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Die Planungen gingen von Einwohnerzahlen von 200 000 und mehr für die Stadt Salzburg aus.  
 
Die Planungen gingen von Einwohnerzahlen von 200 000 und mehr für die Stadt Salzburg aus.  
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Ein Verkehrsplan von Siegfried Karl Huber aus dem Jahr [[1940]] sah zur Entlastung der Altstadt vom Fern- und Durchzugsverkehr ein System von drei Ringstraßen vor. Der innere Ring hätte an der Franz-Josef-Straße beginnend den [[Kapuzinerberg]], sowie der Länge nach den [[Festungsberg]] und den [[Mönchsberg]] durchquert und den Ring nach dem  [[Müllner Steg]] geschlossen. Der mittlere Ring hätte am [[Hauptbahnhof Salzburg]] beginnend über [[St.-Julien-Straße]], [[Ignaz-Harrer-Straße]] nach Westen, sowie die [[Rudolf-Biebl-Straße]] und [[Moosstraße]] nach Süden verlaufen sollen. Der äußere Ring wäre über die damaligen Vororte [[Gnigl]] und [[Itzling]] im Norden, [[Liefering]], die [[Kleßheimer Allee]] und den [[Airport Salzburg|Flugplatz]] im Westen, sowie [[Leopoldskron-Moos]] und [[Morzg]] im Süden geplant gewesen. Insgesamt wurden drei neue Tunnels und fünf neue Brücken damals als zweckmäßig angesehen. Die im Westen der Stadt verwirklichte Stadtautobahn hätte nach diesem Plan am Fuß des [[Gaisberg]]s entlang ihre Fortsetzung als äußerer Ring gefunden.   
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Ein Verkehrsplan von Siegfried Karl Huber aus dem Jahr [[1940]] sah zur Entlastung der Altstadt vom Fern- und Durchzugsverkehr ein System von drei Ringstraßen vor. Der innere Ring hätte an der Franz-Josef-Straße beginnend den [[Kapuzinerberg]], sowie der Länge nach den [[Festungsberg]] und den [[Mönchsberg]] durchquert und den Ring nach dem  [[Müllner Steg]] geschlossen. Der mittlere Ring hätte am [[Hauptbahnhof Salzburg]] beginnend über [[St.-Julien-Straße]], [[Ignaz-Harrer-Straße]] nach Westen, sowie die [[Rudolf-Biebl-Straße]] und [[Moosstraße]] nach Süden verlaufen sollen. Der äußere Ring wäre über die damaligen Vororte [[Gnigl]] und [[Itzling]] im Norden, [[Liefering]], die [[Kleßheimer Allee]] und den [[Airport Salzburg|Flugplatz]] im Westen, sowie [[Leopoldskron-Moos]] und [[Morzg]] im Süden geplant gewesen. Insgesamt wurden drei neue Tunnels und fünf neue Brücken damals als zweckmäßig angesehen. Die im Westen der Stadt verwirklichte Stadtautobahn hätte nach diesem Plan am Fuß des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s entlang ihre Fortsetzung als äußerer Ring gefunden.   
    
Am [[11. August]] [[1947]] beschloss der gemeinderätliche Hauptausschuss die Errichtung eines Tunnels in Verlängerung der [[Nonntaler Brücke]] bis zur Franz-Josef-Straße. Die Tunnelbreite sollte 16 Meter (Fahrbahn zehn Meter plus beidseitige Rad- und Gehwege), die Höhe neun Meter betragen. Der Baubeginn für den Richtstollen war noch für 1947 vorgesehen. Das Projekt wurde [[1949]] aus Geldmangel eingestellt.
 
Am [[11. August]] [[1947]] beschloss der gemeinderätliche Hauptausschuss die Errichtung eines Tunnels in Verlängerung der [[Nonntaler Brücke]] bis zur Franz-Josef-Straße. Die Tunnelbreite sollte 16 Meter (Fahrbahn zehn Meter plus beidseitige Rad- und Gehwege), die Höhe neun Meter betragen. Der Baubeginn für den Richtstollen war noch für 1947 vorgesehen. Das Projekt wurde [[1949]] aus Geldmangel eingestellt.

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