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Der als ''Hl. Wolfgang'' bekannt gewordene Missionar lebte im [[10. Jahrhundert]] und verbrachte einige Jahre im Gebiet des [[Wolfgangsee]]s. Genauer gesagt zunächst am [[Falkenstein]] und anschließend in der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]].
 
Der als ''Hl. Wolfgang'' bekannt gewordene Missionar lebte im [[10. Jahrhundert]] und verbrachte einige Jahre im Gebiet des [[Wolfgangsee]]s. Genauer gesagt zunächst am [[Falkenstein]] und anschließend in der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]].
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Da die Wallfahrtskirche St. Wolfgang zum [[Kloster Mondsee]] gehörte, war der sich entwickelnde ''Wolfgangkult'' und die [[Wallfahrt]] zu seiner Kirche ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig des Klosters. Im [[16. Jahrhundert]] verzeichnete man Erträge von 15.000 bis 18.000 Goldgulden jährlich, die die riesigen Pilgerströme abwarfen.
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Da die Wallfahrtskirche St. Wolfgang zum [[Kloster Mondsee]] gehörte, war der sich entwickelnde ''Wolfgangkult'' und die [[Wallfahrt]] zu seiner Kirche ein wichtiger wirtschaftlicher Zweig des Klosters. Im [[16. Jahrhundert]] verzeichnete man Erträge von 15.000 bis 18.000 Goldgulden jährlich, die die riesigen Pilgerströme abwarfen. „Wildnuß und Einöd des aberseeischen Gepyrg“ machte den Falkenstein zu einer ununterbrochenen Wallfahrtsstätte, die bis heute zu den wichtigsten Elementen des „Wolfgangkultes“ zählt.  
    
Im November [[1506]] besuchte Kaiser [[Maximilian der I.]] als Wallfahrer seine neuen Besitzungen und Ländereien im Wolfgangland. „''...Maximilian erlaubt für die Zeit seiner Anwesenheit kraft päpstlicher Vollmacht den Mönchen von St. Wolfgang den in der Ordensregel verbotenen Fleischgenuss...''“. Von St. Wolfgang war der Kaiser so begeistert, dass er sogar am „Valkenstain“ begraben werden wollte.  
 
Im November [[1506]] besuchte Kaiser [[Maximilian der I.]] als Wallfahrer seine neuen Besitzungen und Ländereien im Wolfgangland. „''...Maximilian erlaubt für die Zeit seiner Anwesenheit kraft päpstlicher Vollmacht den Mönchen von St. Wolfgang den in der Ordensregel verbotenen Fleischgenuss...''“. Von St. Wolfgang war der Kaiser so begeistert, dass er sogar am „Valkenstain“ begraben werden wollte.  

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