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Für die Überquerung wurde wiederum eine [[Brückenmaut]] auf die nächsten zwanzig Jahre einhoben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18831111&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=2 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 11. November 1883, Seite 2</ref> [[1885]] wurde die Maut für Zug-, Trag- und Triebvieh ermäßigt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18850509&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=15 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. Mai 1885, Seite 15</ref> [[1889]] wurde die Mautpflicht auf 1 [[Krone]] pro Person eingeschränkt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18890205&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=4 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 5. Februar 1889, Seite 4</ref>
 
Für die Überquerung wurde wiederum eine [[Brückenmaut]] auf die nächsten zwanzig Jahre einhoben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18831111&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=2 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 11. November 1883, Seite 2</ref> [[1885]] wurde die Maut für Zug-, Trag- und Triebvieh ermäßigt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18850509&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=15 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. Mai 1885, Seite 15</ref> [[1889]] wurde die Mautpflicht auf 1 [[Krone]] pro Person eingeschränkt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18890205&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=4 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 5. Februar 1889, Seite 4</ref>
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Im Jahr [[1900]] führten über die Karolinenbrücke noch Straßenbahnschienen.
    
=== dritte Brücke ===
 
=== dritte Brücke ===
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Erst [[1938]], am [[7. März]] wurde mit der dringend notwendigen Erneuerung der Karolinenbrücke tatsächlich begonnen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380307&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 7. März 1938, Seite 9</ref> Während der Bauzeit der neuen Brücke musste eine Notbrücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs über die Salzach errichtet werden. Die bisherige Karolinenbrücke wurde deshalb am [[12. April]] 1938 um 16.5 Meter flussaufwärts verschoben, dort auf Holzjoche gelagert und diente nach einer Belastungsprobe dann als Notbrücke während der Neubauphase.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19371229&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 29. Dezember 1937, Seite 9</ref> Der durch den Krieg bedingte Mangel an Arbeitskräften verzögerte den Bau. Im Herbst [[1939]] wurde die neue Brücke dem Verkehr übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390909&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. September 1939, Seite 8</ref>  
 
Erst [[1938]], am [[7. März]] wurde mit der dringend notwendigen Erneuerung der Karolinenbrücke tatsächlich begonnen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380307&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 7. März 1938, Seite 9</ref> Während der Bauzeit der neuen Brücke musste eine Notbrücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs über die Salzach errichtet werden. Die bisherige Karolinenbrücke wurde deshalb am [[12. April]] 1938 um 16.5 Meter flussaufwärts verschoben, dort auf Holzjoche gelagert und diente nach einer Belastungsprobe dann als Notbrücke während der Neubauphase.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19371229&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 29. Dezember 1937, Seite 9</ref> Der durch den Krieg bedingte Mangel an Arbeitskräften verzögerte den Bau. Im Herbst [[1939]] wurde die neue Brücke dem Verkehr übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390909&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. September 1939, Seite 8</ref>  
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Die neue Brücke erhielt unter Beibehaltung der bisherigen Brückenachse zwei Flusspfeiler, die neben den alten errichtet wurden. Mit den Stützweiten von 30, 45 und 30 Metern sollte die Brücke eine Gesamtlänge von 105 Metern erreichen. Die Fahrbahn erhielt eine lichte Breite von 10 Metern, an die sich beiderseits 2.20 Meter breite Gehwege anschlossen. Das Längsgefälle auf der Brücke betrug in den Endfeldern 1.5 Prozent. Im Mittelfeld wurde zwischen den beiden Gefällerichtungen ein parabelförmiger Übergang geschaffen. Fahrbahn und Gehsteig wurden mit einem seitlichen Gefälle von 2 Prozent ausgeführt. Zum Schutz gegen den Eisstoss sind flussaufwärts die Pfeilervorköpfe mit Granitquadern verkleidet. Alle übrigen Sichtflächen der Flusspfeiler und Widerlager wurden in Vorsatzbeton mit Hartgestein hergestellt und fein gespitzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 15. Januar 1938, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 15. Januar 1938, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380131&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 31. Januar 1938, Seite 3</ref><ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref>
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Die neue Brücke wurde als Stahlbetonbalkenbrücke gebaut und erhielt unter Beibehaltung der bisherigen Brückenachse zwei Flusspfeiler, die neben den alten errichtet wurden. Mit den Stützweiten von 30, 45 und 30 Metern sollte die Brücke eine Gesamtlänge von 105 Metern erreichen. Die Fahrbahn erhielt eine lichte Breite von 10 Metern, an die sich beiderseits 2.20 Meter breite Gehwege anschlossen. Das Längsgefälle auf der Brücke betrug in den Endfeldern 1.5 Prozent. Im Mittelfeld wurde zwischen den beiden Gefällerichtungen ein parabelförmiger Übergang geschaffen. Fahrbahn und Gehsteig wurden mit einem seitlichen Gefälle von 2 Prozent ausgeführt. Zum Schutz gegen den Eisstoss sind flussaufwärts die Pfeilervorköpfe mit Granitquadern verkleidet. Alle übrigen Sichtflächen der Flusspfeiler und Widerlager wurden in Vorsatzbeton mit Hartgestein hergestellt und fein gespitzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 15. Januar 1938, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 15. Januar 1938, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380131&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 31. Januar 1938, Seite 3</ref><ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref>
    
