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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Da Erzbischof Gebhard [[1085]] ins Exil gezwungen wurde, konnte sein Burgvorhaben erst von seinen Nachfolgern fertiggestellt werden. Schon damals bestand Hohensalzburg aus einem romanischen, gemauerten Palas, dem Wohnturm, einer Kirche und einem Nebengebäude. Wesentlich ausgebaut wurde die Burg unter Erzbischof [[Burkhard von Weisspriach]] (1461-1466), der zur Verstärkung der Ringmauer vier Rundtürme - Glockenturm, Trompeterturm, Krautturm und den Schmiedturm - errichtete. Sein Nachfolger, Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] (1466-1482), baute aus Furcht vor den aufständischen Salzburger Bürgern an der Südseite der Burg eine Bastei, erhöhte die Ringmauer und sicherte den östlichen Aufgang zum [[Nonnberg]] durch eine drei Meter dicke Mauer. [[Johann Beckenschlager von Gran]], Erzbischof von 1482-1489, erweiterte die Festung um zwei Gebäude: das erste [[Zeughaus]] und den [[Schüttkasten]]. [[Leonhard von Keutschach]] (1495-1519) baute die Festung weiter zum prunkvollen Herrscherssitz aus. So fügte der geistliche Regent dem hohen Stock weitere Etagen hinzu, legt eine [[Zisterne]] an und erhöhte die bereits bestehenden Türme. Überdies "schenkte" er den Salzburgern die Orgel im Krauturm, den [[Salzburger Stier]], legte den Reisszug als Transportanlage für die Festung an und ließ Kuchlturm und Bäckerei bauen. Da das Geld für den Ausbau der Festung zum Teil aus dem [[Bergbau]] der [[Hohen Tauern]] stammte, regte sich von Seiten der organisierten [[Bergknappen]] Widerstand gegen die Salzburger Erzbischöfe. Infolgedessen belagerten Bauern und Bergknappen im Jahre 1525 den Salzburger Landesfürsten Keutschach 14 Wochen lang in seiner Burg. Jedoch ohne Erfolg - die Festung Hohensalzburg blieb uneinnehmbar.  
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Da Erzbischof Gebhard [[1085]] ins Exil gezwungen wurde, konnte sein Burgvorhaben erst von seinen Nachfolgern fertiggestellt werden. Schon damals bestand Hohensalzburg aus einem romanischen, gemauerten Palas, dem Wohnturm, einer Kirche und einem Nebengebäude. Wesentlich ausgebaut wurde die Burg unter Erzbischof [[Burkhard von Weisspriach]] ([[1461]] - [[1466]]), der zur Verstärkung der Ringmauer vier Rundtürme - Glockenturm, Trompeterturm, Krautturm und den Schmiedturm - errichtete. Sein Nachfolger, Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] ([[1466]] - [[1482]]), baute aus Furcht vor den aufständischen Salzburger Bürgern an der Südseite der Burg eine Bastei, erhöhte die Ringmauer und sicherte den östlichen Aufgang zum [[Nonnberg]] durch eine drei Meter dicke Mauer. [[Johann Beckenschlager von Gran]], Erzbischof von [[1482]] - [[1489]], erweiterte die Festung um zwei Gebäude: das erste [[Zeughaus]] und den [[Schüttkasten]]. [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) baute die Festung weiter zum prunkvollen Herrscherssitz aus. So fügte der geistliche Regent dem hohen Stock weitere Etagen hinzu, legt eine [[Zisterne]] an und erhöhte die bereits bestehenden Türme. Überdies "schenkte" er den Salzburgern die Orgel im Krauturm, den [[Salzburger Stier]], legte den Reisszug als Transportanlage für die Festung an und ließ Kuchlturm und Bäckerei bauen.  
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Der nächste Landesfürst, [[Wolf Dietrich von Raitenau]] (1587-1612), forcierte während seiner Regentschaft die Bautätigkeit in der Stadt Salzburg stärker als die auf der Burg. Er wurde später von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] (1612-1653) auf der Festung bis zu seinem Tod gefangengehalten.
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Da das Geld für den Ausbau der Festung zum Teil aus dem [[Bergbau]] der [[Hohen Tauern]] stammte, regte sich von Seiten der organisierten [[Bergknappen]] Widerstand gegen die [[Salzburger Erzbischöfe]]. Infolgedessen belagerten Bauern und Bergknappen im Jahre [[1525]] den Salzburger Landesfürsten Keutschach 14 Wochen lang in seiner Burg. Jedoch ohne Erfolg - die Festung Hohensalzburg blieb uneinnehmbar.  
Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] (1619-1653) ließ Salzburg im Barock mittels großer Wehrbauten schützen und schloss auch die Festung Hohensalzburg in sein Verteidigungskonzept mit ein. Unter ihm wurde die mittelalterliche Burg zur neuzeitlichen Festung so umgebaut, dass innerhalb der Mauern und Wände keine Schusstoten Reihen mehr entstehen konnten.
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Aus Furcht vor der [[Türkenbelagerung]] errichtete Erzbischof [[Max Gandolph von Kuenburg]] (1668-1687) im 17. Jahrhundert die Feuerbastei an der Nordseite. Am 16. Juli [[1669]] tötete ein [[Bergsturz]] im [[Gstättenviertel]] 220 Menschen. Seitdem befreien [[Bergputzer]] die Salzburger Stadtberge regelmäßig von bröckelndem Gestein.  
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Als das Land Salzburg [[1816]] in die [[Habsburgermonarchie]] eingegliedert wurde, nutzte man die die Festung nur mehr als Kaserne und als Kerker. [[1861]] hob [[Kaiser Franz Joseph]] Hohensalzburg als Festung auf. Dieser Umstand läutete den Beginn des [[Fremdenverkehrs]] ein, weshlab um [[1900]] auch mit dem Bau der [[Standseilbahn]] begonnen wurde.  
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Der nächste Landesfürst, [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]), forcierte während seiner Regentschaft die Bautätigkeit in der Stadt Salzburg stärker als die auf der Burg. Er wurde später von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] ([[1612]] - [[1653]]) auf der Festung bis zu seinem Tod gefangengehalten.
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Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) ließ Salzburg im Barock mittels großer Wehrbauten schützen und schloss auch die Festung Hohensalzburg in sein Verteidigungskonzept mit ein. Unter ihm wurde die mittelalterliche Burg zur neuzeitlichen Festung so umgebaut, dass innerhalb der Mauern und Wände keine Schusstoten Reihen mehr entstehen konnten.
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Aus Furcht vor der [[Türkenbelagerung]] errichtete Erzbischof [[Max Gandolph von Kuenburg]] ([[1668]] - [[1687]]) im 17. Jahrhundert die Feuerbastei an der Nordseite.
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Am 16. Juli [[1669]] tötete ein [[Bergsturz]] im [[Gstättenviertel]] 220 Menschen. Seitdem befreien [[Bergputzer]] die Salzburger Stadtberge regelmäßig von bröckelndem Gestein.
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Als das Land Salzburg [[1816]] in die [[Habsburgermonarchie]] eingegliedert wurde, nutzte man die die Festung nur mehr als Kaserne und als Kerker. [[1861]] hob [[Kaiser Franz Joseph]] Hohensalzburg als Festung auf. Dieser Umstand läutete den Beginn des [[Fremdenverkehr]]s ein, weshlab um [[1900]] auch mit dem Bau der [[Standseilbahn]] begonnen wurde.  
     

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