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[[1331]] hält eine [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberger]] Urkunde die alljährliche Festlichkeit am 24. September in Salzburg als ''Dult'' fest. Im [[Mittelalter]] war der Platz für den Jahrmarkt auf die Vorhalle des Domes, später auf den gefriedeten [[Fürstenstadt|Dombezirk]] beschränkt. Aufgrund der wachsenden Bedeutung und der 14-tägigen Dauer fand die Dult im späteren [[Mittelalter]] und in der frühen [[Neuzeit]] rund um den Dom statt: abwechselnd auf Residenzplatz, Kapitelplatz, Domplatz und [[Alter Markt|Altem Markt]].  
 
[[1331]] hält eine [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberger]] Urkunde die alljährliche Festlichkeit am 24. September in Salzburg als ''Dult'' fest. Im [[Mittelalter]] war der Platz für den Jahrmarkt auf die Vorhalle des Domes, später auf den gefriedeten [[Fürstenstadt|Dombezirk]] beschränkt. Aufgrund der wachsenden Bedeutung und der 14-tägigen Dauer fand die Dult im späteren [[Mittelalter]] und in der frühen [[Neuzeit]] rund um den Dom statt: abwechselnd auf Residenzplatz, Kapitelplatz, Domplatz und [[Alter Markt|Altem Markt]].  
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[[1886]] wechselte die Dult ihren Standort in die Gassen vor dem [[Linzertor]], der heutigen [[Franz-Josef-Straße]] und [[Wolf-Dietrich-Straße]]. Es sollte die letzte Dult für einige Zeit sein. Erst fast 30 Jahre später bildete sich ein Ausschuss zur Wiederbelebung der Dult, an dessen Spitze der damalige Besitzer des [[Hotel Bristol|Hotels Bristol]], Kommerzialrat [[Anton Kiener]], stand. Ihm ist es zu verdanken, dass die Herbstdult wieder in der [[Altstadt]] stattfand. Am [[6. September]] [[1924]] wurde die erste "neue" Dult eröffnet. Die Schaubuden und Vergnügungsanlagen waren entlang der [[Hofstallgasse]] untergebracht, die Stände der Gewerbetreibenden waren in der Gewerbe- und Stadthalle sowie in der [[Karl-Böhm-Saal|Winterreitschule]] angesiedelt. Damit glich die neue Dult eher einer modernen Messe als dem historischen Vorbild.
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Bis zum Jahr [[1856]] verblieb die Dult auf den Plätzen rund um den Dom. Dann wurde sie auf den [[Mirabellplatz]] bei der alten [[Schranne]] verlegt. [[1886]] wechselte die Dult ihren Standort in die Gassen vor dem [[Linzertor]], der heutigen [[Franz-Josef-Straße]] und [[Wolf-Dietrich-Straße]]. Es sollte die letzte Dult für einige Zeit sein. Erst fast 30 Jahre später bildete sich ein Ausschuss zur Wiederbelebung der Dult, an dessen Spitze der damalige Besitzer des [[Hotel Bristol|Hotels Bristol]], Kommerzialrat [[Anton Kiener]], stand. Ihm ist es zu verdanken, dass die Herbstdult wieder in der [[Altstadt]] stattfand. Am [[6. September]] [[1924]] wurde die erste "neue" Dult eröffnet. Die Schaubuden und Vergnügungsanlagen waren entlang der [[Hofstallgasse]] untergebracht, die Stände der Gewerbetreibenden waren in der Gewerbe- und Stadthalle sowie in der [[Karl-Böhm-Saal|Winterreitschule]] angesiedelt. Damit glich die neue Dult eher einer modernen Messe als dem historischen Vorbild.
    
Nach wenigen Jahren übersiedelte die Dult in die ''Brodhäuslau'', den heutigen [[Salzburger Volksgarten]], wo sie auch nach der Unterbrechung während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ab [[1948]] wieder fortgesetzt wurde. Die neuerliche Verlegung [[1957]] in den [[Baron-Schwarz-Park]] in [[Gnigl]] erwies sich aber als Fehler und wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Als [[1967]] einer der Initiatoren verstarb, war das Ende der Dult gekommen.  
 
Nach wenigen Jahren übersiedelte die Dult in die ''Brodhäuslau'', den heutigen [[Salzburger Volksgarten]], wo sie auch nach der Unterbrechung während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] ab [[1948]] wieder fortgesetzt wurde. Die neuerliche Verlegung [[1957]] in den [[Baron-Schwarz-Park]] in [[Gnigl]] erwies sich aber als Fehler und wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Als [[1967]] einer der Initiatoren verstarb, war das Ende der Dult gekommen.  
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* [http://www.salzburg.gv.at/en/bf/37.pdf www.salzburg.gv.at ein PDF] (diese Seite existierte bei einer Überprüfung am 20. Oktober 2017 nicht mehr
 
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* {{Quelle SN|15. September 2011}}
 
* {{Quelle SN|15. September 2011}}
 
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1927&page=187&size=45 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Ausgabe 1927, Seite 183
 
[[Kategorie:Markt]]
 
[[Kategorie:Markt]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]