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Fehlerkorrekturen rund um den 2 maligen Verkauf 2011 und 2014 und Links dazu sowie Ergänzung Konkurs 2019
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Der 82-Jährige hatte Pläne für einen weiteren Ausbau des Skigebiets. Aber: "''Ohne Hotels direkt im Ort ist ein Skigebiet auf lange Sicht nicht rentabel''", sagt Pesendorfer. Die Bürgermeister der Gemeinden Krispl und Hintersee hätten dies jedoch stets anders gesehen: "''Sie wollten die Orte beschaulich und ruhig halten.''" Immer wieder habe es deswegen Konflikte gegeben. Pesendorfer zog sich [[1985]] zurück und verkaufte das Skigebiet mit Gewinn an die Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm.
 
Der 82-Jährige hatte Pläne für einen weiteren Ausbau des Skigebiets. Aber: "''Ohne Hotels direkt im Ort ist ein Skigebiet auf lange Sicht nicht rentabel''", sagt Pesendorfer. Die Bürgermeister der Gemeinden Krispl und Hintersee hätten dies jedoch stets anders gesehen: "''Sie wollten die Orte beschaulich und ruhig halten.''" Immer wieder habe es deswegen Konflikte gegeben. Pesendorfer zog sich [[1985]] zurück und verkaufte das Skigebiet mit Gewinn an die Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm.
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Die [[Saalbacher Bergbahnen GmbH]] hatten die {{PAGENAME}} 2014 übernommen und sollten nach schneeärmeren Wintern in den nächsten Jahren zwischen 20 und 25 Millionen Euro in das Skigebiet investieren. Dafür suchten sie Investoren. Der Grund für die notwendigen Investitionen lag in den zu geringen Bettenkapazitäten für länger bleibende Gäste in dieser Region, sowie fehlende [[Beschneiungsanlage]]n, um auch in schneeärmeren Wintern wie [[2007]]/[[2008]] überleben zu können. Der Winter (2014/15) brachte dann den Saalbacher Bergbahnen mit der {{PAGENAME}} einen Verlust 600.000 Euro.
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Die [[Saalbacher Bergbahnen GmbH]] hatten die {{PAGENAME}} 1985 übernommen und sollten nach schneeärmeren Wintern in den nächsten Jahren zwischen 20 und 25 Millionen Euro in das Skigebiet investieren. Dafür suchten sie Investoren. Der Grund für die notwendigen Investitionen lag in den zu geringen Bettenkapazitäten für länger bleibende Gäste in dieser Region, sowie fehlende [[Beschneiungsanlage]]n, um auch in schneeärmeren Wintern wie [[2007]]/[[2008]] überleben zu können.  
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Anfang 2010 wurde von den Saalbacher Bergbahnen die Gesamtverschuldung der {{PAGENAME}} mit 2,5 Millionen Euro angegeben. Sie boten die Anlagen um drei Millionen Euro zum Verkauf an. Im Spätherbst 2010 war man mit einem Investor aus [[Bayern]] im Gespräch und fand schließlich einen chinesischen Investor. Die vom neuen chinesischen Mehrheitsbesitzer angekündigten Investitionen wie eine neue Gondelbahn auf die [[Anzenberghöhe]] sowie eine teilweise künstliche Beschneiung des Skigebiets wurden aber immer wieder verschoben. Das gilt auch für eine geplante Kapitalerhöhung von einer auf fünf Millionen Euro für die {{PAGENAME}}.
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Anfang 2010 wurde von den Saalbacher Bergbahnen die Gesamtverschuldung der {{PAGENAME}} mit 2,5 Millionen Euro angegeben. Sie boten die Anlagen um drei Millionen Euro zum Verkauf an. Im Spätherbst 2011 war man mit einem Investor aus [[Bayern]] im Gespräch und wurde von diesem das Skigebiet übernommen [https://www.salzburg24.at/archiv/renwag-kauft-gaissauer-bergbahn-59290159]
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Geschäftsführer war seit der Übernahme durch die Saalbacher Bergbahnen GmbH [[Gernot Leitner]], der unter anderem für die Salzburger [[Olympische Winterspiele 2014|Olympiabewerbung 2014]] zuständig war. Im August 2016 schien Leitner jedoch nicht mehr als Geschäftsführer auf. An seiner Stelle scheint ein 42-jähriger Chinese namens Yang Zheng im Firmenbuch auf.  
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Nach einem weiteren schneearmen Winter wurden 2014 wieder Interessenten gesucht und fand schließlich einen chinesischen Investor. Die vom neuen chinesischen Mehrheitsbesitzer angekündigten Investitionen wie eine neue Gondelbahn auf die [[Anzenberghöhe]] sowie eine teilweise künstliche Beschneiung des Skigebiets wurden aber immer wieder verschoben. Das gilt auch für eine geplante Kapitalerhöhung von einer auf fünf Millionen Euro für die {{PAGENAME}}.
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Geschäftsführer war seit der Übernahme durch den chinesischen Investor [[Gernot Leitner]], der unter anderem für die Salzburger [[Olympische Winterspiele 2014|Olympiabewerbung 2014]] zuständig war. Im August 2016 schien Leitner jedoch nicht mehr als Geschäftsführer auf. An seiner Stelle scheint ein 42-jähriger Chinese namens Yang Zheng im Firmenbuch auf.  
    
