Änderungen

26 Bytes hinzugefügt ,  09:03, 21. Sep. 2019
K
Linkfix
Zeile 10: Zeile 10:  
Am 27. Juli 1933 brach Max Reisch von Wien zu einer Indien-Expedition auf. Und zwar wieder mit einem österreichischen Motorrad, wieder mit einer Puch 250. Als Beifahrer war Herbert Tichy mit von der Partie. Diese Reise führte über 13 000 Kilometer über den Balkan, Anatolien, die Syrische Wüste und Persien zum indischen Subkontinent! Max Reisch war der Erste, der den Landweg nach Indien mit einem Motorrad erfolgreich bewältigte.
 
Am 27. Juli 1933 brach Max Reisch von Wien zu einer Indien-Expedition auf. Und zwar wieder mit einem österreichischen Motorrad, wieder mit einer Puch 250. Als Beifahrer war Herbert Tichy mit von der Partie. Diese Reise führte über 13 000 Kilometer über den Balkan, Anatolien, die Syrische Wüste und Persien zum indischen Subkontinent! Max Reisch war der Erste, der den Landweg nach Indien mit einem Motorrad erfolgreich bewältigte.
   −
Am 22. April 1935 brach Reisch wieder zu einer Abenteuerfahrt auf. In einem kleinen österreichischen Automobil, einem Steyr 100, in Begleitung von Helmut Hahmann aus Wien, Techniker und Kameramann. Aber diesmal sollte es rund um die Welt gehen. Dem Kufsteiner Studenten gelang mit seinem Beifahrer die Erstdurchquerung von Hinterindien (durch Burma, Thailand und Laos nach China) mit einem Automobil. Die Reise führte über 40 000 Kilometer. Der Steyr 100 war aber vor seinem Rund-um-die-Welt-Einsatz auch in [[Salzburg]] bei der [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße]]. Über Zusammenhänge und Hintergründe zu Max Reisch, [[Franz Rehrl]] und dem Steyr 100 wird der Artikel [[Max Reisch, Franz Rehrl und ihr Steyr 100]] informieren.
+
Am 22. April 1935 brach Reisch wieder zu einer Abenteuerfahrt auf. In einem kleinen österreichischen Automobil, einem Steyr 100, in Begleitung von Helmut Hahmann aus Wien, Techniker und Kameramann. Aber diesmal sollte es rund um die Welt gehen. Dem Kufsteiner Studenten gelang mit seinem Beifahrer die Erstdurchquerung von Hinterindien (durch Burma, Thailand und Laos nach China) mit einem Automobil. Die Reise führte über 40 000 Kilometer. Der Steyr 100 war aber vor seinem Rund-um-die-Welt-Einsatz auch in [[Salzburg]] bei der [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße]]. Über Zusammenhänge und Hintergründe zu Max Reisch, [[Franz Rehrl]] und dem Steyr 100 berichtet der Artikel [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug]] informieren.
    
In der Folge führte er weitere Expeditionen nach Afrika und Asien durch. Auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], wo er dem Afrika-Korps angehörte, führte er Forschungen in der Libyschen Wüste durch. Nach dem Krieg unternahm er eine Fahrt in die Nefud-Wüste der Arabischen Halbinsel. Alle seine Reisen wurden von ihm journalistisch aufgearbeitet und so erschienen zahlreiche Bücher und Artikel über seine Reisen.
 
In der Folge führte er weitere Expeditionen nach Afrika und Asien durch. Auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], wo er dem Afrika-Korps angehörte, führte er Forschungen in der Libyschen Wüste durch. Nach dem Krieg unternahm er eine Fahrt in die Nefud-Wüste der Arabischen Halbinsel. Alle seine Reisen wurden von ihm journalistisch aufgearbeitet und so erschienen zahlreiche Bücher und Artikel über seine Reisen.