[[1979]] wurden größere Rostschäden an der Brücke saniert.  
 
[[1979]] wurden größere Rostschäden an der Brücke saniert.  
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[[1990]]/[[1991]] wurde die Karolinenbrücke um weit auskragende [[Radweg|Rad]]- und Gehwege erweitert. Bei einer routinemäßigen Brückenprüfung wurden Risse an Schweißnähten festgestellt. Diese sind auf die erhöhte Verkehrsbeanspruchung und zu geringe Festigkeit der Werkstoffeigenschaften zurückzuführen. Man entschied sich für eine Tragwerksverstärkung. Eine übliche Verstärkung der Ober- und Untergurte der Hauptträger schied aus wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gründen aus (stark eingeschränkte Schweißeignung des Altbestandes), so dass eine über der Fahrbahn liegende eigenständige Verstärkungskonstruktion in Form von zusätzlichen Hauptträgern angeordnet wurde. Diese Verstärkungsmaßnahmen wurden im Oktober [[2004]] begonnen und waren nach sechs Wochen abgeschlossen.
 
[[1990]]/[[1991]] wurde die Karolinenbrücke um weit auskragende [[Radweg|Rad]]- und Gehwege erweitert. Bei einer routinemäßigen Brückenprüfung wurden Risse an Schweißnähten festgestellt. Diese sind auf die erhöhte Verkehrsbeanspruchung und zu geringe Festigkeit der Werkstoffeigenschaften zurückzuführen. Man entschied sich für eine Tragwerksverstärkung. Eine übliche Verstärkung der Ober- und Untergurte der Hauptträger schied aus wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gründen aus (stark eingeschränkte Schweißeignung des Altbestandes), so dass eine über der Fahrbahn liegende eigenständige Verstärkungskonstruktion in Form von zusätzlichen Hauptträgern angeordnet wurde. Diese Verstärkungsmaßnahmen wurden im Oktober [[2004]] begonnen und waren nach sechs Wochen abgeschlossen.
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[[2005]]/[[2006]] wurden die Brückenkonstruktion durch neue Brückenbögen verstärkt. Die Karolinenbrücke ist eine dreifedrige Balkenbrücke mit obenliegender nicht im Verbund mit den beiden stählernen Hauptträgern mitwirkender Betonfahrbahnplatte.<ref>[https://www.tugraz.at/institute/isb/drittmittelprojekte/karolinenbruecke-salzburg/ www.tugraz.at/karolinenbruecke-salzburg]</ref>
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[[2005]]/[[2006]] wurden die Brückenkonstruktion durch neue Brückenbögen verstärkt (=Stabbogenbrücke). Der durch Sprödbruchgefahr bedrohte Stahlhauptträger der Verbundkonstruktion wurde mit je drei hintereinanderliegenden Bögen in zwei Ebenen oberhalb der Fahrbahn verstärkt und Fehlstellungen der Stelzenlager und des ausgerissenen Brückenfestpunktes saniert. Die Karolinenbrücke ist nun eine dreifedrige Balkenbrücke mit obenliegender nicht im Verbund mit den beiden stählernen Hauptträgern mitwirkender Betonfahrbahnplatte.<ref>[https://www.tugraz.at/institute/isb/drittmittelprojekte/karolinenbruecke-salzburg/ www.tugraz.at/karolinenbruecke-salzburg]</ref><ref>[https://www.sbv-ztgmbh.at/referenzen/sanierung.php www.sbv-ztgmbh.at]</ref>
    
[[2012]] führen täglich 36&nbsp;000 Fahrzeuge über die Nonntaler Brücke.<ref>[https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2567345/ salzburg.orf.at, 16.01.2013]</ref>
 
[[2012]] führen täglich 36&nbsp;000 Fahrzeuge über die Nonntaler Brücke.<ref>[https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2567345/ salzburg.orf.at, 16.01.2013]</ref>

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