=== Eigentumsverhältnisse 2016 ===
 
=== Eigentumsverhältnisse 2016 ===
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=== August 2019 ===
 
=== August 2019 ===
 
Es ist ein Gerücht, das sich seit mehreren Wochen in der Region hartnäckig hält: Zhonghui Wang - mit seiner J&Y Holding Group Ltd. Mehrheitseigentümer der Gaißauer Bergbahnen - soll finanziell schlechter aufgestellt sein als gemeinhin angenommen. Der chinesische Unternehmer Wang sei möglicherweise in Geldnöten. Die J&Y Holding Group Ltd. machte in den vergangenen Jahren Verluste in Millionenhöhe. 2017 steht demnach ein Verlust von 3,01 Millionen Euro in der Bilanz, 2018 waren es 1,85 Millionen Euro. Das Unternehmen weist kein negatives Eigenkapital auf, weil aus den Vorjahren ein Gewinnvortrag angehäuft werden konnte. Dieser betrug mit Ende 2016 4,84 Millionen Euro. Laut der Kreditauskunftei hat die J&Y Holding Group Ltd. 35 Tochtergesellschaften. Der Liquiditätsgrad des Unternehmens wird als "schwach" eingeschätzt. Aber: In China selbst habe das Unternehmen einen guten Ruf und genieße höchste Reputation.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gaissau-hintersee-plagen-den-chinesischen-eigentuemer-millionen-verluste-74727931 13. August 2019.]</ref>  
 
Es ist ein Gerücht, das sich seit mehreren Wochen in der Region hartnäckig hält: Zhonghui Wang - mit seiner J&Y Holding Group Ltd. Mehrheitseigentümer der Gaißauer Bergbahnen - soll finanziell schlechter aufgestellt sein als gemeinhin angenommen. Der chinesische Unternehmer Wang sei möglicherweise in Geldnöten. Die J&Y Holding Group Ltd. machte in den vergangenen Jahren Verluste in Millionenhöhe. 2017 steht demnach ein Verlust von 3,01 Millionen Euro in der Bilanz, 2018 waren es 1,85 Millionen Euro. Das Unternehmen weist kein negatives Eigenkapital auf, weil aus den Vorjahren ein Gewinnvortrag angehäuft werden konnte. Dieser betrug mit Ende 2016 4,84 Millionen Euro. Laut der Kreditauskunftei hat die J&Y Holding Group Ltd. 35 Tochtergesellschaften. Der Liquiditätsgrad des Unternehmens wird als "schwach" eingeschätzt. Aber: In China selbst habe das Unternehmen einen guten Ruf und genieße höchste Reputation.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gaissau-hintersee-plagen-den-chinesischen-eigentuemer-millionen-verluste-74727931 13. August 2019.]</ref>  
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=== Oktober 2019 ===
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Am 24.10.2019 wurde ein neuerliches Konkursverfahren über die Gaißauer Bergbahn GmbH eröffnet, wie der ORF berichtet.<ref>[[ORF]] vom [https://salzburg.orf.at/stories/3018665/ 24.10.2019  ]</ref>
    
== Die Geschichte des Skigebiets Gaißau-Hintersee ==
 
== Die Geschichte des Skigebiets Gaißau-Hintersee ==
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