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Die '''Tauernschleuse''' ist eine Autoschleuse auf der [[Tauernbahn]] und verbindet durch den [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]] das Mölltalin [[Kärnten]] mit dem [[Gasteinertal]] in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].  
 
Die '''Tauernschleuse''' ist eine Autoschleuse auf der [[Tauernbahn]] und verbindet durch den [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]] das Mölltalin [[Kärnten]] mit dem [[Gasteinertal]] in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].  
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Sie stellt eine meist staufreie Alternative zum [[Tauerntunnel (Tauernautobahn)]] auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) dar.
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== Geschichte ==
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Die Tauernschleuse ist seit [[1947]] in Betrieb und stellt heute eine Alternative zum [[Tauerntunnel (Tauernautobahn)|Tauerntunnel]] auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) dar.
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==Betrieb==
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Am [[2. August]] [[1964]] hatte die Schleuse mit 4&nsp;704 Pkw in Nord-Südrichtung die höchste Transportfrequenz. In Süd-Nordrichtung erreichte sie diese am [[21. August]] 1964 mit 3 432 Pkw. Damals konnten 90 Pkw pro Zug in zehn Minuten geschleust werden.
Die Shuttle-Züge verkehren grundsätzlich im Stundentakt vom Bahnhof Böckstein aus in Südrichtung zur Minute 20 und vom Bahnhof Mallnitz aus in Richtung Norden zur Minute 50. Die erste Abfahrt von [[Böckstein]] erfolgt dabei um 06:20 Uhr, die letzte um 22:50 Uhr. In entgegengesetzter Richtung führt die erste Abfahrt um 06:20 Uhr nach Böckstein und die letzte um 23:20 Uhr (Datenstand 2017). An verkehrsstarken Tagen finden die Abfahrten in beiden Richtungen jeweils im Halbstundentakt statt.
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Ladebeginn ist jeweils 15 Minuten vor Abfahrt, Ladeschluss fünf Minuten vor Abfahrt. Die Fahrzeit beträgt elf Minuten.
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Nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun]] im Jahr 2000 wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden Hubschrauber gerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
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Die Anreise zur Verladestelle erfolgt von der [[Tauernautobahn]]-(A 10)-Abfahrt bei [[Bischofshofen]] über die [[Pinzgauer Straße]] (B 311) bis [[Lend]] und dann über die [[Gasteiner Straße]] (B 167) nach Böckstein. Auf Kärntner Seite geht es durch das Mölltal und in Richtung Süden wieder zur A 10 zum Anschlussknoten Spittal.
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Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.
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==Modernisierung==
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Im Herbst [[2006]] wurden 31 neue Garnituren angeschafft: Die neuen Schleusen-Garnituren ermöglichen neben dem Pkw-Transport auch wieder die seit 2000 verboten gewesene Mitnahme von Reisebussen, Wohnwägen, Wohnmobilen und einspurigen Kraftfahrzeugen. Jede Garnitur kann bis zu 50 Pkw transportieren, zu Spitzenzeiten wird in jede Richtung ein Verkehrsaufkommen von 1 500 Autos täglich bewältigt.
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Nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun]] im Jahr 2000 wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden Hubschrauber gerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
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==Betrieb==
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Die ''Shuttle''-Züge verkehren grundsätzlich im Stundentakt vom Bahnhof Böckstein aus in Südrichtung zur Minute 20 und vom Bahnhof Mallnitz aus in Richtung Norden zur Minute 50. Die erste Abfahrt von [[Böckstein]] erfolgt dabei um 06:20 Uhr, die letzte um 22:50 Uhr. In entgegengesetzter Richtung führt die erste Abfahrt um 06:20 Uhr nach Böckstein und die letzte um 23:20 Uhr (Datenstand 2017). An verkehrsstarken Tagen finden die Abfahrten in beiden Richtungen jeweils im Halbstundentakt statt.
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Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.
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Ladebeginn ist jeweils 15 Minuten vor Abfahrt, Ladeschluss fünf Minuten vor Abfahrt. Die Fahrzeit beträgt elf Minuten.
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Im Herbst [[2006]] wurden 31 neue Garnituren angeschafft: Die neuen Schleusen-Garnituren ermöglichen neben dem Pkw-Transport auch wieder die seit 2000 verboten gewesene Mitnahme von Reisebussen, Wohnwägen, Wohnmobilen und einspurigen Kraftfahrzeugen. Jede Garnitur kann bis zu 50 Pkw transportieren, zu Spitzenzeiten wird in jede Richtung ein Verkehrsaufkommen von 1 500 Autos täglich bewältigt.
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Die Anreise zur Verladestelle erfolgt von der [[Tauernautobahn]]-(A 10)-Abfahrt bei [[Bischofshofen]] über die [[Pinzgauer Straße]] (B 311) bis [[Lend]] und dann über die [[Gasteiner Straße]] (B 167) nach Böckstein. Auf Kärntner Seite geht es durch das Mölltal und in Richtung Süden wieder zur A 10 zum Anschlussknoten Spittal.
    
==Beförderungsrichtlinien==
 
==Beförderungsrichtlinien==
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*[[Salzburger Nachrichten]]
 
*[[Salzburger Nachrichten]]
 
* Folder 2017
 
* Folder 2017
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* Ein historisches Video aus den 1970er-Jahren, gesehen im Juli 2019 in Facebook
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==
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[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Bad Gastein]]
 
[[Kategorie:Bad Gastein]]
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
 
[[Kategorie:Verkehr]]
 
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[[Kategorie:Bahn]]
 
[[Kategorie:Bahn]]

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