| | [[1813]] wurde das Bräu von [[Nikolaus Schlamm]] (* [[1771]]; † [[1836]]) erworben, unter dem es der größte und bekannteste Braugasthof Salzburgs war und den Namen [[Schlammbräu]] erhielt. Der Name „Gasthof zum Schlambräu“ blieb auch noch dem Besitzer [[Josef Berger]] bis ins [[20. Jahrhundert]] erhalten. | | [[1813]] wurde das Bräu von [[Nikolaus Schlamm]] (* [[1771]]; † [[1836]]) erworben, unter dem es der größte und bekannteste Braugasthof Salzburgs war und den Namen [[Schlammbräu]] erhielt. Der Name „Gasthof zum Schlambräu“ blieb auch noch dem Besitzer [[Josef Berger]] bis ins [[20. Jahrhundert]] erhalten. |
| − | In [[1917]] ging das Schlammbräu Bankrott und [[Michael Hofinger]] kaufte dieses von der [[Stieglbrauerei]]. Zwischen diesen Gebäuden und den Gebäuden, die Hofinger bereits in der [[Lederergasse]] besaß, gab es einen Pferdestall, der abgerissen wurde, so dass die anderen Häuser mit dem Haus Dreifaltigkeitsgasse 3 (Schlammbräu) verbunden werden konnten. [[1922]] wurde wiederum eine Renovierung vorgenommen und die Küche wurde zentralisiert. Bei einem neuerlichen Umbau ließ Hofinger einen Lichtschacht bauen, der vier Stockwerke mit einem aus schwerer dunkler Eiche gezimmerten Treppenhaus verband, der hundert neue Hotelzimmer zugänglich machen sollte. Oben wurde eine riesiges Glasdach installiert, wovon ein prächtiger Kristallluster herunter hing. [[1928]] wurde das Gebäude mit zwei angrenzenden Häusern vereinigt und hieß nun [[Hotel Münchnerhof]]. | + | In [[1917]] ging das Schlammbräu Bankrott und [[Michael Hofinger]] kaufte dieses von der [[Stieglbrauerei]]. Zwischen diesen Gebäuden und den Gebäuden, die Hofinger bereits in der [[Lederergasse]] besaß, gab es einen Pferdestall, der abgerissen wurde, so dass die anderen Häuser mit dem Haus Dreifaltigkeitsgasse 3 (Schlammbräu) verbunden werden konnten. [[1922]] wurde wiederum eine Renovierung vorgenommen und die Küche wurde zentralisiert. Bei einem neuerlichen Umbau ließ Hofinger einen Lichtschacht bauen, der vier Stockwerke mit einem aus schwerer dunkler Eiche gezimmerten Treppenhaus verband, der hundert neue Hotelzimmer zugänglich machen sollte. Oben wurde ein riesiges Glasdach angebracht, ein prächtiger Kristallluster hing daran herunter. [[1928]] wurde das Gebäude mit zwei angrenzenden Häusern vereinigt und hieß nun [[Hotel Münchnerhof]]. |
| − | Bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es als Hotel geführt, bis der damalige Besitzer, [[Otto Hofinger]] das Hotel mit [[1. Jänner]] [[1960]] in ein Bürohaus umwandelte, das seither ''Münchnerhof'' genannt wird. | + | Bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Hof als Hotel geführt, bis der damalige Besitzer [[Otto Hofinger]] das Hotel mit [[1. Jänner]] [[1960]] in ein Bürohaus umwandelte, das weiter ''Münchnerhof'' genannt wird. |