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Textersetzung - „Wolfgang Urban“ durch „Wolfgang Urban“
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Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
 
Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
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Nationalparkdirektor [[Wolfgang Urban]] sagt, der Verein konnte oder wollte das Bergwerk nicht mehr betreiben. „''Wir haben ihnen Abgänge von bis zu 35.000 Euro im Jahr und zusätzlich 40.000 Euro Schulden bezahlt. Die Besucherzahlen sind seit 2007 von 6&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 auf 2&nbsp;500 im Jahr zurückgegangen. 2012 haben wir die Kosten transparent gemacht. Das alte Konzept hätte 67.000 Euro Abgang im Jahr gebracht, das neue kostet 25.000 Euro im Jahr. Die Entscheidungsgremien des Nationalparks haben sich einstimmig für das neue Konzept entschieden.''“ Urban sagt, im Vordergrund stehe nun die Geologie. „''Die Montangeschichte ist auch nicht die Aufgabe eines Nationalparks.''“ Und sowohl die Gemeinde als auch die Touristiker seien rechtzeitig informiert worden.
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Nationalparkdirektor Wolfgang Urban sagt, der Verein konnte oder wollte das Bergwerk nicht mehr betreiben. „''Wir haben ihnen Abgänge von bis zu 35.000 Euro im Jahr und zusätzlich 40.000 Euro Schulden bezahlt. Die Besucherzahlen sind seit 2007 von 6&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 auf 2&nbsp;500 im Jahr zurückgegangen. 2012 haben wir die Kosten transparent gemacht. Das alte Konzept hätte 67.000 Euro Abgang im Jahr gebracht, das neue kostet 25.000 Euro im Jahr. Die Entscheidungsgremien des Nationalparks haben sich einstimmig für das neue Konzept entschieden.''“ Urban sagt, im Vordergrund stehe nun die Geologie. „''Die Montangeschichte ist auch nicht die Aufgabe eines Nationalparks.''“ Und sowohl die Gemeinde als auch die Touristiker seien rechtzeitig informiert worden.
    
Zur Anzeige bei der Montanbehörde sagte Urban, es gebe einen Notfallplan für die Gesamtstrecke. „''Für die gekürzte Strecke sind die Auflagen wesentlich geringer. Wir sind mit der Montanbehörde in Kontakt und haben bis Ende des Jahres Zeit, Anpassungen vorzunehmen. Bei einer Überprüfung durch Montanbehörde und Arbeitsinspektorat Ende November wurden uns keine Missstände vorgeworfen.''“
 
Zur Anzeige bei der Montanbehörde sagte Urban, es gebe einen Notfallplan für die Gesamtstrecke. „''Für die gekürzte Strecke sind die Auflagen wesentlich geringer. Wir sind mit der Montanbehörde in Kontakt und haben bis Ende des Jahres Zeit, Anpassungen vorzunehmen. Bei einer Überprüfung durch Montanbehörde und Arbeitsinspektorat Ende November wurden uns keine Missstände vorgeworfen.''“

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