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Die älteste Form des Gemeinschaftsbesitzes ist die Gemeindealm oder Gmain. Diese Form gab es bereits im Mittelalter, als mehrere, einer Herrschaft untergebene Höfe auftriebsberechtigt waren.
 
Die älteste Form des Gemeinschaftsbesitzes ist die Gemeindealm oder Gmain. Diese Form gab es bereits im Mittelalter, als mehrere, einer Herrschaft untergebene Höfe auftriebsberechtigt waren.
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== Almpersonal ==
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Im Gegensatz zu den Almen in Westösterreich war die Milchverarbeitung und die Beaufsichtigung des Viehs in Westösterreich Frauensache.Die Sennerin(auch Sendin,Brentlerin oder Schwoagerin genannt)war meist eine unverheiratete Bauerntochter.Bei
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Bedarf stand ihr eine Magd(Dirn) zur Seite.Die Beaufsichtigung des Viehs auf der Hochweide war dem Hirten(Halter)übertragen.Kleinvieh wurde von Kindern(Geißern oder Hiatabubn)übertragen.
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Die Sennerin genoss auf der Alm eine beachtliche soziale Stellung,sie war Herrin über das Vieh und das Personal und darum war für Frauen die Tätigkeit als Sennerin begehrt.Die notwendigen Kenntnisse wurden den Mädchen schon von Kindesbeinen an beigebracht.
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"Das Leben solcher Sennerinnen ist,oberflächlich betrachtet,sehr poetisch,in der Wirklichkeit aber ein mühsames und gefahrvolles Tagwerk.Doch die Freiheit,die die Brentlerin während des ganzen Sommers genoss,ließ sie die Beschwerden vergessen und mit Sehnsucht erwartet sie die Zeit des Alpenauftriebes" schrieb Georg Göth(Das Herzogthum Steiermark,Graz 1843)
 
== Produkte ==
 
== Produkte ==
  
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