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[[Datei:Lager Niederalm Bewohner.jpg|thumb|Insassen des [[Lager Niederalm|Lagers Niederalm]]]]
 
[[Datei:Lager Niederalm Bewohner.jpg|thumb|Insassen des [[Lager Niederalm|Lagers Niederalm]]]]
 
Anif scheint um [[788]]/790 unter „''Anua''“ auf, Niederalm deutet man von „Alm“ kommend, wie einst die [[Königsseeache]] hieß. Rif, von „''ripa''“, „Flussufer“ stammend, wird erstmals [[1194]] als „''Rive''“ urkundlich bezeugt. 788 wurde auch erstmals urkundlich "die Kirche bei Anif" erwähnt<ref name="Dopsch">Quelle [[Heinz Dopsch]], Buch [[Anif. Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm und Neu-Anif]]</ref>. In einem Verzeichnis des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] wird Anif dann um [[1100]] wieder erwähnt. Auch die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] erwähnt in Dokumenten Besitzungen in Anif und Niederalm. Niederalm wurde für die [[Niederalm#Geschichte#Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederalm|Salzgewinnung]] der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] von Bedeutung.  
 
Anif scheint um [[788]]/790 unter „''Anua''“ auf, Niederalm deutet man von „Alm“ kommend, wie einst die [[Königsseeache]] hieß. Rif, von „''ripa''“, „Flussufer“ stammend, wird erstmals [[1194]] als „''Rive''“ urkundlich bezeugt. 788 wurde auch erstmals urkundlich "die Kirche bei Anif" erwähnt<ref name="Dopsch">Quelle [[Heinz Dopsch]], Buch [[Anif. Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm und Neu-Anif]]</ref>. In einem Verzeichnis des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] wird Anif dann um [[1100]] wieder erwähnt. Auch die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] erwähnt in Dokumenten Besitzungen in Anif und Niederalm. Niederalm wurde für die [[Niederalm#Geschichte#Salzgewinnung der Fürstpropstei Berchtesgaden in Niederalm|Salzgewinnung]] der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] von Bedeutung.  
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Vom [[Mittelalter]] erhalten steht mitten im Ort gegenüber dem heutigen [[Hotel Friesacher]] der [[Taiding]]<nowiki>tisch</nowiki>, mit der Inschrift: "''Historische Thingstätte (später Landschranne) Anif. Hier wurde im Mittelalter am Montag nach [[Georgitag|Georgi]] das Taiding abgehalten, das Landrecht verkündet, Recht gesprochen.''" Allerdings handelt es sich bei diesem [Anifer] Taidingtisch um kein Original.
 
Vom [[Mittelalter]] erhalten steht mitten im Ort gegenüber dem heutigen [[Hotel Friesacher]] der [[Taiding]]<nowiki>tisch</nowiki>, mit der Inschrift: "''Historische Thingstätte (später Landschranne) Anif. Hier wurde im Mittelalter am Montag nach [[Georgitag|Georgi]] das Taiding abgehalten, das Landrecht verkündet, Recht gesprochen.''" Allerdings handelt es sich bei diesem [Anifer] Taidingtisch um kein Original.
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Anif als Gemeinde wurde erst durch ein Gesetz vom [[17. Juli]] [[1894]] mit dem Ortsteil Niederalm von der Gemeinde [[Grödig]] getrennt. Später entwickelte sich noch der Ortsteil Neu Anif. Der erste [[Bürgermeister der Gemeinde Anif]] hieß Matthias Schnöll.  
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Anif als Gemeinde wurde mit dem Ortsteil Niederalm erst [[1894]] durch ein Gesetz vom [[17. Juli]] von der Gemeinde [[Grödig]] getrennt. Später entwickelte sich noch der Ortsteil Neu Anif. Der erste [[Bürgermeister der Gemeinde Anif]] hieß [[Matthias Schnöll]]. Auf ihn folgte 1898 [[Rupert Mayr]].
    
Anfang [[1915]] entstand im heutigen Neu Anif das [[Lager Niederalm]] für u. a. russische Gefangene. Daher erhielt dieses Lager auch den Namen ''Russenlager'' und daher rührt der heutige Name des [[Russenfriedhof (Neu Anif)|Russenfriedhof]]. Neu-Anif bestand damals noch nicht, es gab nur den Namen [[Niederalm]] als Ortsbezeichnung. Um 1930 wurden Teile des ehemaligen Lagers Niederalm als ''Lehrlingserholungsheim Niederalm - Grödig'' genutzt.  Nach [[1938]] war dort eine "Führerschule" für die Hitlerjugend. In den Jahren [[1944]]/[[1945|45]] wurden wiederum [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] in den noch bestehenden Baracken untergebracht. In dieser Zeit erhielt die Barackensiedlung den Namen ''Schwabenlager''.
 
Anfang [[1915]] entstand im heutigen Neu Anif das [[Lager Niederalm]] für u. a. russische Gefangene. Daher erhielt dieses Lager auch den Namen ''Russenlager'' und daher rührt der heutige Name des [[Russenfriedhof (Neu Anif)|Russenfriedhof]]. Neu-Anif bestand damals noch nicht, es gab nur den Namen [[Niederalm]] als Ortsbezeichnung. Um 1930 wurden Teile des ehemaligen Lagers Niederalm als ''Lehrlingserholungsheim Niederalm - Grödig'' genutzt.  Nach [[1938]] war dort eine "Führerschule" für die Hitlerjugend. In den Jahren [[1944]]/[[1945|45]] wurden wiederum [[Asylwerber in Salzburg|Flüchtlinge]] in den noch bestehenden Baracken untergebracht. In dieser Zeit erhielt die Barackensiedlung den Namen ''Schwabenlager''.
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[[1928]] wurden bei Aushubarbeiten Gräber aus der zweiten Hälfte des [[7. Jahrhundert]]s entdeckt.
 
[[1928]] wurden bei Aushubarbeiten Gräber aus der zweiten Hälfte des [[7. Jahrhundert]]s entdeckt.
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[[2019]] feiert Anif das 125-Jahr-Jubiläum. Die Einwohnerzahl hat sich von 700 Bürgerinnen und Bürgern zu Beginn auf derzeit 4&nbsp;200 Personen versechsfacht.<ref>[http://anwendung/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=62065 Salzburger Landeskorrespondenz, 02.08.2019]</ref>
    
=== Neubau Seniorenwohnhaus Anif auf geschichtsträchtigem Boden ===
 
=== Neubau Seniorenwohnhaus Anif auf geschichtsträchtigem Boden ===

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