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| | Hier war auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] öfters zu Gast. In den Jahren [[1776]] und [[1778]] schrieb er für Mitglieder der Familie die beiden ''Lodronschen Nachtmusiken'', KV 247 und KV 287. | | Hier war auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] öfters zu Gast. In den Jahren [[1776]] und [[1778]] schrieb er für Mitglieder der Familie die beiden ''Lodronschen Nachtmusiken'', KV 247 und KV 287. |
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| − | Beim großen [[Brände Stadt Salzburg|Stadtbrand]] des Jahres [[1818]] brannte das Gebäude aus, es wurde aber weitgehend wieder Instand gesetzt. | + | Beim großen [[Brände Stadt Salzburg|Stadtbrand]] des Jahres [[1818]] brannte das Gebäude aus, es wurde aber weitgehend wieder instand gesetzt. |
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| | [[1846]] erwarb [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] das Gebäude, in dem [[1849]] das [[Borromäum]] untergebracht wurde. An das Haupthaus angebaut wurde (anstelle eines niedrigen Hoftraktteiles) [[1846]] bis [[1848]] die [[Borromäuskirche]] errichtet. | | [[1846]] erwarb [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Kardinal Schwarzenberg]] das Gebäude, in dem [[1849]] das [[Borromäum]] untergebracht wurde. An das Haupthaus angebaut wurde (anstelle eines niedrigen Hoftraktteiles) [[1846]] bis [[1848]] die [[Borromäuskirche]] errichtet. |
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| | [[1912]] übersiedelte das [[Borromäum]] nach [[Parsch]]. In der Folge diente das Gebäude vorübergehend als Wohnhaus, im alten Turnsaal des alten Borromäums war zudem ab [[1913]] das neu gegründete [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]] untergebracht. | | [[1912]] übersiedelte das [[Borromäum]] nach [[Parsch]]. In der Folge diente das Gebäude vorübergehend als Wohnhaus, im alten Turnsaal des alten Borromäums war zudem ab [[1913]] das neu gegründete [[Salzburger Marionettentheater|Marionettentheater]] untergebracht. |
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| − | In den Jahren nach [[1960]] war die Unterbringung der Hochschule [[Mozarteum]] im Gespräch, wobei zuerst auch ein größerer Teil des [[Mirabellgarten]]s mit verbaut werden sollte. Architekten, die einen Neubau durchsetzen wollte und Denkmalschützer prallten in der Folge samt ihren jeweiligen Anhängern aufeinander. Auf behördliche Anordnung wurden darauf zuerst alte Gebäudeteile um den Innenhof abgerissen, angeblich zur Besserung der „Ratten- und Sandlerplage“. Der alte Palast „Altes Boromäum“ wurde damals wiederholt als Schandfleck (!) bezeichnet. [[1974]] wurde dann bekannt, dass im Zuge des Umbaus zur Musikhochschule nur die Fassade zur Dreifaltigkeitsgasse erhalten bleiben sollte. Eine Bürgerinitiative konnte nur noch eine geringfügige Reduktion der Baumasse erreichen. Der alte geschlossene Innenhof des Palastes ging dabei vollständig verloren. [[1979]] wurde das neue Gebäude eingeweiht, aber schon [[1998]] wegen Baumängeln gesperrt (Asbestverseuchung) und nach einem vollständigen Umbau [[2006]] neu eröffnet. | + | In den Jahren nach [[1960]] war die Unterbringung der Hochschule [[Mozarteum]] im Gespräch, wobei zuerst auch ein größerer Teil des [[Mirabellgarten]]s mit verbaut werden sollte. Architekten, die einen Neubau durchsetzen wollten, und Denkmalschützer prallten in der Folge samt ihren jeweiligen Anhängern aufeinander. Auf behördliche Anordnung wurden darauf zuerst alte Gebäudeteile um den Innenhof abgerissen, angeblich zur Besserung der „Ratten- und Sandlerplage“. Der alte Palast „Altes Boromäum“ wurde damals wiederholt als Schandfleck (!) bezeichnet. [[1974]] wurde dann bekannt, dass im Zuge des Umbaus zur Musikhochschule nur die Fassade zur Dreifaltigkeitsgasse erhalten bleiben sollte. Eine Bürgerinitiative konnte nur noch eine geringfügige Reduktion der Baumasse erreichen. Der alte geschlossene Innenhof des Palastes ging dabei vollständig verloren. [[1979]] wurde das neue Gebäude eingeweiht, aber schon [[1998]] wegen Baumängeln gesperrt (Asbestverseuchung) und nach einem vollständigen Umbau [[2006]] neu eröffnet. |
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| − | Nur die Außenwände blieben beim Umbau erhalten, an der Fassade zur Dreifaltigkeitsgasse vor allem auch die beiden Renaissanceportale mit den Lodronschen Wappen, eines davon mit aufgesetztem [[Marmor]]balkon. | + | Nur die Außenwände blieben beim Umbau erhalten, an der Fassade zur Dreifaltigkeitsgasse vor allem auch die beiden Renaissanceportale mit den Lodronschen Wappen, eines davon mit aufgesetztem [[Marmor]]balkon. |
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| | Das Gebäude beherbergt nun die [[Universität Mozarteum]]. | | Das Gebäude beherbergt nun die [[Universität Mozarteum]]. |