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| | So übernahmen es die [[Ursulinen]], an ihrer Schule [[1868]] einen zweijährigen Vorbereitungskurs für Lehrerinnen, dann im Jahr [[1892]] die '''Lehrerinnenbildungsanstalt''' als vierjährigen Ausbildungslehrgang einzurichten. Die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen erhielt im Jahr [[1893]] das Öffentlichkeitsrecht.<ref>[[Margret Friedrich]]: ''„Ein Paradies ist uns verschlossen ...“. Zur Geschichte der schulischen Mädchenerziehung in Österreich im „langen“ 19. Jahrhundert''. Wien: Böhlau, 1999. ISBN 978-3205990499. [http://books.google.at/books?id=RiTjc730FHMC&pg=PA162&lpg=PA162 S. 161-165.]</ref> | | So übernahmen es die [[Ursulinen]], an ihrer Schule [[1868]] einen zweijährigen Vorbereitungskurs für Lehrerinnen, dann im Jahr [[1892]] die '''Lehrerinnenbildungsanstalt''' als vierjährigen Ausbildungslehrgang einzurichten. Die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen erhielt im Jahr [[1893]] das Öffentlichkeitsrecht.<ref>[[Margret Friedrich]]: ''„Ein Paradies ist uns verschlossen ...“. Zur Geschichte der schulischen Mädchenerziehung in Österreich im „langen“ 19. Jahrhundert''. Wien: Böhlau, 1999. ISBN 978-3205990499. [http://books.google.at/books?id=RiTjc730FHMC&pg=PA162&lpg=PA162 S. 161-165.]</ref> |
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| − | Sie wurde [[1938]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in eine '''Staatliche Lehrerinnenbildungsanstalt''' umgewandelt, die bis [[1945]] Bestand hatte. Die Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit durch die Ursulinen führte nach der Finanzierung durch den Staat [[1954]] zur Einrichtung als '''Private Lehrerinnenbildungsanstalt mit Öffentlichkeitsrecht'''. Diese war in den oberen beiden Stockwerken des Schulgebäudes des Ursulinen-Konvents in der [[Gstättenstraße]] 12 untergebracht, in dem sich auch das [[Privatgymnasium St. Ursula]] und das [[Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium|Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule]] befanden. Rechtlich ist sie zwar eine Neugründung, kann jedoch auf eine lange Kontinuität zurückblicken. | + | Sie wurde [[1938]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in eine '''Staatliche Lehrerinnenbildungsanstalt''' umgewandelt, die bis [[1945]] Bestand hatte. Während der Zerstörung des Schulgebäudes infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] wurde der Unterricht im Salzburger [[Lehrerhaus]] fortgeführt. Die Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit durch die Ursulinen führte nach der Finanzierung durch den Staat [[1954]] zur Einrichtung als '''Private Lehrerinnenbildungsanstalt mit Öffentlichkeitsrecht'''. Diese war in den oberen beiden Stockwerken des Schulgebäudes des Ursulinen-Konvents in der [[Gstättenstraße]] 12 untergebracht, in dem sich auch das [[Privatgymnasium St. Ursula]] und das [[Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium|Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule]] befanden. Rechtlich ist sie zwar eine Neugründung, kann jedoch auf eine lange Kontinuität zurückblicken. |
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| − | Die Lehrerinnenbildungsanstalt war nun eine fünfklassige, einzügige berufsbildende höhere Schule. Ihr angegliedert waren eine sechsklassige Übungsschule und ein zweiklassiger Schulversuchs-Kindergarten für schulpflichtige, aber noch nicht schulreife Kinder. Im Herbst [[1957]] konnten die neuen Räumlichkeiten in der [[Josef-Preis-Allee]] 7 (damals 5) bezogen werden, am [[17. September]] war die Einweihungsfeier. Die Übungsschule befand sich wie die Direktion im ersten Stock, die Unterrichtsräume in den darüber liegenden. Seit [[1951]] gab es einen eigenen Kurs für Mittelschulabgänger. Seit [[1963]] wurden