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Stuhlfelden war bereits in prähistorischer Zeit [[Bergbau]]stätte. Bereits für das Jahr [[1160]] lässt sich mit Heinrich von Stuhlfelden ein Pfarrer im Ort nachweisen. Bis in das [[13. Jahrhundert]] war Stuhlfelden die alleinige Pfarre des gesamten Oberpinzgaus.  
 
Stuhlfelden war bereits in prähistorischer Zeit [[Bergbau]]stätte. Bereits für das Jahr [[1160]] lässt sich mit Heinrich von Stuhlfelden ein Pfarrer im Ort nachweisen. Bis in das [[13. Jahrhundert]] war Stuhlfelden die alleinige Pfarre des gesamten Oberpinzgaus.  
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[[1215]] gründete Erzbischof [[Eberhard II.]] das Bistum Chiemsee und verleibte diesem zur Sicherung dessen Einkünfte mehrere Salzburger Pfarreien, darunter Stuhlfelden, [[Zell am See]] und [[Bischofshofen]], ein. Aus der Zahl der festgesetzten, zu haltenden Geistlichen, lässt sich ersehen, dass Stuhlfelden damals eine behäbige Pfarre mit besseren Einkünften gewesen sein muss.  
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[[1215]] gründete Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] das [[Bistum Chiemsee]] und verleibte diesem zur Sicherung dessen Einkünfte mehrere Salzburger Pfarreien, darunter Stuhlfelden, [[Zell am See]] und [[Bischofshofen]], ein. Aus der Zahl der festgesetzten, zu haltenden Geistlichen, lässt sich ersehen, dass Stuhlfelden damals eine behäbige Pfarre mit besseren Einkünften gewesen sein muss.  
    
Im Jahr [[1216]] fand erstmals das heute zu mehreren kleinen Höfen aufgeteilte Bauernlehen Wilhelmsdorf Erwähnung. Weitere alte Höfe aus dieser Zeit sind Bam (Poum) ob Pirtendorf, das Oellehen, das Gut auf dem Puhel in Pirtendorf und das Zehentergut (Gut Pirtendorf). Der erste Hof im Dorf war das Stuhlfeldnergut (heute Unterbäck).  
 
Im Jahr [[1216]] fand erstmals das heute zu mehreren kleinen Höfen aufgeteilte Bauernlehen Wilhelmsdorf Erwähnung. Weitere alte Höfe aus dieser Zeit sind Bam (Poum) ob Pirtendorf, das Oellehen, das Gut auf dem Puhel in Pirtendorf und das Zehentergut (Gut Pirtendorf). Der erste Hof im Dorf war das Stuhlfeldnergut (heute Unterbäck).  
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Im Hochmittelalter war in Stuhlfelden das Urbaramt (hier „Kellenamt genannt“) der [[Grafen von Matrei-Lechsgemünd]], die die [[Grafschaft Pinzgau]] vom Reich zu Lehen hatten. Als [[1228]] der Pinzgau an das [[Erzbistum Salzburg]] kam, blieb dieses „Kellenamt“ in Stuhlfelden, neben dem Pfleggericht in Mittersill, bestehen.
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Im Hochmittelalter war in Stuhlfelden das Urbaramt (hier „Kellenamt genannt“) der [[Grafen von Matrei-Lechsgemünd]], die die [[Grafschaft Pinzgau]] vom Reich zu Lehen hatten. Als [[1228]] der Pinzgau an das [[Erzbistum Salzburg]] kam, blieb dieses „Kellenamt“ in Stuhlfelden, neben dem [[Pflegegericht]] in Mittersill, bestehen.
    
Nach der [[Säkularisation]] kam das bis dahin eigenständige, nunmehrige Fürsterzbistum Salzburg während der französischen Kriege abwechselnd unter bayrische, französische und österreichische Herrschaft. Erst [[1816]], mit der Teilung des Landes (Salzburg verlor etwa ein Drittel seiner Fläche an Bayern, darunter den ertragreichen heutigen [[Rupertiwinkel]], Tirol, Kärnten und der Steiermark)  kam das einstmalige Erzbistum und damit der Pinzgau zu Österreich.  
 
Nach der [[Säkularisation]] kam das bis dahin eigenständige, nunmehrige Fürsterzbistum Salzburg während der französischen Kriege abwechselnd unter bayrische, französische und österreichische Herrschaft. Erst [[1816]], mit der Teilung des Landes (Salzburg verlor etwa ein Drittel seiner Fläche an Bayern, darunter den ertragreichen heutigen [[Rupertiwinkel]], Tirol, Kärnten und der Steiermark)  kam das einstmalige Erzbistum und damit der Pinzgau zu Österreich.  
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Beschreibung: „In von Blau über Gold geteiltem Schilde ein rechtsgewendeter, feuerspeiender roter Panther“.
 
Beschreibung: „In von Blau über Gold geteiltem Schilde ein rechtsgewendeter, feuerspeiender roter Panther“.
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Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[8. Jänner]] [[1930]] statt.  
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Die Verleihung des Wappens durch die [[Salzburger Landesregierung]] fand am [[8. Jänner]] [[1930]] statt.
    
==Religion und Kirche==
 
==Religion und Kirche==

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