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| | [[Datei:Felberkirche.jpg|thumb|Felberkirche]] | | [[Datei:Felberkirche.jpg|thumb|Felberkirche]] |
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| + | Die '''St. Nikolauskirche''' oder Felberkirche in der [[Pinzgau]]er Stadt [[Mittersill]], ist [[Romanik|romanischen]] Ursprungs und heute eine beliebte Hochzeitskirche. |
| − | Die '''St. Nikolauskirche oder Felberkirche in Mittersill''', ist [[Romanik|romanischen]] Ursprungs und heute eine beliebte Hochzeitskirche. | + | |
| | ==Lage und Allgemeines== | | ==Lage und Allgemeines== |
| − | Die Felberkirche steht neben dem sog. [[Felberturm]], dem ehemaligen Wohnturm der [[Felber|Herren von Felben]], im Weiler Felben in [[Mittersill]]. Es wird angenommen, dass diese Kirche die Eigenkirche der Felber war. Das Adelsgeschlecht derer von Felben ist urkundlich seit [[1150]] belegt. Die Restaurierung im Jahr [[1976]] hat ergeben, dass diese Kirche älter ist als ursprünglich angenommen. | + | Die Felberkirche steht neben dem sog. [[Felberturm]], dem ehemaligen Wohnturm der [[Felber|Herren von Felben]], im Weiler Felben in Mittersill. Es wird angenommen, dass diese Kirche die Eigenkirche der Felber war. Das Adelsgeschlecht derer von Felben ist urkundlich seit [[1150]] belegt. Die Restaurierung im Jahr [[1976]] hat ergeben, dass diese Kirche älter ist als ursprünglich angenommen. |
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| | ==Baugeschichte== | | ==Baugeschichte== |
| | =====Der romanische Bau===== | | =====Der romanische Bau===== |
| − | Die ursprünglich romanische Kirche wurde im [[15. Jahrhundert]] umgebaut. Die letzte Außenrenovierung hat neue Erkenntnisse gebracht. An der Nordseite des Langhauses wurden in ca. 2,9 m Höhe zwei kleine romanische Rundbogenfenster und darüber drei kleinere rechteckige Fensterluken entdeckt. Das romanische Schichtmauerwerk verweist auf eine Bauzeit Mitte des [[13. Jahrhundert]]. Gebhard von Felben († 1316) stiftete im Jahr [[1262]] die Nikolauskirche mit Hospital in der Weitau nahe St. Johann in Tirol, wo sie wahrscheinlich eine Burg besaßen. Es ist daher zu vermuten, dass auch die Felberkirche neben dem Felberturm von den Felbern gestiftet wurde. Sie ist heute eine der 17 [[St. Nikolaus Kirchen]] im [[Erzbistum Salzburg]]. | + | Die ursprünglich [[romanik|romanische]] Kirche wurde im [[15. Jahrhundert]] umgebaut. Die letzte Außenrenovierung hat neue Erkenntnisse gebracht. An der Nordseite des Langhauses wurden in ca. 2,9 m Höhe zwei kleine romanische Rundbogenfenster und darüber drei kleinere rechteckige Fensterluken entdeckt. Das romanische Schichtmauerwerk verweist auf eine Bauzeit Mitte des [[13. Jahrhundert]]. Gebhard von Felben († 1316) stiftete im Jahr [[1262]] die Nikolauskirche mit Hospital in der Weitau nahe St. Johann in Tirol, wo sie wahrscheinlich eine Burg besaßen. Es ist daher zu vermuten, dass auch die Felberkirche neben dem Felberturm von den Felbern gestiftet wurde. Sie ist heute eine der 17 [[St. Nikolaus Kirchen]] im [[Erzbistum Salzburg]]. |
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| − | Die romanische Felberkirche hatte ursprünglich bereits die gegenwärtige Bauhöhe, nicht aber die Länge der heutigen Kirche. Im Osten ist eine Rundapsis anzunehmen. Der gotisierende Umbau der Kirche, der im 15. Jahrhundert erfolgt ist, hat nichts mehr mit den Felbern zu tun, da diese bereits im Jahr [[1415]] ausgestorben sind. St. Nikolaus war damals schon eine Filialkirche von [[Stuhlfelden]] und gehörte wie die Kirche in Stuhlfelden zum Bistum [[Chiemsee]]. | + | Die romanische Felberkirche hatte ursprünglich bereits die gegenwärtige Bauhöhe, nicht aber die Länge der heutigen Kirche. Im Osten ist eine Rundapsis anzunehmen. Der gotisierende Umbau der Kirche, der im [[15. Jahrhundert]] erfolgt ist, hat nichts mehr mit den Felbern zu tun, da diese bereits im Jahr [[1415]] ausgestorben sind. St. Nikolaus war damals schon eine Filialkirche von [[Stuhlfelden]] und gehörte wie die Kirche in Stuhlfelden zum [[Bistum Chiemsee]]. |
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| | =====Der gotische Bau===== | | =====Der gotische Bau===== |
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| | Die Inneneinrichtung der Felberkirche umfasst einen Haupt- und zwei Seitenaltäre, eine Kanzel und die Westempore, stammt aus fünf Jahrhunderten und ist eine Kombination von Gotik und Barock. Äußeres Erscheinungsbild, Größe und Einrichtung verhalfen der Felberkirche zu ihrer gegenwärtigen Beliebtheit als Hochzeitskirche. | | Die Inneneinrichtung der Felberkirche umfasst einen Haupt- und zwei Seitenaltäre, eine Kanzel und die Westempore, stammt aus fünf Jahrhunderten und ist eine Kombination von Gotik und Barock. Äußeres Erscheinungsbild, Größe und Einrichtung verhalfen der Felberkirche zu ihrer gegenwärtigen Beliebtheit als Hochzeitskirche. |
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| − | ==Quellen== | + | ==Quelle== |
| − | * „Mittersill – Vom Markt zur Stadt“, Hrsg. Gemeinde Mittersill 2008, Konzeption, Koordination und Schriftleitung Hannes Wartbichler, S. 255 - 263 | + | * „Mittersill – Vom Markt zur Stadt“, Hrsg. Gemeinde Mittersill 2008, Konzeption, Koordination und Schriftleitung Hannes Wartbichler, S. 255–263 |
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| − | [[Kategorie:Geschichte]]
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| − | [[Kategorie:historisches Gebäude]]
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| | [[Kategorie:Pinzgau]] | | [[Kategorie:Pinzgau]] |
| | [[Kategorie:Mittersill]] | | [[Kategorie:Mittersill]] |
| | + | [[Kategorie:Religion]] |
| | + | [[Kategorie:Erzdiözese]] |
| | + | [[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]] |
| | + | [[Kategorie:Architektur]] |
| | + | [[Kategorie:Denkmalschutz]] |
| | + | [[Kategorie:Denkmalschutz (Gemeinde)]] |
| | + | [[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]] |
| | + | [[Kategorie:Katholische Kirche]] |
| | + | [[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]] |