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[[1706]] wurde das Stiegenhaus zum Aufgang auf den Glockenspielturm vom Stuckateur [[Giacomo Bertoletto]] in besonders kunstvoll gestaltetem [[Stuck]] mit Obst- und Blumenornamenten, Figuren, Masken und Wappen des Fürsterzbischofs Wolf Dietrichs ausgestattet und in den Farben gelb und weiß bemalt. Im Erdgeschoß ist dem Turm ein zweiseitige Arkade vorgestellt.  Die vorgesetzte nördliche Arkade wurde [[1701]] erbaut, in und vor der sich in fürsterzbischöflicher Zeit  die Hauptwache befand. Die südliche Arkade wurde [[1860]] ergänzt. Heute befindet sich in diesem Raum der Eingang zum [[Salzburger Heimatwerk]].
 
[[1706]] wurde das Stiegenhaus zum Aufgang auf den Glockenspielturm vom Stuckateur [[Giacomo Bertoletto]] in besonders kunstvoll gestaltetem [[Stuck]] mit Obst- und Blumenornamenten, Figuren, Masken und Wappen des Fürsterzbischofs Wolf Dietrichs ausgestattet und in den Farben gelb und weiß bemalt. Im Erdgeschoß ist dem Turm ein zweiseitige Arkade vorgestellt.  Die vorgesetzte nördliche Arkade wurde [[1701]] erbaut, in und vor der sich in fürsterzbischöflicher Zeit  die Hauptwache befand. Die südliche Arkade wurde [[1860]] ergänzt. Heute befindet sich in diesem Raum der Eingang zum [[Salzburger Heimatwerk]].
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==Das Turmbauwerk==
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Der Turm des Glockenspieles wurde 1701/1702 aufgestockt, die Kosten teilten sich die Hofkammer und die Hohe Landschaft. Die Fundamente und die Pfeiler mussten dabei verstärkt werden und der Turm verbreitert. Der Turm verjüngt sich schlüssig nach oben hin. Der untere Teil ist im Gundriss etwa quadratisch, das oberste quadratische Geschoß (viertes Stockwerk, ) besitzt die zum Glockenspiel zugehörigen Uhren und verweist so auf die oberen Stockwerke. Der oberste gemauerte Turmteil mit der Mechanik des Glockenspieles wird deutlich zierlicher und löst die strenge Form mit seinen großen ovalen Fenstern weiter auf, das oberste Stockwerk ist aus statischen Gründen aus Holz und im Grundriss ebenfalls achteckig. Dieses Stockwerk löst sich in der strengen Formgebung nach oben durch die großen Arkaden noch weiter auf. Die Arkaden für die allseitige Hörbarkeit der einzelnen Glocken sehr wichtig. Die Pilaster des gemauerten Achteckgeschoßes finden sich architektonisch in den Säulen des darüber stehenden Arkadengeschoßes wieder. Das Glockenspiel benötigte einen hölzernen Aufbau um Schwingungen der vielen Glocken gut abfedern zu können und Beschädigungen am Mauerwerk darunter zu verhindern.
    
==Die Armillarsphaere==  
 
==Die Armillarsphaere==  
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