| − | Katakomben waren meist unterirdische und verborgene Gewölbe und Höhlen, die in der Antike als Begräbnis- (und Versammlungs-)Stätten dienten. Der Name leitet sich von kata = herab und tymbos = Grab, bzw. in der Folge vom römischen Flurnamen "ad catacumbas" ab. Ein Ehrenkodex verbot den Römern, Andersgläubige auf dem Territorium ihren heiligen Stätten anzugreifen oder festzunehmen. So wurden Katakomben auch zu Rückzugsorte bedrängter Christen. Der Name "Katakomben" für die Felsenkapellen und die Einsiedelei über dem Petersfriedhof stammt aber erst aus dem frühen 19. Jahrhundert. Es gilt heute als unglaubwürdig, dass die Einsiedelei von St. Peter in römischer Zeit tatsächlich als Katakomben genutzt waren. | + | Katakomben waren meist unterirdische und verborgene Gewölbe und Höhlen, die in der Antike als Begräbnis- (und Versammlungs-)Stätten dienten. Der Name leitet sich von kata = herab und tymbos = Grab, bzw. in der Folge vom römischen Flurnamen "ad catacumbas" ab. Ein Ehrenkodex verbot den Römern, Andersgläubige auf dem Territorium ihren heiligen Stätten anzugreifen oder festzunehmen. So wurden Katakomben auch zu Rückzugsorte bedrängter Christen. Der Name "Katakomben" für die Felsenkapellen und die Einsiedelei über dem Petersfriedhof stammt aber erst aus dem frühen 19. Jahrhundert. Es gilt heute als unglaubwürdig, dass die Einsiedelei von St. Peter in römischer Zeit - soweit sie damals schon vorhanden waren - tatsächlich als Katakomben genutzt wurden. Das 19. Jahrhundert hat in Salzburg sehr alte Bauwerke und deren Reste sehr gerne und vorschnell der antik-römische Zeit zugeordnet - samt jeweiligem konkretem Verwendungszweck. |