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====In Salzburg====
 
====In Salzburg====
Im [[Mittelalter]] erfolgte die Überbringung von Botschaften in erster Linie mittels durchwandernde Mönche.  Ab dem Spätmittelalter begannen Fuhrwerker und spezielle Gerichtsboten mit dem Datenaustausch. Die Erzbischöfe hielten sich Sendboten und Postmeister, die für den Landesfürsten die Post gratis transportieren mussten. Die Salzburger Kaufleute hingegen mussten beispielsweise 1633 für einen Brief nach Venedig sieben Kreuzer bezahlen, Nichtkaufleute 10 Kreuzer. Unter Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] verkehrten Postboten zwischen der Stadt Salzburg und [[Hallein]], [[Lofer]], [[Laufen]], [[Abtenau]], [[Mauterndorf]], [[Hüttenstein]] und [[Mattsee]].
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Im [[Mittelalter]] erfolgte die Überbringung von Botschaften in erster Linie mittels durchwandernde Mönche.  Ab dem Spätmittelalter begannen Fuhrwerker und spezielle Gerichtsboten mit dem Datenaustausch. Die Erzbischöfe hielten sich Sendboten und Postmeister, die für den Landesfürsten die Post gratis transportieren mussten. Die Salzburger Kaufleute hingegen mussten beispielsweise 1633 für einen Brief nach Venedig sieben Kreuzer bezahlen, Nichtkaufleute 10 Kreuzer. Unter Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] verkehrten Postboten zwischen der Stadt Salzburg und [[Hallein]], [[Lofer]], [[Laufen]], [[Abtenau]], [[Mauterndorf]], [[Schloss Hüttenstein]] und [[Mattsee]].
    
Vorläufer der ersten Zeitungen in Salzburg waren Kalender.  Der älteste bekannte stammt aus [[1489]] und wurde von Johann Petri in Passau gedruckt.  Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] brachte dann einen  ‘‘Fürstenkalender‘‘ heraus.  „Newe Zeitungen“ gab es in Salzburg vermutlich nur in geringer Zahl. Verbreiteter waren Flugschriften. So wurde in einer solchen [[1669]] von den [[Bergstürze]]n berichtet.  
 
Vorläufer der ersten Zeitungen in Salzburg waren Kalender.  Der älteste bekannte stammt aus [[1489]] und wurde von Johann Petri in Passau gedruckt.  Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] brachte dann einen  ‘‘Fürstenkalender‘‘ heraus.  „Newe Zeitungen“ gab es in Salzburg vermutlich nur in geringer Zahl. Verbreiteter waren Flugschriften. So wurde in einer solchen [[1669]] von den [[Bergstürze]]n berichtet.  
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Am [[1. Oktober]] [[1945]] gab der Alliierte Rat eine Presseverordnung heraus, in der es hieß, dass der „demokratischen Presse“ die größtmögliche Freiheit gegeben werde, jedoch mit der Bedingung, dass „sie einen entschlossenen Kampf gegen die nationalsozialistischen, großdeutschen und militaristischen Ideologien und Lehren führe…“.  Erst am [[7. April]] [[1953]] kam es zur offiziellen Wiedereinführung des Preßgesetzes vom April 1922.  
 
Am [[1. Oktober]] [[1945]] gab der Alliierte Rat eine Presseverordnung heraus, in der es hieß, dass der „demokratischen Presse“ die größtmögliche Freiheit gegeben werde, jedoch mit der Bedingung, dass „sie einen entschlossenen Kampf gegen die nationalsozialistischen, großdeutschen und militaristischen Ideologien und Lehren führe…“.  Erst am [[7. April]] [[1953]] kam es zur offiziellen Wiedereinführung des Preßgesetzes vom April 1922.  
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Die [[Salzburger Druckerei]] kam  Anfang Mai 1945 unter amerikanische Kontrolle und wurde erst 1948 wieder an den [[Preßverein]] zurück gegeben. In dieser Druckerei wurden folgende Zeitungen und Zeitschriften gedruckt: „Salzburger Nachrichten“, [[Salzburger Bauer]], [[Salzburger Wirtschaft]], [[Rupertusblatt]] und das [[Klerus-Blatt]] , bis 1968 auch der [[Salzburger Volksbote]] und bis 1971 die [[Salzburger Volkszeitung]].  
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Die [[Salzburger Druckerei]] kam  Anfang Mai 1945 unter amerikanische Kontrolle und wurde erst 1948 wieder an den [[Salzburger Pressverein]] zurück gegeben. In dieser Druckerei wurden folgende Zeitungen und Zeitschriften gedruckt: „Salzburger Nachrichten“, [[Salzburger Bauer]], [[Salzburger Wirtschaft]], [[Rupertusblatt]] und das [[Klerus-Blatt]] , bis 1968 auch der [[Salzburger Volksbote]] und bis 1971 die [[Salzburger Volkszeitung]].  
    
==Titel ehemaliger Publikationen (Auszug)==
 
==Titel ehemaliger Publikationen (Auszug)==