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Dieses beachtenswerte Tafelbild überstand alle Kriegswirren von ältesten Zeiten bis in die Gegenwart unversehrt. Der schwarz gold gefasste Rahmen des Bildes mit Inschrift der Stifter ist ein Beispiel früh[[barock]]en Typus. Das nachweislich um [[1810]] restaurierte Tafelbild zeigt in der himmlischen Zone die Krönung Mariens.
 
Dieses beachtenswerte Tafelbild überstand alle Kriegswirren von ältesten Zeiten bis in die Gegenwart unversehrt. Der schwarz gold gefasste Rahmen des Bildes mit Inschrift der Stifter ist ein Beispiel früh[[barock]]en Typus. Das nachweislich um [[1810]] restaurierte Tafelbild zeigt in der himmlischen Zone die Krönung Mariens.
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Die irdische Zone zeigt links im Bild den übergroßen Patron, den Heiligen Bischof Wolfgang, in vollem Ornat mit den Attributen Kirche und Stab. Darunter knieend die Stifter Hans Traußnitzer in alter, zeitgenössischer Tracht mit Bundhose und Spitzenkragen, die Traußnitzerin mit einer Halskrause und Hut. Rechts im Bild ist nochmals die Darstellung des  auch urkundlich nachweisbaren Hoff Jägers, in voller Jagdausrüstung mit dem umgehängten Jagdhorn und der Armbrust zu seinen Füßen zu sehen. Neben dem Jäger der als Zeichen des Hl. Hubertus steht ein mächtiger Hirsch mit dem Kreuz im Geweih. Die Wälder des Wolfganglandes waren in diesen Zeiten sehr wildreich. Den Wandel, dem die Jagd seit 1653 unterworfen ist, erkennt man am Besten an der Besoldung des Jägers mit 20 fl nebst Wohnung und Verpflegung im Pfarrhof, wie auch Abschussprämien für einen [[Bär]]en, [[Wolf]] oder [[Luchs]] von einem [[Gulden]].
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Die irdische Zone zeigt links im Bild den übergroßen Patron, den Heiligen Bischof Wolfgang, in vollem Ornat mit den Attributen Kirche und Stab. Darunter knieend die Stifter Hans Traußnitzer in alter, zeitgenössischer Tracht mit Bundhose und Spitzenkragen, die Traußnitzerin mit einer Halskrause und Hut. Rechts im Bild ist nochmals die Darstellung des  auch urkundlich nachweisbaren Hoff Jägers, in voller Jagdausrüstung mit dem umgehängten Jagdhorn und der Armbrust zu seinen Füßen zu sehen. Neben dem Jäger der als Zeichen des hl. [[Hubertus von Lüttich|Hubertus]] steht ein mächtiger Hirsch mit dem Kreuz im Geweih. Die Wälder des Wolfganglandes waren in diesen Zeiten sehr wildreich. Den Wandel, dem die Jagd seit 1653 unterworfen ist, erkennt man am Besten an der Besoldung des Jägers mit 20 fl nebst Wohnung und Verpflegung im Pfarrhof, wie auch Abschussprämien für einen [[Bär]]en, [[Wolf]] oder [[Luchs]] von einem [[Gulden]].
    
Bereits urkundlich in der Pfarrchronik von St. Wolfgang erwähnt, wurde dieses volkskundliche Kleinod christlich-bäuerlicher Gläubigkeit nach der Restaurierung wieder ein Ort der stillen Betrachtung vorbeikommenden Wanderer.
 
Bereits urkundlich in der Pfarrchronik von St. Wolfgang erwähnt, wurde dieses volkskundliche Kleinod christlich-bäuerlicher Gläubigkeit nach der Restaurierung wieder ein Ort der stillen Betrachtung vorbeikommenden Wanderer.
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
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[[Kategorie:Architektur]]
   
[[Kategorie:Kapelle]]
 
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