| − | |Vikar (1823–1826) Johann Waibl schaffte die Orgel an,<ref>Die Obrigkeit wollte damals den unpopulären Volksgesang mit Orgel durchsetzen und setzte dabei auf Lehrer und Volksschulkinder.</ref> für sie und die Schulkinder ließ er vorne eine Seitenempore aufstellen. Das Gehäuse mit den aus Lindenholz geschnitzten Verzierungen lieferte der Tischler Johann Hacksteiner aus [[Laufen]], es war ca. 210 cm hoch, 140 cm breit und 60 cm tief. Gespielt wurde sie von Franz Strobl, er war zugleich Lehrer und Mesner. Dieses Instrument wurde 1863 von Matthäus Mauracher abgebaut<ref>[[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 44.</ref> und um 70 [[Gulden|fl.]] übernommen, die Empore und die Säulen, auf der die Orgel gestanden hatte, blieben aber stehen,<ref>Dass die Säulen unnütz geworden waren entdeckte man erst bei der Renovierung 1980, sie wurden daraufhin entfernt.</ref> die Lücke in der Brüstung wurde 1863 geschlossen. | + | |Vikar (1823–1826) Johann Waibl schaffte die Orgel an,<ref>Die Obrigkeit wollte damals den unpopulären Volksgesang mit Orgel durchsetzen und setzte dabei auf Lehrer und Volksschulkinder.</ref> für sie und die Schulkinder ließ er vorne eine Seitenempore aufstellen. Das Gehäuse mit den aus Lindenholz geschnitzten Verzierungen lieferte der Tischler Johann Hacksteiner aus [[Laufen an der Salzach]], es war ca. 210 cm hoch, 140 cm breit und 60 cm tief. Gespielt wurde sie von Franz Strobl, er war zugleich Lehrer und Mesner. Dieses Instrument wurde 1863 von Matthäus Mauracher abgebaut<ref>[[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 44.</ref> und um 70 [[Gulden|fl.]] übernommen, die Empore und die Säulen, auf der die Orgel gestanden hatte, blieben aber stehen,<ref>Dass die Säulen unnütz geworden waren entdeckte man erst bei der Renovierung 1980, sie wurden daraufhin entfernt.</ref> die Lücke in der Brüstung wurde 1863 geschlossen. |