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Die bekannte Reihe der Besitzer beginnt aber erst im Jahre [[1372]] mit Otto [[Keutzl]]. Er vererbte es [[Paul Keutzl]], der von [[1428]] bis [[1430]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] war. Den Keutzl folgte [[1434]] die Familie Erasmus Rauchenperger, die das Haus bis [[1585]] besaß. Vom letzten aus dieser Familie, Virgil Rauchenperger (es hatte sechs Besitzer aus dieser Kaufmannsfamilie gegeben), erhielt der Neffe und [[Hofapotheke]]r [[Konrad Fröschlmoser]] das Haus. Der Eisenhändler Michael Wibmer erwarb es [[1603]] nach dessen Tod. Ein Drittel des Hauses verkaufte dann [[1623]] Zacharias Wibmer an Michael Stöllner, der bereits Mieter des Handelsgeschoßes im Erdgeschoß war. Schließlich kam aber dieses Drittel wieder in die Hände der Familie Wibmer.
 
Die bekannte Reihe der Besitzer beginnt aber erst im Jahre [[1372]] mit Otto [[Keutzl]]. Er vererbte es [[Paul Keutzl]], der von [[1428]] bis [[1430]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]] war. Den Keutzl folgte [[1434]] die Familie Erasmus Rauchenperger, die das Haus bis [[1585]] besaß. Vom letzten aus dieser Familie, Virgil Rauchenperger (es hatte sechs Besitzer aus dieser Kaufmannsfamilie gegeben), erhielt der Neffe und [[Hofapotheke]]r [[Konrad Fröschlmoser]] das Haus. Der Eisenhändler Michael Wibmer erwarb es [[1603]] nach dessen Tod. Ein Drittel des Hauses verkaufte dann [[1623]] Zacharias Wibmer an Michael Stöllner, der bereits Mieter des Handelsgeschoßes im Erdgeschoß war. Schließlich kam aber dieses Drittel wieder in die Hände der Familie Wibmer.
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Paul Gschwendtner, der mit Ursula, geb. Wibmer, verheiratet war, war [[1662]] Besitzer. Er vermietete spätestens [[1706]] an den Spezereienwarenhändler osef Martin  [[Hagenauer]].
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Paul Gschwendtner, der mit Ursula, geb. Wibmer, verheiratet war, war [[1662]] Besitzer. Er vermietete spätestens [[1706]] an den Spezereienwarenhändler Josef Martin  [[Hagenauer]].
    
Wie alle übrigen Häuser der Innenseite der Getreidegasse dürfte auch dieses im [[12. Jahrhundert]] auf dem Boden des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Petrischen]] [[Frauengarten]]s errichtet worden sein. Dessen Sohn [[Lorenz Hagenauer]] (* [[1732]]; † [[1792]]) ging als Hausherr und väterlicher Freund der Familie [[Mozart]] in die Geschichte ein. Die Hagenauer betrieben ihr ''Ladenstübl''.  
 
Wie alle übrigen Häuser der Innenseite der Getreidegasse dürfte auch dieses im [[12. Jahrhundert]] auf dem Boden des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Petrischen]] [[Frauengarten]]s errichtet worden sein. Dessen Sohn [[Lorenz Hagenauer]] (* [[1732]]; † [[1792]]) ging als Hausherr und väterlicher Freund der Familie [[Mozart]] in die Geschichte ein. Die Hagenauer betrieben ihr ''Ladenstübl''.  
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[[1803]] war Franziska Pichler, eine Tochter von Lorenz Hagenauer, überließ Warenhandlung und Haus im Jahr [[1831]] ihrem Buchhalter, der es aber schon [[1838]] an Ludwig Thury weiterverkaufte. 1846 kam als Gatte der Witwe Thurys der Kaufmann und Zementfabrikant [[Angelo Saullich]] in den Besitz. Nach dessen Tod kauften [[1885]]  seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] das "''Colonial- und Spezereiwaaren-Geschäft''" mit dem Namen "''zum Mozart''". [[1912]] übernahm Gustav Scio jun. das Geschäft und überließ im Jahr [[1917]] das Haus der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die seither Eigentümerin ist und das Mozart-Museum eröffnete. Das Haus steht wie auch [[Mozart Wohnhaus|Mozarts Wohnhaus]] seit 1997 unter der Leitung von Dr. [[Gabriele Ramsauer]].
 
[[1803]] war Franziska Pichler, eine Tochter von Lorenz Hagenauer, überließ Warenhandlung und Haus im Jahr [[1831]] ihrem Buchhalter, der es aber schon [[1838]] an Ludwig Thury weiterverkaufte. 1846 kam als Gatte der Witwe Thurys der Kaufmann und Zementfabrikant [[Angelo Saullich]] in den Besitz. Nach dessen Tod kauften [[1885]]  seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] das "''Colonial- und Spezereiwaaren-Geschäft''" mit dem Namen "''zum Mozart''". [[1912]] übernahm Gustav Scio jun. das Geschäft und überließ im Jahr [[1917]] das Haus der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die seither Eigentümerin ist und das Mozart-Museum eröffnete. Das Haus steht wie auch [[Mozart Wohnhaus|Mozarts Wohnhaus]] seit 1997 unter der Leitung von Dr. [[Gabriele Ramsauer]].
 
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