| | [[1914]] stimmt der Gemeinderat einer Rekonstruktion der Karolinenbrücke zu.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19140310&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=6 [[ANNO]]], Salzburger Wacht, 10. März 1914, Seite 6</ref> | | [[1914]] stimmt der Gemeinderat einer Rekonstruktion der Karolinenbrücke zu.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19140310&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=6 [[ANNO]]], Salzburger Wacht, 10. März 1914, Seite 6</ref> |
| − | Erst [[1938]], am [[7. März]] wurde mit der dringend notwendigen Erneuerung der Karolinenbrücke tatsächlich begonnen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380307&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 7. März 1938, Seite 9</ref> Während der Bauzeit der neuen Brücke musste eine Notbrücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs über die Salzach errichtet werden. Die bisherige Karolinenbrücke wurde deshalb am [[12. April]] [[1938]] um 16.5 Meter flussaufwärts verschoben, dort auf Holzjoche gelagert und diente nach einer Belastungsprobe dann als Notbrücke während der Neubauphase.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19371229&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 29. Dezember 1937, Seite 9</ref> Der durch den Krieg bedingte Mangel an Arbeitskräften verzögerte den Bau. Im Herbst [[1939]] wurde die neue Brücke dem Verkehr übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390909&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. September 1939, Seite 8</ref> | + | Erst [[1938]], am [[7. März]] wurde mit der dringend notwendigen Erneuerung der Karolinenbrücke tatsächlich begonnen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380307&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 7. März 1938, Seite 9</ref> Während der Bauzeit der neuen Brücke musste eine Notbrücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs über die Salzach errichtet werden. Die bisherige Karolinenbrücke wurde deshalb am [[12. April]] 1938 um 16.5 Meter flussaufwärts verschoben, dort auf Holzjoche gelagert und diente nach einer Belastungsprobe dann als Notbrücke während der Neubauphase.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tan&datum=19371229&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=9 [[ANNO]]], Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 29. Dezember 1937, Seite 9</ref> Der durch den Krieg bedingte Mangel an Arbeitskräften verzögerte den Bau. Im Herbst [[1939]] wurde die neue Brücke dem Verkehr übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19390909&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&ref=anno-search&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 9. September 1939, Seite 8</ref> |
| | Die neue Brücke erhielt unter Beibehaltung der bisherigen Brückenachse zwei Flusspfeiler, die neben den alten errichtet wurden. Mit den Stützweiten von 30, 45 und 30 Metern sollte die Brücke eine Gesamtlänge von 105 Metern erreichen. Die Fahrbahn erhielt eine lichte Breite von 10 Metern, an die sich beiderseits 2.20 Meter breite Gehwege anschlossen. Das Längsgefälle auf der Brücke betrug in den Endfeldern 1.5 Prozent. Im Mittelfeld wurde zwischen den beiden Gefällerichtungen ein parabelförmiger Übergang geschaffen. Fahrbahn und Gehsteig wurden mit einem seitlichen Gefälle von 2 Prozent ausgeführt. Zum Schutz gegen den Eisstoss sind flussaufwärts die Pfeilervorköpfe mit Granitquadern verkleidet. Alle übrigen Sichtflächen der Flusspfeiler und Widerlager wurden in Vorsatzbeton mit Hartgestein hergestellt und fein gespitzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 15. Januar 1938, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 15. Januar 1938, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380131&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 31. Januar 1938, Seite 3</ref><ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref> | | Die neue Brücke erhielt unter Beibehaltung der bisherigen Brückenachse zwei Flusspfeiler, die neben den alten errichtet wurden. Mit den Stützweiten von 30, 45 und 30 Metern sollte die Brücke eine Gesamtlänge von 105 Metern erreichen. Die Fahrbahn erhielt eine lichte Breite von 10 Metern, an die sich beiderseits 2.20 Meter breite Gehwege anschlossen. Das Längsgefälle auf der Brücke betrug in den Endfeldern 1.5 Prozent. Im Mittelfeld wurde zwischen den beiden Gefällerichtungen ein parabelförmiger Übergang geschaffen. Fahrbahn und Gehsteig wurden mit einem seitlichen Gefälle von 2 Prozent ausgeführt. Zum Schutz gegen den Eisstoss sind flussaufwärts die Pfeilervorköpfe mit Granitquadern verkleidet. Alle übrigen Sichtflächen der Flusspfeiler und Widerlager wurden in Vorsatzbeton mit Hartgestein hergestellt und fein gespitzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=5 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 15. Januar 1938, Seite 5</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380115&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=8 [[ANNO]]], Salzburger Volksblatt, 15. Januar 1938, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19380131&query=%22karolinenbr%c3%bccke%22&seite=3 [[ANNO]]], Salzburger Chronik, 31. Januar 1938, Seite 3</ref><ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref> |