mehrere einjährige und ein zweijähriger Maturanten-Lehrgänge eingerichtet. [[1968]] wurde die [[Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] für die Ausbildung der künftigen Pflichtschullehrer zuständig. Die letzten Absolventinnen der Lehrerinnenbildungsanstalt verließen [[1967]] die Schule, die seit [[1963]] zum '''Musisch-Pädagogisches Bundesrealgymnasium für Mädchen''' umgestaltet wurde. | + | Die ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt'' war nun eine fünfklassige, einzügige berufsbildende höhere Schule. Ihr angegliedert waren eine sechsklassige Übungsschule und ein zweiklassiger Schulversuchs-Kindergarten für schulpflichtige, aber noch nicht schulreife Kinder. Im Herbst [[1957]] konnten die neuen Räumlichkeiten in der [[Josef-Preis-Allee]] 7 (damals 5) bezogen werden, am [[17. September]] war die Einweihungsfeier. Die Übungsschule befand sich bis [[1963]] in der Gstättenstraße, seitdem wie die Direktion im ersten Stock, die Unterrichtsräume in den darüber liegenden. Seit [[1951]] gab es einen eigenen Kurs für Mittelschulabgänger. Seit [[1963]] wurden mehrere einjährige und ein zweijähriger Maturanten-Lehrgänge eingerichtet. [[1968]] wurde die [[Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig|Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg]] für die Ausbildung der künftigen Pflichtschullehrer zuständig. Die letzten Absolventinnen der Lehrerinnenbildungsanstalt verließen [[1967]] die Schule, die seit [[1963]] zum '''Musisch-Pädagogisches Bundesrealgymnasium für Mädchen''' umgestaltet wurde. |
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| | * [[1968]]–1978: [[Hofrat|HR]] Dr. [[Franz Flatscher]] | | * [[1968]]–1978: [[Hofrat|HR]] Dr. [[Franz Flatscher]] |
| | * [[1978]]–1979: DDr. [[Stefan Aichinger]] | | * [[1978]]–1979: DDr. [[Stefan Aichinger]] |
| − | * [[1979]]–1989?: Hofrat Dr. [[Peter Huber (Gymnasialdirektor)|Peter Huber]] | + | * [[1979]]–1989?: Dr. [[Karl-Heinz Friedrich]] |
| | * [[1989]]–2000?: Hofrat Mag.<sup>a</sup> [[Helga Auer (Gymnasialdirektorin)|Helga Auer]] | | * [[1989]]–2000?: Hofrat Mag.<sup>a</sup> [[Helga Auer (Gymnasialdirektorin)|Helga Auer]] |
| | * [[2000]]–2003: [[Mag. Harald Faber]] | | * [[2000]]–2003: [[Mag. Harald Faber]] |
| | * [[2003]]–2004: [[Mag. Werner Hofmeister]] (provisorisch) | | * [[2003]]–2004: [[Mag. Werner Hofmeister]] (provisorisch) |
| − | * seit [[1. Mai 2004]]: [[Mag.Ingrid Rathmair-Rosenkranz]] | + | * seit [[1. Mai]] [[2004]]: [[Mag.Ingrid Rathmair-Rosenkranz]] |
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| | == Schwerpunkte == | | == Schwerpunkte == |
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| | * Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg''. In: ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg 1959''. Hrsg. Matthias Partick. Salzburg 1959. | | * Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg''. In: ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg 1959''. Hrsg. Matthias Partick. Salzburg 1959. |
| | * Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg bis zum Abgang des letzten Jahrganges mit der Reifeprüfung 1967''. In: Dr. [[Elfriede Schultz|Schultz, Elfriede]] (Red.): ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg zum giten Ende Schuljahr 1966/67 Mus. Päd. Bundesrealgymnasium für Mädchen, Salzburg''. Salzburg 1967. | | * Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg bis zum Abgang des letzten Jahrganges mit der Reifeprüfung 1967''. In: Dr. [[Elfriede Schultz|Schultz, Elfriede]] (Red.): ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg zum giten Ende Schuljahr 1966/67 Mus. Päd. Bundesrealgymnasium für Mädchen, Salzburg''. Salzburg 1967. |
| | + | * Salzburger Amtskalender |
| | == Fußnoten == | | == Fußnoten == |
| | <references/> | | <references/> |