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Antigone hat, so will es die griechische Mythologie, ihren Bruder verbotenerweise begraben und dafür ihren eigenen Tod in Kauf genommen. Tobit aus dem Alten Testament begrub Israeliten und wurde dafür von den Machthabern verfolgt. Jemanden "würdig" zu begraben, sei eben seit jeher ein Werk der "Barmherzigkeit". Bernd Hüsers wird nicht müde, das immer wieder zu betonen. Es gehe darum, dass man miteinander "Pfiat di" sagen könne, "wie am Bahnhof".
 
Antigone hat, so will es die griechische Mythologie, ihren Bruder verbotenerweise begraben und dafür ihren eigenen Tod in Kauf genommen. Tobit aus dem Alten Testament begrub Israeliten und wurde dafür von den Machthabern verfolgt. Jemanden "würdig" zu begraben, sei eben seit jeher ein Werk der "Barmherzigkeit". Bernd Hüsers wird nicht müde, das immer wieder zu betonen. Es gehe darum, dass man miteinander "Pfiat di" sagen könne, "wie am Bahnhof".
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Trauerreden hält Hüsers dann, wenn kein Pfarrer bereitsteht. Meist sind es Verstorbene, die keiner Kirche angehört oder der Kirche den Rücken gekehrt haben, auf die der Niedersachse den Nachruf hält. So nennt er sich auch einen "Notnagel", der bereitstehe, "wenn die Kirche nicht kommt".
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Trauerreden hält Hüsers dann, wenn kein Pfarrer bereitsteht. Meist sind es Verstorbene, die keiner Kirche angehört oder der Kirche den Rücken gekehrt haben, auf die der Niedersachse den Nachruf hält. So nennt er sich auch einen "Notnagel", der bereitstehe wenn es der Wunsch des Verstorbenen war, dass die Kirche nicht kommt.
    
Seit [[1990]] ist Hüsers Trauerredner. Friedhöfe kennt er mittlerweile viele, häufig wird er zu Begräbnissen auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]] gerufen.
 
Seit [[1990]] ist Hüsers Trauerredner. Friedhöfe kennt er mittlerweile viele, häufig wird er zu Begräbnissen auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]] gerufen.
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In seinen Nachrufen verbindet Hüsers, der namentlich die Bücher des deutschen Theologen und Kirchenkritikers Eugen Drewermann schätzt, eigene Gedanken mit fremden. Er zieht Liedtexte Reinhard Meys heran ("Über den Wolken"), liest aus Hermann Hesses Vergänglichkeitslyrik ("Stufen") und zitiert Bert Brecht: "Nur eines möcht' ich nicht: dass du mich fliehst."
 
In seinen Nachrufen verbindet Hüsers, der namentlich die Bücher des deutschen Theologen und Kirchenkritikers Eugen Drewermann schätzt, eigene Gedanken mit fremden. Er zieht Liedtexte Reinhard Meys heran ("Über den Wolken"), liest aus Hermann Hesses Vergänglichkeitslyrik ("Stufen") und zitiert Bert Brecht: "Nur eines möcht' ich nicht: dass du mich fliehst."
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Bestatter sagen, Hüsers gebe sich redlich Mühe, jeder Trauerrede eine ganz persönliche Note zu geben. Die ruhige Stimme ist bei diesem "Beruf" gewiss hilfreich, um seine Botschaft an die Hinterbliebenen zu vermitteln, die da lautet: "Es wird wieder gut, aber eben anders, nicht wie vorher."
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Bestatter sagen, Hüsers gebe sich redlich Mühe, jeder Trauerrede eine ganz persönliche Note zu geben. Die ruhige Stimme ist bei diesem "Beruf" gewiss hilfreich, um seine Botschaft an die Hinterbliebenen zu vermitteln, die da lautet: "Es wird wieder gut, aber eben anders, nicht wie vorher."
    
==Quelle==
 
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