| − | Er studierte die niederen Schulen und die Philosophie zu Freising, dann − nach dem Tode seines Vaters − an der [[Universität Salzburg]] Theologie und danach [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|die Rechte]]. Auf Einladung des damaligen Salzburgischen Hofkanzlers [[Franz Anton Ignaz Freiherr von Kürsinger|Franz Freiherrn von Kürsinger]] und des [[Stadtsyndikus]] [[Benedikt Edler von Loes|Loes]] trat er in salzburgische Dienste; er wurde im Jahre [[1791]] beim Stadtsyndikat zu Salzburg [[Akzessist]], [[1793]] hochfürstlicher [[Anwalt]], kam [[1797]] als [[Mitterschreiber]] nach [[Neumarkt]], im Jahre [[1798]] als [[Oberschreiber]] nach [[Mattsee]], [[1800]] als Oberschreiber nach [[Waging am See|Waging]], wo er zur Zeit des [[Frankreich#Historische_Salzburgbez.C3.BCge|Franzoseneinfall]]s das Amt führte, und [[1802]] als Oberschreiber nach [[Saalfelden]] im [[Pinzgau]]. Anfang [[1804]] als Administrator des [[Pfleggericht|Pfleg- und Landgerichts]] [[Pfleggericht Neuhaus|Neuhaus (Gnigl)]], und am 1. Februar desselben Jahres auch als Administrator des Pfleg- und Landgerichts [[Pfleggericht Glanegg|Glanegg]], dann des Berggerichts [[Oberalm]] aufgestellt. Im Jahre [[1805]] erfolgte die Aufhebung des Pfleggerichts Glanegg, und er wurde zum [[Kurfürstentum Salzburg|Kursalzburgischen]] Rat und zum wirklichen [[Pfleger]] in Neuhaus ernannt. Da Salzburg im Jahr 1810 zu [[Bayern]] kam, wurde er königlich bayerischer Landrichter, und der Sitz des Landgerichts wurde von [[Schloss Neuhaus|Neuhaus]] in die Stadt Salzburg verlegt. Als Salzburg im Jahr 1816 wieder österreichisch wurde, war er kaiserlich österreichischer Landrichter. Noch in demselben Jahr starb er. | + | Er studierte die niederen Schulen und die Philosophie zu Freising, dann − nach dem Tode seines Vaters − an der [[Benediktineruniversität Salzburg]] Theologie und danach [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|die Rechte]]. Auf Einladung des damaligen Salzburgischen Hofkanzlers [[Franz Anton Ignaz Freiherr von Kürsinger|Franz Freiherrn von Kürsinger]] und des [[Stadtsyndikus]] [[Benedikt Edler von Loes|Loes]] trat er in salzburgische Dienste; er wurde im Jahre [[1791]] beim Stadtsyndikat zu Salzburg [[Akzessist]], [[1793]] hochfürstlicher [[Anwalt]], kam [[1797]] als [[Mitterschreiber]] nach [[Neumarkt]], im Jahre [[1798]] als [[Oberschreiber]] nach [[Mattsee (Ort)|Mattsee]], [[1800]] als Oberschreiber nach [[Waging am See|Waging]], wo er zur Zeit des [[Frankreich#Historische_Salzburgbez.C3.BCge|Franzoseneinfall]]s das Amt führte, und [[1802]] als Oberschreiber nach [[Saalfelden]] im [[Pinzgau]]. Anfang [[1804]] als Administrator des [[Pfleggericht|Pfleg- und Landgerichts]] [[Pfleggericht Neuhaus|Neuhaus (Gnigl)]], und am 1. Februar desselben Jahres auch als Administrator des Pfleg- und Landgerichts [[Pfleggericht Glanegg|Glanegg]], dann des Berggerichts [[Oberalm]] aufgestellt. Im Jahre [[1805]] erfolgte die Aufhebung des Pfleggerichts Glanegg, und er wurde zum [[Kurfürstentum Salzburg|Kursalzburgischen]] Rat und zum wirklichen [[Pfleger]] in Neuhaus ernannt. Da Salzburg im Jahr 1810 zu [[Bayern]] kam, wurde er königlich bayerischer Landrichter, und der Sitz des Landgerichts wurde von [[Schloss Neuhaus|Neuhaus]] in die Stadt Salzburg verlegt. Als Salzburg im Jahr 1816 wieder österreichisch wurde, war er kaiserlich österreichischer Landrichter. Noch in demselben Jahr starb er. |
| | Am [[25. November]] [[1804]] stand Pfest am Totenbett seiner ersten Gemahlin, die kleine Tochter Katharina auf dem Arm. | | Am [[25. November]] [[1804]] stand Pfest am Totenbett seiner ersten Gemahlin, die kleine Tochter Katharina auf dem Arm. |
| | Schon im nächsten Jahr verehelichte er sich abermals, mit Josefa, Tochter des Salzburger Handelsherrn [[Anton Deßlbrunner]]. Am [[27. März]] [[1814]] wurde er Vater eines Sohnes Leopold. | | Schon im nächsten Jahr verehelichte er sich abermals, mit Josefa, Tochter des Salzburger Handelsherrn [[Anton Deßlbrunner]]. Am [[27. März]] [[1814]] wurde er Vater eines Sohnes Leopold. |
| − | Tochter Katharina heiratete einen Arzt. Diesen Beruf ergriff auch Sohn Leopold; er wirkte jahrzehntelang in Pillersee ([[Tirol]]), setzte sich dann in Salzburg zur Ruhe. Witwe Josefa starb im Jahr 1852 in Fieberbrunn (Tirol). | + | Tochter Katharina heiratete einen Arzt. Diesen Beruf ergriff auch Sohn Leopold; er wirkte jahrzehntelang in [[St. Ulrich am Pillersee|Pillersee]] ([[Tirol]]), setzte sich dann in Salzburg zur Ruhe. Witwe Josefa starb im Jahr 1852 in [[Fieberbrunn]] (Tirol). |