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Beim Ladübertragen handelt es sich um einen uralten Brauch, bei dem eine Truhe vom alten zum neuen Bürgermeister übertragen wird. Früher befanden sich in dieser Lade wichtige Schriften, Urkunden und Bücher sowie die Gemeindekassa. Da es damals noch kein Gemeindeamt gab, wurden diese Dinge vom Bürgermeister in der Truhe aufbewahrt. Da das heute nicht mehr der Fall ist, befinden sich nun Anliegen von Vereinen und Brauchtumsgruppen in der Lade, die zum Amtswechsel an das neue Gemeindeoberhaupt gerichtet werden. Diese Tradition wird nur noch in der Gemeinde Ramingstein aufrechterhalten. Dabei wird die Truhe vom Haus des alten zur Liegenschaft des neuen Bürgermeisters gebracht.  
 
Beim Ladübertragen handelt es sich um einen uralten Brauch, bei dem eine Truhe vom alten zum neuen Bürgermeister übertragen wird. Früher befanden sich in dieser Lade wichtige Schriften, Urkunden und Bücher sowie die Gemeindekassa. Da es damals noch kein Gemeindeamt gab, wurden diese Dinge vom Bürgermeister in der Truhe aufbewahrt. Da das heute nicht mehr der Fall ist, befinden sich nun Anliegen von Vereinen und Brauchtumsgruppen in der Lade, die zum Amtswechsel an das neue Gemeindeoberhaupt gerichtet werden. Diese Tradition wird nur noch in der Gemeinde Ramingstein aufrechterhalten. Dabei wird die Truhe vom Haus des alten zur Liegenschaft des neuen Bürgermeisters gebracht.  
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Wichtiger Bestandteil des Ladübertragens ist das "Beschlagen" des Bürgermeisters. Dabei wird ein Hufeisen mit drei Nägeln – sie repräsentieren die drei [[Katastralgemeinden_im_Lungau#Ramingstein|Katastralgemeinde]]n Ramingstein, [[Mitterberg (Ramingstein)|Mitterberg]] und [[Mignitz]] – an der Schuhsohle befestigt. So soll das neue Oberhaupt einen guten Stand für seine Amtszeit haben. Daraufhin wird der Schlüssel übergeben und die Truhe in das Haus getragen. Der Festzug begibt sich zum Dorfplatz, wo der Umzug endet. Anschließend werden die Mitwirkenden vom Bürgermeister zu Speise und Trank eingeladen.
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Wichtiger Bestandteil des Ladübertragens ist das "Beschlagen" des Bürgermeisters. Dabei wird ein Hufeisen mit drei Nägeln – sie repräsentieren die drei [[Katastralgemeinden_im_Lungau#Ramingstein|Katastralgemeinde]]n [[Katastralgemeinde Ramingstein (Ramingstein)|Ramingstein]], [[Mitterberg (Ramingstein)|Mitterberg]] und [[Mignitz]] – an der Schuhsohle befestigt. So soll das neue Oberhaupt einen guten Stand für seine Amtszeit haben. Daraufhin wird der Schlüssel übergeben und die Truhe in das Haus getragen. Der Festzug begibt sich zum Dorfplatz, wo der Umzug endet. Anschließend werden die Mitwirkenden vom Bürgermeister zu Speise und Trank eingeladen.
    
Anlässlich des Ladübertragens erscheint auch die Zeitschrift "Kiebitz", worin die "Untaten" der Ramingsteiner Gemeindebürger während der letzten Jahre in humorvoller Art auf das Korn genommen werden.
 
Anlässlich des Ladübertragens erscheint auch die Zeitschrift "Kiebitz", worin die "Untaten" der Ramingsteiner Gemeindebürger während der letzten Jahre in humorvoller Art auf das Korn genommen werden.
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