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Ab [[1954]] war Kaut als [[Landtagsabgeordneter]] in der Politik tätig, zwischen [[1956]] und [[1969]] lange Jahre Salzburger [[Landesrat|Kulturlandesrat]].
 
Ab [[1954]] war Kaut als [[Landtagsabgeordneter]] in der Politik tätig, zwischen [[1956]] und [[1969]] lange Jahre Salzburger [[Landesrat|Kulturlandesrat]].
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Seit ihrer gemeinsamen Zeit beim Volksblatt förderte Kaut den jungen österreichischen Schriftsteller Bernhard bis zum Angebot, seine Stücke bei den Salzburger Festspielen uraufzuführen. Nachdem Kaut 1971 Präsident der Salzburger Festspiele geworden war, bahnte sich die Zusammenarbeit mit Bernhard an: 1972 kam es zur Uraufführung seines Stückes "Der Ignorant und der Wahnsinnige" bei den Salzburger Festspielen. Auf Kauts Einladung hin schrieb Thomas Bernhard zwei weitere Stücke: "Die Macht der Gewohnheit" (1974) und "Am Ziel" (1981). Josef Kaut wagte es, einen Autor, dessen Theaterstücke voller verschmitzter, nicht selten boshafter Anspielungen auf den Festspiel- und Kunstbetrieb sind, auf das Programm der Salzburger Festspiele zu setzen.
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Seut [[1950]] war er Mitglied des Direktoriums der [[Salzburger Festspiele]].
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Seit ihrer gemeinsamen Zeit beim Volksblatt förderte Kaut den jungen österreichischen Schriftsteller Bernhard bis zum Angebot, seine Stücke bei den Salzburger Festspielen uraufzuführen. Nachdem Kaut [[1971]] Präsident der Salzburger Festspiele geworden war, bahnte sich die Zusammenarbeit mit Bernhard an: 1972 kam es zur Uraufführung seines Stückes "Der Ignorant und der Wahnsinnige" bei den Salzburger Festspielen. Auf Kauts Einladung hin schrieb Thomas Bernhard zwei weitere Stücke: "Die Macht der Gewohnheit" (1974) und "Am Ziel" (1981). Josef Kaut wagte es, einen Autor, dessen Theaterstücke voller verschmitzter, nicht selten boshafter Anspielungen auf den Festspiel- und Kunstbetrieb sind, auf das Programm der Salzburger Festspiele zu setzen.
    
Seit [[28. Juni]] [[1985]] ist seinem Andenken die [[Josef-Kaut-Straße]] im Salzburger Stadtteil [[Aigen]] gewidmet.
 
Seit [[28. Juni]] [[1985]] ist seinem Andenken die [[Josef-Kaut-Straße]] im Salzburger Stadtteil [[Aigen]] gewidmet.
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==Werke==
 
==Werke==
 
====Sachbuch====
 
====Sachbuch====
*Salzburg von A-Z. Salzburg, [[Alpenverlag]], 1954
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* ''Salzburg von A-Z''. Salzburg, [[Alpenverlag]], 1954
*Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Bewegung im Lande Salzburg. Wien, Wiener Volksbuchhandlung, 1961
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* ''Schöpferischer Sozialismus. Beiträge zu Kulturpolitik''. Wien, Wiener Volksbuchhandlung, 1960
*Festspiele in Salzburg. Eine Dokumentation. München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1970
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* ''Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Atbeiterbewegung im Lande Salzburg.'' Wien, Wiener Volksbuchhandlung, 1961
*Die Salzburger Festspiele. Bilder eines Welttheaters. Salzburg, [[Residenz Verlag]], 1973
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* ''Wegweiser durch die Kulturkrise. Kultur im Überfluß - überflüssige Kultur?'' Wien, Wiener Volksbuchhandlung, 1962
*Die Salzburger Festspiele. 1920-1981. Salzburg, Residenz Verlag, 1982
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* ''Festspiele in Salzburg. Verzeichnis der Werke und der Künstler des Theaters und der Musik bei den Salzburger Festspielen 1920–1969''. Salzburg, [[Residenz Verlag]], 1969
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* ''Die Salzburger Festspiele. Bilder eines Welttheaters''. Salzburg, Residenz Verlag, 1973
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* ''Die Salzburger Festspiele. 1920-1981''. Salzburg, Residenz Verlag, 1982
    
====Roman====
 
====Roman====
* ''Die Sonne gehört uns'', Roman, Salzburg, [[Verlag Anton Pustet]], 1940
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* ''Die Sonne gehört uns'', Roman, Salzburg, [[Verlag Anton Pustet]], 1939
* ''Die tägliche Liebe'', Roman, Salzburg, Verlag Anton Pustet, 1943
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* ''Die tägliche Liebe'', Roman, Salzburg, Verlag Anton Pustet, 1941
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
1964 wurde {{PAGENAME}} der ''[[Ring des Landes Salzburg]]'' verliehen.
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1964 wurde Josef Kaut der ''[[Ring des Landes Salzburg]]'' verliehen.
 
   
 
   
 
1969 erhielt er das ''[[Großes Ehrenzeichen|Große Ehrenzeichen]] des Landes Salzburg''.
 
1969 erhielt er das ''[[Großes Ehrenzeichen|Große Ehrenzeichen]] des Landes Salzburg''.
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Seit 1982 war er [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg]].
 
Seit 1982 war er [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg]].
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==Quellen==
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== Quellen ==
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* Kaut, Josef: ''Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung im Lande Salzburg''. 2. Aufl. Salzburg (Graphia) 1982, S. 236.
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
* Antiquario - alte und neue Bücher
 
* Antiquario - alte und neue Bücher
 
* [[Salzburger Nachrichten]]
 
* [[Salzburger Nachrichten]]
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{{SORTIERUNG: Kaut, Josef}}
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{{SORTIERUNG:Kaut, Josef}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
 
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[[Kategorie:Schriftsteller]]
 
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[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]
 
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]
 
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]
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[[Kategorie:Ehrenbürger]]
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[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]
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