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| − | Das '''Hausbild Maximiliangasse 5''' (Loretomadonna ) ist ein Wandschmuck im Salzburger Stadtteil [[Maxglan]]. | + | Das '''Hausbild Maximiliangasse 5''' (Loretomadonna ) ist ein [[Zeichen an Hauswänden|Wandschmuck]] im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Maxglan]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | Die einstige Meierei des Pfarrhofes Maxglan wurde [[1687]] errichtet. Das Hausbild wurde [[1688]] später von einem unbekannten Künstler gemalt. | | Die einstige Meierei des Pfarrhofes Maxglan wurde [[1687]] errichtet. Das Hausbild wurde [[1688]] später von einem unbekannten Künstler gemalt. |
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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| − | Erbaut von „G. S. a.d. (im Jahre des Herrn) 1687“ so lautet die Inschrift am Rundbogenportal des Hauses [[Maximiliangasse |Maximiliangasse 5]]. Das Bild befindet sich in einer rundbogigen Nische oberhalb des Haupteinganges. Eine Inschrift berichtet von der Renovierung des Bildes im Jahr [[1949]], beauftragt von Matthias und Elisabeth Zagler, da im 2. Weltkrieg das Haus Schäden davon trug. | + | Erbaut von „''G. S. a.d. (im Jahre des Herrn) 1687''“ so lautet die Inschrift am Rundbogenportal des Hauses [[Maximiliangasse]] 5. Das Bild befindet sich in einer rundbogigen Nische oberhalb des Haupteinganges. Eine Inschrift berichtet von der Renovierung des Bildes im Jahr [[1949]], beauftragt von Matthias und Elisabeth Zagler, da im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das Haus Schäden davon trug. |
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| | + | Das Bild zeigt die Muttergottes auf einem Sockel stehend, gehüllt in einen reich geschmückten, kegelförmigen Mantel, das gekrönte Haupt dem Kind auf ihrem Arm zugewandt. Der Blick ist auf den Betrachter gerichtet. Maria wird hier als Himmelskönigin dargestellt, im oberen Bilddrittel sieht man links und rechts von ihr zwei Weihrauchkessel, links das Meer, rechts ein Schiff. Der Jesusknabe ist mit Krone dargestellt. „''S. Maria de Loreda 1688''“ steht unter der Malerei. Es handelt sich um eine Kopie der Mariendarstellung von Loretto. Im Schriftfeld liest man: „ ''Oh Maria Empfängerin ohne Sünde bitt für uns arme Sünder''“. Die zweite Zeile ist der Hinweis auf die 1949 erfolgte Renovierung. Eine ältere, übermalte Schrift lässt sich erkennen. |
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| − | Das Bild zeigt die Muttergottes auf einem Sockel stehend, gehüllt in einen reich geschmückten, kegelförmigen Mantel, das gekrönte Haupt dem Kind auf ihrem Arm zugewandt. Der Blick ist auf den Betrachter gerichtet. Maria wird hier als Himmelskönigin dargestellt, im oberen Bilddrittel sieht man links und rechts von ihr zwei Weihrauchkessel, links das Meer, rechts ein Schiff. Der Jesusknabe ist mit Krone dargestellt. ''„S. Maria de Loreda 1688“'' steht unter der Malerei. Es handelt sich um eine Kopie der Mariendarstellung von Loretto. Im Schriftfeld liest man: ''„Oh Maria Empfängerin ohne Sünde bitt für uns arme Sünder“''. Die zweite Zeile ist der Hinweis auf die 1949 erfolgte Renovierung. Eine ältere, übermalte Schrift lässt sich erkennen.
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2732#.XafluWbgocA Marterl.at] | + | * [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=2732#.XafluWbgocA Marterl.at] |
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| | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] | | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] |
| | [[Kategorie:Maxglan]] | | [[Kategorie:Maxglan]] |