sog. Fluchtpunkte aus rotem Stoff an besonders prägnanten Körperstellen – etwa Brust und Rücken – aufgenäht. Zielscheiben auch für die schlechteren Schützen unter den SS-Schergen.“ Die Lebensbedingungen waren entsprechend und es ist von einer unbekannten Anzahl von Opfern, bedingt durch unzureichende Ernährung, Kleidung, Unterbringung, Unfälle und entsprechender Behandlung durch das Wachpersonal auszugehen.  
+
Während des Kraftwerkbaues in der NS-Zeit kamen am Weißsee zumindest zwischen dem 26.8.1944 (erste Erwähnung) und dem 03.12.1944 (Schließung des Lagers) neben zahlreichen KZ-Häftlinge zum Einsatz. Das im Besitz der Deutschen Reichsbahn befindliche Lager Uttendorf-Weißsee war ein eigenständiges Nebenlager des Stammlagers Dachau. Die durchschnittliche Belagszahl wird mit 450 Mann angegeben. Die Häftlinge verfügten auf dieser Hochgebirgsbaustelle mit meterhohen Schneelagen nur über die „dünne Kluft“ wie in Dachau (Peter Fritz). Die meisten hatten - ebenfalls laut Peter Fritz, ehemaliger Dachauer KZ-Häftling, eingesetzt im Nebenlager Uttendorf-Weißsee -  „sog. Fluchtpunkte aus rotem Stoff an besonders prägnanten Körperstellen – etwa Brust und Rücken – aufgenäht. Zielscheiben auch für die schlechteren Schützen unter den SS-Schergen.“ Die Lebensbedingungen waren entsprechend und es ist von einer unbekannten Anzahl von Opfern, bedingt durch unzureichende Ernährung, Kleidung, Unterbringung, Unfälle und entsprechender Behandlung durch das Wachpersonal auszugehen.  
    
Quellen:
 
Quellen:
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü