| Zeile 22: |
Zeile 22: |
| | [[Datei:Mai_Rennen_1967_Anif_Agostini.jpg|thumb|1967: [[Giaccomo Agostini]] (I), mehrfacher Motorrad-Weltmeister, auf MV-Agusta]] | | [[Datei:Mai_Rennen_1967_Anif_Agostini.jpg|thumb|1967: [[Giaccomo Agostini]] (I), mehrfacher Motorrad-Weltmeister, auf MV-Agusta]] |
| | [[Datei:Motorsport Salzburg Rennen Autobahn 1965.jpeg|thumb|1965: Start zum Beiwagen-Rennen, im Hintergrund ein Bus der städtischen Busse mit Anhänger: darin war damals immer die Zeitnehmung und die Rennleitung untergebracht]] | | [[Datei:Motorsport Salzburg Rennen Autobahn 1965.jpeg|thumb|1965: Start zum Beiwagen-Rennen, im Hintergrund ein Bus der städtischen Busse mit Anhänger: darin war damals immer die Zeitnehmung und die Rennleitung untergebracht]] |
| − | Das unter dem Namen '''1. Mai Rennen''' bekannt gewordene Motorradrennen auf Autobahnteilstücken in der Nähe der [[Stadt Salzburg]] hatte seinen Ursprung in [[Salzburg]] - [[Liefering]]. | + | Das unter dem Namen '''1. Mai Rennen''' bekannt gewordene Motorradrennen auf Autobahnteilstücken in der Nähe der [[Stadt Salzburg]] hatte seinen Ursprung in [[Salzburg]]-[[Liefering]]. |
| | | | |
| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Im Frühjahr [[1947]], am [[4. Mai]], lockte das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] der Nachkriegszeit in Salzburg 20 000 Zuschauer auf die Trabrennbahn in [[Salzburg]] - [[Parsch]] an. Es wurde vom gerade gegründeten SAMTC ([[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]) veranstaltet. Ermutigt durch diesen Erfolg organisierte der SAMTC am [[6. Juli]] [[1947]] das erste Autobahnrennen in [[Salzburg]]- [[Liefering]] auf einem Teil der [[Westautobahn]]. Zu diesem Ereignis kamen etwa 25 000 Zuschauer. | + | Im Frühjahr [[1947]], am [[4. Mai]], lockte das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] der Nachkriegszeit in Salzburg 20 000 Zuschauer auf die [[Trabrennbahn]] in [[Salzburg]]-[[Parsch]] an. Es wurde vom gerade gegründeten SAMTC ([[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]]) veranstaltet. Ermutigt durch diesen Erfolg organisierte der SAMTC am [[6. Juli]] [[1947]] das erste Rennen auf dem Autobahnkleeblatt der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]] in Liefering. Gefahren wurde auf der [[Westautobahn]] bis vor die [[Autobahnbrücke Salzburg-Nord]] und bis zur [[Autobahnanschlussstelle Salzburg -Kleßheim|Autobahnanschlussstelle Salzburg-Kleßheim]]. Zu diesem Ereignis kamen etwa 25 000 Zuschauer. |
| | | | |
| − | Ab [[1950]] übernimmt dann der [[ARBÖ]] Salzburg die Organisation dieser Veranstaltung. Einige dieser Rennen waren von Dauerregen gekennzeichnet. So der Grand Prix [[1959]] und der darauf folgende [[1960]], der aber immer noch ein Stammpublikum von 20 000 Zuschauern anzog. Man fuhr Durchschnittsgeschwindigkeiten von 124,9 km/h. Geschwindigkeiten, die beim trocknen ''1. Mai Rennen'' [[1961]] mit 122,6 km/h auch nicht anders lagen. Ein anderes Bild bot sich [[1962]], als Schneetreiben und Temperaturen um null Grad herrschten. | + | Ab [[1950]] übernahm dann der [[ARBÖ]] Salzburg die Organisation dieser Veranstaltung. Einige dieser Rennen waren von Dauerregen gekennzeichnet. So der "[[Großer Preis von Österreich|Große Preis von Österreich]]" [[1959]] und der darauffolgende [[1960]], der aber immer noch 20 000 Zuschauer anzog. Die Rennfahrer erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten bis zu 124,9 km/h., die beim trocknen ''1. Mai Rennen'' [[1961]] mit 122,6 km/h auch nicht anders lagen. Ein anderes Bild bot sich [[1962]], als Schneetreiben und Temperaturen um null Grad herrschten. |
| | | | |
| − | Das Ende des ''1. Mai Rennens'' kam in den 1990er Jahren, als internationale Sicherheitsvorschriften und die Finanzierung dieses Rennens hier in Salzburg unmöglich wurden. | + | Insgesamt acht Mal bis [[1966]] wurde das Rennen in Liefering auf diesem für das Publikum gut einsehbarem Autobahnstück durchgeführt. Dann wandert das 1. Mai Rennen weiter nach [[Anif]], wo es auf der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] standfand. Hier fuhr man bis zum damaligen Ende der späteren [[Tauernautobahn]] beim später dort entstandenen [[Maximarkt Anif]] sowie bis auf Höhe Marktzentrum von [[Grödig]]. |
| | + | |
| | + | Das letzte ''1. Mai Rennens'' wurde 1971 am [[Salzburgring]] gefahren. Ab dann gab es zwar weiterhin den "Großen Preis von Österreich", aber an anderen Terminen. |
| | | | |
| | ==Namensentwicklung== | | ==Namensentwicklung== |
| − | Zunächst als "Straßenrundrennen" bezeichnet, fand das ''1. Mai Rennen'' zu verschiedenen Termine statt. Erstmals 1951 findet das Rennen am 1. Mai statt, was in Folge manchmal noch schwankt, aber dann spätetestens mit dem Rennen 1958 regelmäßig nur mehr am 1. Mai stattfindet. | + | Zunächst als Straßenrundrennen bezeichnet fand das ''1. Mai Rennen'' ab 1947 zu verschiedenen Termine statt. Erstmals 1951 fand es dann am 1. Mai statt, was in Folge manchmal noch schwankt, aber dann spätestens mit dem Rennen 1958 regelmäßig nur mehr am 1. Mai stattfand. |
| | | | |
| − | Nach dem Tod des einzigen österreichischen Motorrad-Weltmeister, [[Rupert Hollaus]], [[1954]] in Monza, Italien, wurde das Rennen [[1955]] in Gedächtnis an Hollaus als ''Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen'' bezeichnet. Schließlich führten die Bemühungen des Veranstalters dazu, dass am [[1. Mai]] [[1958]] der erste „[[Großer Preis von Österreich|Große Preis von Österreich]]“ als Lauf zur Motorradmeisterschaft in [[Salzburg]] - [[Liefering]] vor 50 000 Besuchern stattfand. Insgesamt acht Mal bis [[1966]] wird er auf diesem für das Publikum gut einsehbarem Autobahnstück durchgeführt. | + | Nach dem Tod des einzigen österreichischen Solomotorrad-Weltmeisters [[Rupert Hollaus]] [[1954]] in Monza, [[Italien]], wurde das Rennen ab [[1955]] in Gedächtnis an Hollaus als ''Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen'' bezeichnet. Schließlich führten die Bemühungen des Veranstalters dazu, dass am [[1. Mai]] [[1958]] der erste „[[Großer Preis von Österreich|Große Preis von Österreich]]“ als Lauf zur Motorradmeisterschaft in Liefering vor 50 000 Besuchern stattfand. |
| | | | |
| − | Bei den Salzburgern hieß dieses Rennen landläufig "1. Mai Rennen", wobei es auch die Schreibweise "1. Mai-Rennen" gab. Aber meist wurde vom "Straßenrundrennen am 1. Mai in Salzburg-Liefering auf der Autobahn" oder vom "Großen Preis von Österreich für Motorräder - Int. Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen 1. Mai ...." geschrieben. Somit stellt die für diesen Beitrag gewählte Schreibweise eine vom Autor gewählte Fassung dar. | + | Bei den Salzburgern hieß dieses Rennen umgangssprachlich "1. Mai Rennen", wobei es auch die Schreibweise "1. Mai-Rennen" gab. Aber meist wurde vom "Straßenrundrennen am 1. Mai in Salzburg-Liefering auf der Autobahn" oder vom "Großen Preis von Österreich für Motorräder - Int. Rupert Hollaus Gedächtnis-Rennen 1. Mai ...." berichtet. Somit stellt die für diesen Beitrag gewählte Schreibweise eine vom Autor gewählte Fassung dar. |
| | | | |
| | == Streckenlängen == | | == Streckenlängen == |
| Zeile 48: |
Zeile 50: |
| | Der Sieg der Junior-Klasse A bis 250 cm³ wurde eine sichere Beute des Vöcklabruckers [[Helmut Krackowizer|Krackowizer]] auf Rudge in 44:32,8 min, gefolgt von den Salzburgern [[Fritz Walcher]] auf Imperial in 46:43,4 min und [[Richard Kwitt]] auf Puch in 46:43,4. Das Rennen führte über 15 Runden, was einer Distanz von 63 Kilometern entsprach (Rundenlänge: 4,2 km). Krackowizer lag dann auch im Senior-Rennen drei Runden in Führung, bevor er wegen eines Defekts aufgeben musste. | | Der Sieg der Junior-Klasse A bis 250 cm³ wurde eine sichere Beute des Vöcklabruckers [[Helmut Krackowizer|Krackowizer]] auf Rudge in 44:32,8 min, gefolgt von den Salzburgern [[Fritz Walcher]] auf Imperial in 46:43,4 min und [[Richard Kwitt]] auf Puch in 46:43,4. Das Rennen führte über 15 Runden, was einer Distanz von 63 Kilometern entsprach (Rundenlänge: 4,2 km). Krackowizer lag dann auch im Senior-Rennen drei Runden in Führung, bevor er wegen eines Defekts aufgeben musste. |
| | | | |
| − | Den persönlichen Aufzeichnungen von [[Helmut Krackowizer|Prof. Dr. Helmut Krackowizer]] kann man entnehmen ([[1947]]): „''... eine Gerade, etwa 1.400 m, 2 x 3 Spitzkurven, 4 Flachkurven schnell, 4 Flachkurven langsam... Reifendruck vorn 1,40 hinten 1,75...''“. | + | Den persönlichen Aufzeichnungen von Helmut Krackowizer kann man entnehmen ([[1947]]): „''... eine Gerade, etwa 1.400 m, 2 x 3 Spitzkurven, 4 Flachkurven schnell, 4 Flachkurven langsam... Reifendruck vorn 1,40 hinten 1,75...''“. |
| | | | |
| | Übrigens, die schnellste Runde auf dem damaligen Lieferinger Rundkurs bei jenem ersten Rennen fuhr der Salzburger [[F. J. Binder]] auf Velocette KTT MK VIII 350 mit 2:25,4, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 126 km/h entsprach. | | Übrigens, die schnellste Runde auf dem damaligen Lieferinger Rundkurs bei jenem ersten Rennen fuhr der Salzburger [[F. J. Binder]] auf Velocette KTT MK VIII 350 mit 2:25,4, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 126 km/h entsprach. |
| Zeile 76: |
Zeile 78: |
| | : 1. Biaggio Nocchi, Trient, Italien, auf Moto Guzzi, 42:43,6 min., Schnitt 88,45 km/h | | : 1. Biaggio Nocchi, Trient, Italien, auf Moto Guzzi, 42:43,6 min., Schnitt 88,45 km/h |
| | : 2. Walter Radler, Wien auf Puch, 43:08,4 min. | | : 2. Walter Radler, Wien auf Puch, 43:08,4 min. |
| − | : 3. [[Helmut Krackowizer]], [[Vöcklabruck]], auf Rudge, 43:24,6 min. | + | : 3. Helmut Krackowizer, [[Vöcklabruck]], auf Rudge, 43:24,6 min. |
| − | : 4. [[Fritz Walcher]], Salzburg, 44:44,6 min. | + | : 4. Fritz Walcher, Salzburg, 44:44,6 min. |
| | : 5. Alex Mayer, St. Pölten, 44:56,6 min. | | : 5. Alex Mayer, St. Pölten, 44:56,6 min. |
| − | : 6. [[Richard Kwitt]], Salzburg, 45:30 min. | + | : 6. Richard Kwitt, Salzburg, 45:30 min. |
| | | | |
| | * 350 cm³-Klasse: | | * 350 cm³-Klasse: |
| | : 1. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton, 39:13,4 min., Schnitt 96,25 km/h | | : 1. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton, 39:13,4 min., Schnitt 96,25 km/h |
| | : 2. Helmut Volzwinkler (Salzburg), auf Norton | | : 2. Helmut Volzwinkler (Salzburg), auf Norton |
| − | : 3. Leo Fassl (Wien), auf NSU | + | : 3. [[Leonhard Fassl|Leo Fassl]] (Wien), auf NSU |
| | * 500 cm³-Klasse: | | * 500 cm³-Klasse: |
| − | : 1. [[Helmut Volzwinkler]], auf Norton, 39:26,8 min.; Schnitt 96,20 km/h | + | : 1. Helmut Volzwinkler auf Norton, 39:26,8 min.; Schnitt 96,20 km/h |
| | : 2. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton | | : 2. Rudolf Runtsch (Wien), auf Norton |
| | : 3. Samer (Wien), auf NSU | | : 3. Samer (Wien), auf NSU |
| Zeile 93: |
Zeile 95: |
| | * 600 cm³-Klasse: | | * 600 cm³-Klasse: |
| | : 1. [[Ida Ferstl|Ida]] und [[Franz Ferstl]], [[Goldegg]], auf BMW, 30:45 min., Schnitt 82,15 km/h | | : 1. [[Ida Ferstl|Ida]] und [[Franz Ferstl]], [[Goldegg]], auf BMW, 30:45 min., Schnitt 82,15 km/h |
| − | : 2. Häusle/Vinatzer (Dornbirn), auf Zündapp, | + | : 2. Häusle-Vinatzer (Dornbirn), auf Zündapp, |
| − | : 3. [[Konrad Eckschlager]]/Albert Friedhuber (Salzburg), auf BMW | + | : 3. [[Konrad Eckschlager]]-Albert Friedhuber (Salzburg), auf BMW |
| | | | |
| | Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler mit einem Schnitt von 100,10 km/h | | Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler mit einem Schnitt von 100,10 km/h |
| Zeile 105: |
Zeile 107: |
| | * 250 cm³-Klasse: Alexander Mayer, St. Pölten, auf Moto Guzzi, | | * 250 cm³-Klasse: Alexander Mayer, St. Pölten, auf Moto Guzzi, |
| | * 350 cm³-Klasse: [[Ernst Vogel]], Stockerau, auf AJS, fuhr später Automobil erfolgreich beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] | | * 350 cm³-Klasse: [[Ernst Vogel]], Stockerau, auf AJS, fuhr später Automobil erfolgreich beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] |
| − | * 500 cm³-Klasse: [[Helmut Volzwinkler]], auf Norton, | + | * 500 cm³-Klasse: Helmut Volzwinkler, auf Norton, |
| | Beiwagen: | | Beiwagen: |
| − | * 600 cm³-Klasse: [[Konrad Eckschlager]] auf BMW | + | * 600 cm³-Klasse: Konrad Eckschlager auf BMW |
| | Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler | | Schnellste Runde des Tages: Helmut Volzwinkler |
| | | | |
| | === 1951 === | | === 1951 === |
| | ====Rennen erstmals am 1. Mai==== | | ====Rennen erstmals am 1. Mai==== |
| − | [[1951]] findet dann das <strong>Internationale Motorrad- und Nationale Auto-Straßen-Rennen</strong> erstmals am [[1. Mai]] statt. Zwar wechselt noch manchmal das Datum um den 1. Mai, doch wird das Rennen dann als ''1. Mai Rennen'' bezeichnet. Das Rennen 1951 war nicht nur für Motorräder ausgeschrieben, sondern erstmals auch für Touren- und Sportwagen. Wieder mit dabei war Rupert Hollaus. Und noch zwei Prominente finden sich unter den Teilnehmern in der Kategorie ''Automobile-, Sport- und Tourenwagen'': [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]], Mitbegründer von [[KTM]], hat mit seinem Eigenbau ''Salmson 1098'' genannt und Erich Trunkenpolz, der der Sohn des Gründers von KTM, mit einer DKW 250. | + | [[1951]] fand dann das <strong>Internationale Motorrad- und Nationale Auto-Straßen-Rennen</strong> erstmals am [[1. Mai]] statt. Zwar wechselt noch manchmal das Datum um den 1. Mai, doch wird das Rennen dann als ''1. Mai Rennen'' bezeichnet. Das Rennen 1951 war nicht nur für Motorräder ausgeschrieben, sondern erstmals auch für Touren- und Sportwagen. Wieder mit dabei war Rupert Hollaus. Und noch zwei Prominente finden sich unter den Teilnehmern in der Kategorie ''Automobile-, Sport- und Tourenwagen'': [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]], Mitbegründer von [[KTM]], hat mit seinem Eigenbau ''Salmson 1098'' genannt und Erich Trunkenpolz, der der Sohn des Gründers von KTM, mit einer DKW 250. |
| | | | |
| − | Die Daten stammen von der offiziellen Ergebnisliste der Zeitnehmung (Quelle: eine Kopie davon im [[Archiv Krackowizer]]). | + | Die Daten stammen von der offiziellen Ergebnisliste der Zeitnehmung:<ref>Quelle: eine Kopie davon im [[Archiv Krackowizer]]</ref> |
| | | | |
| | * Die Ergebnisse Motorräder: | | * Die Ergebnisse Motorräder: |
| Zeile 124: |
Zeile 126: |
| | # Ivo Grieshofer auf Puch, 24:35,0 min. | | # Ivo Grieshofer auf Puch, 24:35,0 min. |
| | # Franz Rieder auf Puch, 24:36,2 min. | | # Franz Rieder auf Puch, 24:36,2 min. |
| − | : Schnellste Rund Kurt Schneeweiß mit 3:03,7 = 82,80 km/h | + | : Schnellste Runde Kurt Schneeweiß mit 3:03,7 = 82,80 km/h |
| | | | |
| | * 250 cm³_Klasse, 15 Runden = 63 km, Preisgelder: 1. öS 1.000,-, 2. öS 700,-, 3. öS 400,-, 4. öS 300,--, 5. öS 200,-- | | * 250 cm³_Klasse, 15 Runden = 63 km, Preisgelder: 1. öS 1.000,-, 2. öS 700,-, 3. öS 400,-, 4. öS 300,--, 5. öS 200,-- |
| Zeile 136: |
Zeile 138: |
| | | | |
| | * 350 cm³-Klasse, 20 Runden = 84 km, Preisgelder: 1. öS 1.200,-, 2. öS 900,-, 3. öS 600,-, 4. öS 400,--, 5. öS 200,-- | | * 350 cm³-Klasse, 20 Runden = 84 km, Preisgelder: 1. öS 1.200,-, 2. öS 900,-, 3. öS 600,-, 4. öS 400,--, 5. öS 200,-- |
| − | # [[Leonhard Fassl|Leo Fassl]], Wien, auf AJS, 95,69 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit | + | # Leo Fassl, Wien, auf AJS, 95,69 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit |
| − | # [[Ernst Vogel]], Stockerau, auf AJS | + | # Ernst Vogel, Stockerau, auf AJS |
| | # Xaver Heiß, Augsburg, auf Velocette | | # Xaver Heiß, Augsburg, auf Velocette |
| | # Josef Kainz, Sarming, auf Velocette | | # Josef Kainz, Sarming, auf Velocette |
| Zeile 176: |
Zeile 178: |
| | # Lothar Rafael, Salzburg, auf BMW 1980, 30:28,2 min. | | # Lothar Rafael, Salzburg, auf BMW 1980, 30:28,2 min. |
| | : Schnellste Runde Kurt Koresch mit 2:49,6 min. = 89,64 km/h | | : Schnellste Runde Kurt Koresch mit 2:49,6 min. = 89,64 km/h |
| − | : Bei dieser Klasse fuhr auch [[Ernst Kronreif]] mit seinem Eigenbau Salmson 1098 mit. | + | : Bei dieser Klasse fuhr auch Ernst Kronreif mit seinem Eigenbau Salmson 1098 mit. |
| | | | |
| | : Tourenwagen | | : Tourenwagen |
| Zeile 189: |
Zeile 191: |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| | * 125 cm²-Klasse: Franz Resch, Schladming, auf Puch, | | * 125 cm²-Klasse: Franz Resch, Schladming, auf Puch, |
| − | * 250 cm³_Klasse: [[Peter Frohnwieser (senior)]], auf Triumph | + | * 250 cm³_Klasse: Peter Frohnwieser (senior), auf Triumph |
| | * 350 cm³-Klasse: Peter Frohnwieser (senior), auf Triumph | | * 350 cm³-Klasse: Peter Frohnwieser (senior), auf Triumph |
| | * 500 cm³-Klasse: B. Sieler, Deutschland, auf BMW | | * 500 cm³-Klasse: B. Sieler, Deutschland, auf BMW |
| | * Beiwagen: Heinz Düll, Prien am [[Chiemsee]], auf BMW | | * Beiwagen: Heinz Düll, Prien am [[Chiemsee]], auf BMW |
| | + | |
| | Sportwagen: | | Sportwagen: |
| | * bis 1 500 cm²: F. Heckhoff, Salzburg, auf Porsche | | * bis 1 500 cm²: F. Heckhoff, Salzburg, auf Porsche |
| Zeile 205: |
Zeile 208: |
| | * 350 cm³-Klasse: Enrico Lorenzetti auf Moto Guzzi, 99,91 km/h | | * 350 cm³-Klasse: Enrico Lorenzetti auf Moto Guzzi, 99,91 km/h |
| | * 500 cm³-Klasse: Lodovico Facchinelli, Italien, auf Gilera, 104,03 km/h | | * 500 cm³-Klasse: Lodovico Facchinelli, Italien, auf Gilera, 104,03 km/h |
| − | * Beiwagen: Ebersberg / Strauß auf BMW, 93,52 km/h | + | * Beiwagen: Ebersberg - Strauß auf BMW, 93,52 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Italiener Lodovico Facchinelli auf Gilera mit 107,05 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Italiener Lodovico Facchinelli auf Gilera mit 107,05 km/h; |
| | | | |
| | === 1953 === | | === 1953 === |
| − | [[1953]] wird das ''1. Mai Rennen'' abermals gemischt Motorräder und Automobile ausgetragen. In der 350 cm³ Klasse kommt es zu einem spannenden Kampf um Platz eins zwischen Kramer und Krackowizer (auf BSA 350 Goldstar). Nach einem missglückten Bremsmanöver von Kramer verliert er zunächst den Anschluss an Krackowizer, kommt wieder an ihn heran und setzt in der vorletzten Kurve vor dem Zieleinlauf alles auf eine Karte. Dieses nicht ganz rekonstruierbare Ausbremsmanöver (Kramer schießt förmlich an Krackowizer vorbei, bremst extrem spät, Krackowizer streift Kramer und kommt zu Sturz) führt zu einem Protest von Krackowizer, dem die Salzburger Landessportkommission auch statt gibt: Krackowizer wird als Zweiter gewertet. | + | [[1953]] wurde das ''1. Mai Rennen'' abermals gemischt Motorräder und Automobile ausgetragen. In der 350 cm³ Klasse kam es zu einem spannenden Kampf um Platz eins zwischen Kramer und Krackowizer (auf BSA 350 Goldstar). Nach einem missglückten Bremsmanöver von Kramer verlor er zunächst den Anschluss an Krackowizer, kam wieder an ihn heran und setzte in der vorletzten Kurve vor dem Zieleinlauf alles auf eine Karte. Dieses nicht ganz rekonstruierbare Ausbremsmanöver (Kramer schoss förmlich an Krackowizer vorbei, bremste extrem spät, Krackowizer streifte Kramer und kam zu Sturz) führte zu einem Protest von Krackowizer, dem die Salzburger Landessportkommission auch statt gab: Krackowizer wurde als Zweiter gewertet. |
| | | | |
| | === 1954 === | | === 1954 === |
| | wird noch ergänzt | | wird noch ergänzt |
| | | | |
| − | === 1955 1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen === | + | === 1955: 1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen === |
| − | [[1955]] geht bei mehr als sommerlichen Wetter das '''1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen''' am 1. Mai in Szene. Weit über 30.000 Zuschauer säumen den Salzburger Autobahnkurs. In der 125-cm³-Klasse können der Salzburger Staatsmeister [[Paul Schwarz]] und [[Erich Trunkenpolz]], beide auf [[KTM]], tapfer an Spitze des Feldes und belegten den ersten und zweiten Platz. Im Beiwagenrennen schiebt der Schweizer Strub sein Gespann etwas früher an als notwendig, seine Norton springt aber erst an, als die Spitzengruppe bereits in [[Kleßheim]] bei der Kehre ist. Mit unheimlicher Geschwindigkeit kommt Strub die Gegengerade zurück und übernimmt in der vierten Runde die Führung. Zwar kann er die Strafminute, die er von der Rennleitung wegen Frühstarts nicht mehr aufholen, aber der Salzburger [[Ernst Kussin]] verzichtet als fairer Sportler auf den ihm zustehende Sieg. | + | [[1955]] ging bei mehr als sommerlichen Wetter das '''1. Int. Rupert-Hollaus-Gedächtnis-Rennen''' am 1. Mai in Szene. Weit über 30 000 Zuschauer säumten den Salzburger Autobahnkurs. In der 125-cm³-Klasse konnten der Salzburger Staatsmeister [[Paul Schwarz]] und [[Erich Trunkenpolz]], beide auf [[KTM]], tapfer an Spitze des Feldes und belegten den ersten und zweiten Platz. Im Beiwagenrennen schob der Schweizer Strub sein Gespann etwas früher an als notwendig, seine Norton sprangaber erst an, als die Spitzengruppe bereits in [[Kleßheim]] bei der ersten Kehre war. Mit unheimlicher Geschwindigkeit kam Strub die Gegengerade zurück und übernahm in der vierten Runde die Führung. Zwar konnte er die Strafminute, die er von der Rennleitung wegen Frühstarts bekam, nicht mehr aufholen, aber der Salzburger [[Ernst Kussin]] verzichtete als fairer Sportler auf den ihm zustehende Sieg. |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 222: |
Zeile 225: |
| | * 350 cm³-Klasse: Siegfried Wünsche, Deutschland, auf DKW, 103,09 km/h | | * 350 cm³-Klasse: Siegfried Wünsche, Deutschland, auf DKW, 103,09 km/h |
| | * 500 cm³-Klasse: [[Walter Zeller]], [[Hammerau]] (Deutschland), auf BMW, 108,37 km/h | | * 500 cm³-Klasse: [[Walter Zeller]], [[Hammerau]] (Deutschland), auf BMW, 108,37 km/h |
| − | * Beiwagen: Strub / Edgar, auf Norton, 95,79 km/h | + | * Beiwagen: Strub - Edgar, auf Norton, 95,79 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Österreicher Gerold Klinger auf BMW mit 112,00 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Österreicher Gerold Klinger auf BMW mit 112,00 km/h; |
| | | | |
| | === 1956 === | | === 1956 === |
| − | [[1956]] gewann der deutsche August "Gustl" Hobl auf DKW die 125 cm³- und 350 cm³-Klasse; Walter Zeller war auf BMW in der 500 cm³-Klasse erfolgreich, der aus der damaligen Tschechoslowakei stammende Bartos Frantisek gewann auf CZ die 250 cm³-Klasse; Beiwagen: die Deutschen [[Friedrich Hillebrand]] und Manfred Grunwald auf BMW vor Schneider - Strauß auf BMW, Schnitt 105,08 km/h; schnellste Runde des Tages fuhr Ernst Riedelbauch in der 500er Klasse mit 117,36 km/h; | + | [[1956]] gewann der deutsche August "Gustl" Hobl auf DKW die 125 cm³- und 350 cm³-Klasse; Walter Zeller war auf BMW in der 500 cm³-Klasse erfolgreich, der aus der damaligen [[Tschechische Republik|Tschechoslowakei]] stammende Bartos Frantisek gewann auf CZ die 250 cm³-Klasse; Beiwagen: die Deutschen [[Friedrich Hillebrand]] und Manfred Grunwald auf BMW vor Schneider - Strauß auf BMW, Schnitt 105,08 km/h; schnellste Runde des Tages fuhr Ernst Riedelbauch in der 500er Klasse mit 117,36 km/h; |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 233: |
Zeile 236: |
| | * 350 cm³-Klasse: August Hobl, Deutschland, auf DKW, 109,44 km/h | | * 350 cm³-Klasse: August Hobl, Deutschland, auf DKW, 109,44 km/h |
| | * 500 cm³-Klasse: Walter Zeller, Hammerau (Deutschland), auf BMW, 114,36 km/h | | * 500 cm³-Klasse: Walter Zeller, Hammerau (Deutschland), auf BMW, 114,36 km/h |
| − | * Beiwagen: [[Friedrich Hillebrand]] / Manfred Grunwald, Deutschland, auf BMW, 105,48 km/h | + | * Beiwagen: Friedrich Hillebrand - Manfred Grunwald, Deutschland, auf BMW, 105,48 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Deutsche Ernst Riedelbauch auf BMW mit 117,36 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Deutsche Ernst Riedelbauch auf BMW mit 117,36 km/h; |
| | | | |
| | === 1957 === | | === 1957 === |
| − | [[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500 cm³-Klasse, ein österreichischer Sieg war in der 500 cm³ mit Gerold Klinger ([[OÖ]].) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald; | + | [[1957]] war das Jahr der Italiener: Weltmeister Carlo Ubbiali auf MV Agusta gewann die 125 cm³- und 250 cm³-Klasse, Enrico Lorenzetti die 500-cm³-Klasse, war österreichischer Sieg in der 500-cm³-Klasse mit Gerold Klinger ([[OÖ]].) zu vermerken, der auch mit 114,10 km/h die schnellste Runde fuhr. Beiwagen, wie im Vorjahr, gewannen Hillebrand und Grunwald; |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 244: |
Zeile 247: |
| | * 350 cm³-Klasse: Enrico Lorenzetti, Italien, auf Moto Guzzi, 101,00 km/h | | * 350 cm³-Klasse: Enrico Lorenzetti, Italien, auf Moto Guzzi, 101,00 km/h |
| | * 500 cm³-Klasse: Gerold Klinger, Österreich, auf BMW, 110,10 km/h | | * 500 cm³-Klasse: Gerold Klinger, Österreich, auf BMW, 110,10 km/h |
| − | * Beiwagen: Friedrich Hillebrand / Manfred Grunwald, Deutschland, auf BMW, 100,60 km/h | + | * Beiwagen: Friedrich Hillebrand - Manfred Grunwald, Deutschland, auf BMW, 100,60 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Österreicher Gerold Klinger auf BMW mit 114,10 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Österreicher Gerold Klinger auf BMW mit 114,10 km/h; |
| | | | |
| | === 1958: 1. Großer Preis von Österreich === | | === 1958: 1. Großer Preis von Österreich === |
| − | [[1958]] wurde das Rennen erstmals als "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" ausgetragen und es fanden sich mehr als 50.000 Zuschauer auf dem Autobahnabschnitt bei Liefering ein, darunter auch der Franz Josef Strauß aus Bayern. Es begannen die Rennen, die auch internationale Stars nach Salzburg brachten, wie zum Beispiel Geoff Duke, [[Mike Hailwood]] oder [[Luigi Taveri]]. | + | [[1958]] wurde das Rennen erstmals als "[[Großer Preis von Österreich|Großen Preis von Österreich]]" ausgetragen und es fanden sich mehr als 50 000 Zuschauer auf dem Autobahnabschnitt bei Liefering ein, darunter auch der bayrische Politiker [[Franz Josef Strauß]] aus Bayern. Es begannen die Rennen mit internationalen Stars, wie zum Beispiel Geoff Duke, [[Mike Hailwood]] oder [[Luigi Taveri]]. |
| | | | |
| − | Carlo Ubbiali triumphierte wiederum in der 125 und 250 cm³-Klasse, der aus Südafrika stammende Paddy Driver gewann die 350 cm³ Klasse und der deutsche Ernst Hiller die 500er Klasse. Bei den Beiwagen blieben diesmal Schneider - Strauss siegreich; schnellste Runde fuhr John Hempleman in der 500 cm³ Klasse mit 124,05 km/h; | + | Carlo Ubbiali triumphierte in der 125- und 250-cm³-Klasse, der aus Südafrika stammende Paddy Driver gewann die 350-cm³-Klasse und der deutsche Ernst Hiller die 500-cm³-Klasse. Bei den Beiwagen blieben diesmal Schneider - Strauss siegreich; schnellste Runde fuhr John Hempleman in der 500-cm³-Klasse mit 124,05 km/h; |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 257: |
Zeile 260: |
| | * 350 cm³-Klasse: Paddy Driver, Südafrika, auf Norton, 115,22 km/h | | * 350 cm³-Klasse: Paddy Driver, Südafrika, auf Norton, 115,22 km/h |
| | * 500 cm³-Klasse: Ernst Hiller, Deutschland, auf BMW, 121,59 km/h | | * 500 cm³-Klasse: Ernst Hiller, Deutschland, auf BMW, 121,59 km/h |
| − | * Beiwagen: Schneider / Strauß, Deutschland, auf BMW, 113,08 km/h | + | * Beiwagen: Walter Schneider - Hans Strauß, Deutschland, auf BMW, 113,08 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Neuseeländer John Hempleman auf Norton mit 124,05 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Neuseeländer John Hempleman auf Norton mit 124,05 km/h; |
| | | | |
| Zeile 266: |
Zeile 269: |
| | *350 cm³-Klasse: Gary Hocking, Südrhodesien, heute Zimbabwe, auf Norton, 104,32 km/h | | *350 cm³-Klasse: Gary Hocking, Südrhodesien, heute Zimbabwe, auf Norton, 104,32 km/h |
| | *500 cm³-Klasse: John Hartle, England, auf MV Agusta, 109,94 km/h | | *500 cm³-Klasse: John Hartle, England, auf MV Agusta, 109,94 km/h |
| − | *Beiwagen: Scheidegger - Burgkard aus der Schweiz, auf BWM, 102,57 km/h | + | *Beiwagen: Fritz Scheidegger - Horst Burgkard aus der Schweiz, auf BWM, 102,57 km/h |
| | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Engländer John Hartle auf MV Agusta mit 115,32 km/h; | | Die schnellste Runde des Tages fuhr der Engländer John Hartle auf MV Agusta mit 115,32 km/h; |
| | | | |
| Zeile 275: |
Zeile 278: |
| | *350 cm³-Klasse: Frantisek Stastny, CSSR, auf Jawa, 115,68 km/h, schnellste Runde: Frantisek Stastny mit 115,18 km/h | | *350 cm³-Klasse: Frantisek Stastny, CSSR, auf Jawa, 115,68 km/h, schnellste Runde: Frantisek Stastny mit 115,18 km/h |
| | *500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h | | *500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h |
| − | *Beiwagen: Fath - Wohlgemuth, Deutschland, auf BWM, 113,00 km/h, schnellste Runde: Fath - Wohlgemuth mit 115,62 km/h | + | *Beiwagen: Helmut Fath - Alfred Wohlgemuth, Deutschland, auf BWM, 113,00 km/h, schnellste Runde: Fath - Wohlgemuth mit 115,62 km/h |
| | | | |
| | === 1961 === | | === 1961 === |
| Zeile 285: |
Zeile 288: |
| | *350 cm³-Klasse: Hugh Anderson, Neuseeland, auf AJS, 115,76 km/h, schnellste Runde: Frank Perris, Kanada, Norton, mit 119,70 km/h; der Salzburger [[Rudolf Thalhammer]] wird auf Norton Dritter | | *350 cm³-Klasse: Hugh Anderson, Neuseeland, auf AJS, 115,76 km/h, schnellste Runde: Frank Perris, Kanada, Norton, mit 119,70 km/h; der Salzburger [[Rudolf Thalhammer]] wird auf Norton Dritter |
| | *500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h | | *500 cm³-Klasse: Dave Chadwick, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Dale Dickie, England, Norton, mit 124,96 km/h |
| − | *Beiwagen: Camathias - Cecco, Schweiz, auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 117,10 km/h | + | *Beiwagen: Florian Camathias, Schweiz - Hilmar Cecco, Deutschland auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 117,10 km/h |
| | | | |
| | === 1962 === | | === 1962 === |
| Zeile 291: |
Zeile 294: |
| | | | |
| | ==== Moped-Rennen mit Sieger KTM Mopedfahrrad ==== | | ==== Moped-Rennen mit Sieger KTM Mopedfahrrad ==== |
| − | Am Vortag des Rennens fand ein nationales Moped-Rennen auf verkürzter Strecke von 2,5 Kilometer Länge statt, die scherzhaft "''Rund um das Fahrerlager'' genannt wurde. 26 Fahrer traten mit ihren 50-cm³-Maschinen zum vier-Runden-Rennen an, von denen 16 ins Ziel kamen. Ein besonderer Gag in diesem Rennen war aber, dass nicht etwa Puch das Siegerfabrikat stellte, sondern KTM mit seinem für die Schweiz hergestellten Motorfahrrad (Fahrer Hans Walch aus Salzburg. Durchschnittsgeschwindigkeit 77,92 km/h). Es war ebenso wie das KTM Ponny Rollerchen, das mit Trunkenpolz jun. aus [[Mattighofen]] auf den dritten Platz einlief, sehr liebevoll und wie man sieht mit ebenso viel Können von [[Erwin Lechner]] hergerichtet wurde. Am zweiten Platz landete Walter Laurer aus Wien auf [[HMW]]. Vierter wurde der Salzburger Walter Eisenmann auf HMW, fünfter Horst Frühwirt, Salzburg, auf Puch. Die schnellste Runde fuhr Walch auf KTM in 1:48,9 (84,30 km/h). | + | Am Vortag des Rennens fand ein nationales Moped-Rennen auf verkürzter Strecke von 2,5 Kilometer Länge statt, die scherzhaft "''Rund um das Fahrerlager'' genannt wurde. 26 Fahrer traten mit ihren 50-cm³-Maschinen zum vier-Runden-Rennen an, von denen 16 ins Ziel kamen. Ein besonderer Gag in diesem Rennen war aber, dass nicht etwa Puch das Siegerfabrikat stellte, sondern KTM mit seinem für die Schweiz hergestellten Motorfahrrad (Fahrer Hans Walch aus Salzburg. Durchschnittsgeschwindigkeit 77,92 km/h). Es war ebenso wie das KTM Ponny Rollerchen, das mit Trunkenpolz jun. aus [[Mattighofen]] auf den dritten Platz einlief, sehr liebevoll und wie man sah mit ebenso viel Können von [[Erwin Lechner]] hergerichtet wurde. Am zweiten Platz landete Walter Laurer aus Wien auf [[HMW]]. Vierter wurde der Salzburger Walter Eisenmann auf HMW, fünfter Horst Frühwirt, Salzburg, auf Puch. Die schnellste Runde fuhr Walch auf KTM in 1:48,9 (84,30 km/h). |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 298: |
Zeile 301: |
| | *350 cm³-Klasse: Frantisek Stastny, CSSR, auf Jawa,, 118,61 km/h, schnellste Runde: Frantisek Stastny mit 121,82 km/h; der Salzburger Rudolf Thalhammer wird auf Norton Vierter | | *350 cm³-Klasse: Frantisek Stastny, CSSR, auf Jawa,, 118,61 km/h, schnellste Runde: Frantisek Stastny mit 121,82 km/h; der Salzburger Rudolf Thalhammer wird auf Norton Vierter |
| | *500 cm³-Klasse: Mike Hailwood, England, auf MV Agusta, 125,75 km/h, schnellste Runde: Mike Hailwood mit 128,03 km/h | | *500 cm³-Klasse: Mike Hailwood, England, auf MV Agusta, 125,75 km/h, schnellste Runde: Mike Hailwood mit 128,03 km/h |
| − | *Beiwagen: Camathias - Cecco, Schweiz, auf BWM, 116,34 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 118,45 km/h | + | *Beiwagen: Florian Camathias, Schweiz - Hilmar Cecco, Deutschland auf BWM, 116,34 km/h, schnellste Runde: Camathias - Cecco mit 118,45 km/h |
| | | | |
| | === 1963 === | | === 1963 === |
| − | Das 1. Mai Rennen fest in ungarischer und englische Hand: 125- und 250 cm³ gehen an den Ungarn Laszlo Szabo, die 350er Klasse an John Hartle und die 500er an Mike Hailwood; in der Beiwagenklasse sind diesmal die Schweizer Scheidegger - Robinson erfolgreich. Das Rennen der 125-cm³-Klasse wird als [[Ernst Kronreif|Kronreif]]-[[Hans Trunkenpolz|Trunkenpolz]]-Gedächtnisrennen durchgeführt. | + | Das 1. Mai Rennen war fest in ungarischer und englische Hand: Die Siege in der 125- und 250-cm³-Klasse gehen an den Ungarn Laszlo Szabo, der Sieg in der 350-cm³-Klasse an John Hartle und in der 500-cm³-Klasse an Mike Hailwood; in der Beiwagenklasse war diesmal die Schweizer Fritz Scheidegger mit dem Engländer John Robinson erfolgreich. Das Rennen der 125-cm³-Klasse wurde als [[Ernst Kronreif|Kronreif]]-[[Hans Trunkenpolz|Trunkenpolz]]-Gedächtnisrennen durchgeführt. |
| | | | |
| | Die Sieger: | | Die Sieger: |
| Zeile 308: |
Zeile 311: |
| | *350 cm³-Klasse: John Hartle, England, auf MV Agusta, 127,40 km/h, schnellste Runde: John Hartle mit 121,35 km/h | | *350 cm³-Klasse: John Hartle, England, auf MV Agusta, 127,40 km/h, schnellste Runde: John Hartle mit 121,35 km/h |
| | *500 cm³-Klasse: Mike Hailwood, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Mike Hailwood, England, Norton, mit 130,77 km/h | | *500 cm³-Klasse: Mike Hailwood, England, auf Norton, 121,27 km/h, schnellste Runde: Mike Hailwood, England, Norton, mit 130,77 km/h |
| − | *Beiwagen: Fritz Scheidegger - John Robinson, Schweiz, auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Scheidegger - Robinson mit 117,39 km/h | + | *Beiwagen: Fritz Scheidegger, Schweiz - John Robinson, England, auf BWM, 115,10 km/h, schnellste Runde: Scheidegger - Robinson mit 117,39 km/h |
| | | | |
| | === 1964 === | | === 1964 === |
| | Fünf neue Gesichter gewinnen die Rennen: | | Fünf neue Gesichter gewinnen die Rennen: |
| − | *125 cm³: Bert Schneider aus Österreich | + | *125 cm³ über zehn Runden = 51 km, 32 Fahrer am Start, 17 im Ziel, |
| − | *250 cm³: Stanislav Malina aus der Tschechoslowakei | + | # Bert Schneider, Österreich, Suzuki, 27:01,75 min. = 113,20 km/h, neuer Klassenrekord |
| − | *350 cm³: Gustav Havel, ebenfalls aus der Tschechoslowakei | + | # Klaus Enderlein, [[DDR]], MZ, 27:03,40 min. |
| − | *500 cm³: György Kurucz aus Ungarn | + | # Heinz Rosner, DDR, MZ, 27:35,32 min. |
| − | *Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland | + | # Stanislav Malina, CSSR, CZ 27:55,81 min. |
| | + | # [[Manfred Magnus]], Salzburg, Honda, 28:28,51 min. |
| | + | Schnellste Runde Bert Schneider 02:38,12 min. = 116,10 km/h, neuer Rundenrekord |
| | + | |
| | + | *250 cm³ über zwölf Runden = 61,2 km, 19 Fahrer am Start, elf im Ziel, |
| | + | # Stanislav Malina, Tschechoslowakei, CZ, 31:27,52 min. = 116,94 km/h |
| | + | # Bruce Beale, GB, Honda, 31:40,90 min. |
| | + | # Dieter Krumpholz, DDR, MZ, 31:43,07 min. |
| | + | # Bert Schneider, Österreich, Suzuki, 32:06,32 min. |
| | + | Schnellste Runde Bert Schneider 02:33,65 min. = 119,54 km/h |
| | + | |
| | + | *350 cm³ über zwölf Runden = 61,2 km, 28 Fahrer am Start, 16 im Ziel |
| | + | # Gustav Havel, Tschechoslowakei, Jawa, 31:21,36 min. = 117,15 km/h |
| | + | # Bruce Beale, GB, Honda, 31:41 30 min. |
| | + | # Jack Findlay, Australien, AJS, 31:51,70 min. |
| | + | Schnellste Runde Bruce Beale 02:31,18 min. = 121,43 km/h |
| | + | |
| | + | *500 cm³ über 15 Runden = 76,5 km, 28 Fahrer am Start, elf im Ziel |
| | + | # György Kurucz, Ungarn, Norton, 37:39,40 min = 121,91 km/h |
| | + | # Paddy Driver, GB, Matchless, 38:25,95 min. |
| | + | # Roland Pöll, Schweiz, Matchless, 38:34,62 min. |
| | + | Schnellste Runde György Kurucz 02:27,38 min. = 124,60 km/h |
| | + | |
| | + | *Beiwagen 500 cm³ über zehn Runden = 51 km, 17 Fahrer am Start, neun im Ziel |
| | + | # Max Deubel - Emil Hörner, Deutschland, BMW, 26:16,40 min. = 116,49 km/h, neuer Klassenrekord |
| | + | # Chris Vincent - Keith Scott, GB, BMW, 26:59,62 min. |
| | + | # Fritz Scheidegger, Schweiz - John Robinson, England, BWM, 27:05,74 |
| | + | Schnellste Runde Max Deubel - Emil Hörner 02:35,99 min. = 117,69 km/h |
| | | | |
| | === 1965 === | | === 1965 === |
| | Auch in diesem Jahr dominieren neue Sieger: | | Auch in diesem Jahr dominieren neue Sieger: |
| − | *125 cm³: Hugh Anderson aus Neuseeland | + | *125 cm³ über zehn Runden = 51 km |
| − | *250 cm³: Dieter Krumpholz aus der DDR | + | # Hugh Anderson, Neuseeland, Suzuki, 26:36,18 min. = 115,03 km/h, neuer Klassenrekord |
| − | *350 cm³: Stanislaus Bocek aus der Tschechoslowakei | + | # Dieter Krumpholz, DDR, MZ, 26:54,40 min. |
| − | *500 cm³: Dan Shorey aus Großbritannien | + | # Heinz Rosner, DDR, MZ, 27:00,38 min. |
| − | *Beiwagen: Deubel - Hörner aus Deutschland | + | Schnellste Runde Hugh Anderson 02:36,63 min. = 117,95 km/h, neuer Rundenrekord |
| | + | |
| | + | *250 cm³ über zwölf Runden = 61,2 km |
| | + | # Dieter Krumpholz, DDR, MZ, 31:43,23 min. = 115,75 km/h |
| | + | # Frantacek Stastny, CSSR, CZ, 32:12:57 min. |
| | + | # [[Rudolf Thalhammer|Rudi Thalhammer]], [[Neumarkt am Wallersee]], CZ, 32:17,86 min. |
| | + | Schnellste Runde Klaus Enderlein auf MZ 02:35,24 min. = 118,20 km/h |
| | + | |
| | + | *350 cm³ über zwölf Runden = 61,2 km |
| | + | # Stanislaus Bocek, Tschechoslowakei, CSSR, Jawa, 31:26,56 min. = 116,79 km/h |
| | + | # Jack Ahearn, Australien, Norton, 31:27,65 min. |
| | + | # Ron Robinsion, Australien, Norton, 31:29,38 min. |
| | + | ::5. Rudi Thalhammer, Österreich, Jawa, 31:47,18 min. <br /> |
| | + | Schnellste Runde Edel Kiisa, UdSSR, YKB, 02:31,91 min. = 120,85 km/h |
| | + | |
| | + | *500 cm³ über zwölf Runden = 61,2 km |
| | + | # Dan Shorey, GB, Norton, 38:28,38 min. = 119,37 km/h |
| | + | # Chris Conn, GB, Norton, 38:47,26 min. |
| | + | # György Kurucz, Ungarn, Norton, 38:53,34 min. |
| | + | ::7. Wolfgang Stropek, Österreich, Norton, 40:01,62 min.<br /> |
| | + | Schnellste Runde Anthony Woodmann, Matchless, 02:29,32 min. = 123,01 km/h |
| | + | |
| | + | *Beiwagen 500 cm³ über zehn Runden = 51 km |
| | + | # Max Deubel - Emil Hörner, Deutschland, BMW, 26:19,05 min. = 116,27 km/h |
| | + | # Fritz Scheidegger, Schweiz - John Robinson, England, BWM, 26:29,90 min. |
| | + | # Georg Auerbacher - Eduard Dein, Deutschland, BMW, 26:46,92 min. |
| | + | Schnellste Runde Deubel - Hörner 02:35,14 min. = 118,36 km/h |
| | | | |
| | ==Die Rennen bei Anif - Grödig== | | ==Die Rennen bei Anif - Grödig== |
| Zeile 330: |
Zeile 386: |
| | | | |
| | ===1966=== | | ===1966=== |
| − | * 50 cm³: Barry Smith, Australien, Derbi; schnellste Runde: Rudolf Kunz (102,17 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 50 cm³: Barry Smith, Australien, Derbi; schnellste Runde: Rudolf Kunz (102,17 km/h) |
| − | * 500 cm³: Jack Findlay, Australien, Matchless; schnellste Runde: Gustav Havel (131,77 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Jack Findlay, Australien, Matchless; schnellste Runde: Gustav Havel (131,77 km/h) |
| − | * 125 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Klaus Enderlein (119,94 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 125 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Klaus Enderlein (119,94 km/h) |
| − | * 350 cm³: Mike Hailwood, Großbritannien, Honda; schnellste Runde: Mike Hailwood (132,76 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 350 cm³: Mike Hailwood, Großbritannien, Honda; schnellste Runde: Mike Hailwood (132,76 km/h) |
| − | * 250 cm³: Renzo Pasolini, Italien, Aermacchi; schnellste Runde: Jim Redman (128,13 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 250 cm³: Renzo Pasolini, Italien, Aermacchi; schnellste Runde: Jim Redman (128,13 km/h) |
| | Beiwagen: | | Beiwagen: |
| − | * 500 cm³: Auerbacher/Dein, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Auerbacher/Dein (124,51 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Georg Auerbacher - Eduard Dein, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Auerbacher/Dein (124,51 km/h) |
| | | | |
| | ===1967=== | | ===1967=== |
| − | * 125 cm³: Hans Georg Anscheidt, Deutschland, Suzuki; schnellste Runde: Hans Georg Anscheidt (122,82 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 125 cm³: Hans Georg Anscheidt, Deutschland, Suzuki; schnellste Runde: Hans Georg Anscheidt (122,82 km/h) |
| − | * 250 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Luigi Taveri (130,45 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 250 cm³: Luigi Taveri, Schweiz, Honda; schnellste Runde: Luigi Taveri (130,45 km/h) |
| − | * 350 cm³: Alberto Pagani, Italien, Aermacchi; schnellste Runde: Fred Stevens (129,81 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 350 cm³: Alberto Pagani, Italien, Aermacchi; schnellste Runde: Fred Stevens (129,81 km/h) |
| − | * 500 cm³: Giacomo Agostini, Italien, MV Agusta; schnellste Runde: Giacomo Agostini (134,48 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Giacomo Agostini, Italien, MV Agusta; schnellste Runde: Giacomo Agostini (134,48 km/h) |
| | Beiwagen: | | Beiwagen: |
| − | * 500 cm³: Auerbacher/Dein, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Auerbacher/Dein (122,19 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Georg Auerbacher - Eduard Dein, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Auerbacher/Dein (122,19 km/h) |
| | | | |
| | ===1968=== | | ===1968=== |
| − | * 125 cm³: Laszo Szabo, Ungarn, MZ; schnellste Runde: Ralph Bryans (126,06 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 125 cm³: Laszo Szabo, Ungarn, MZ; schnellste Runde: Ralph Bryans (126,06 km/h) |
| − | * 250 cm³: Ralph Bryans, Irland, Honda; schnellste Runde: Ralph Bryans (130,27 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 250 cm³: Ralph Bryans, Irland, Honda; schnellste Runde: Ralph Bryans (130,27 km/h) |
| − | * 350 cm³: Bohumil Stasa, CSSR, CZ; schnellste Runde: Bohumil Stasa (129,01 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 350 cm³: Bohumil Stasa, CSSR, CZ; schnellste Runde: Bohumil Stasa (129,01 km/h) |
| − | * 500 cm³: Billie Nelson, Großbritannien, Paton; schnellste Runde: Billie Nelson (133,09 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Billie Nelson, Großbritannien, Paton; schnellste Runde: Billie Nelson (133,09 km/h) |
| | Beiwagen: | | Beiwagen: |
| − | * 500 cm³: Enders/Engelhard, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Enders/Engelhard (127,20 km/h Schnittgeschwindigkeit) | + | * 500 cm³: Klaus Enders - Ralf Engelhardt, Deutschland, BMW; schnellste Runde: Enders/Engelhard (127,20 km/h) |
| | | | |
| | ===1969=== | | ===1969=== |
| Zeile 358: |
Zeile 414: |
| | | | |
| | ==Die Rennen am Salzburgring == | | ==Die Rennen am Salzburgring == |
| − | | + | [[1970]], am [[26. April]], begann schließlich der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h. |
| − | [[1970]], am [[26. April]] schließlich begann der Neustart vom ''1. Mai Rennen'' auf dem [[Salzburgring]]. Und wieder bei scheußlichem Wetter. Es regnete und schneite. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten betrugen trotzdem über 140 km/h. | |
| | | | |
| | ==Salzburger Rennfahrer== | | ==Salzburger Rennfahrer== |
| Zeile 409: |
Zeile 464: |
| | [[Kategorie:Sport in der Stadt Salzburg]] | | [[Kategorie:Sport in der Stadt Salzburg]] |
| | [[Kategorie:Sport im Flachgau]] | | [[Kategorie:Sport im Flachgau]] |
| − | [[Kategorie:]]
| |
| | [[Kategorie:Liefering]] | | [[Kategorie:Liefering]] |
| | [[Kategorie:Anif]] | | [[Kategorie:Anif]] |