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| | Die '''Andräbauerkapelle''' ist eine Kapelle im Weiler Wildmann in der Gemeinde [[Lamprechtshausen]]. | | Die '''Andräbauerkapelle''' ist eine Kapelle im Weiler Wildmann in der Gemeinde [[Lamprechtshausen]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Der Andräbauer Michael Stöllberger wollte am Händlerweg nach [[Michaelbeuern]] eine neue Kapelle errichten, die die alte Holzkapelle aus dem Jahr [[1860]] ersetzen soll. Sie sollte so groß werden, dass die Bewohner von Wildmann und Stockham auch Maiandachten dort abhalten konnten. Auch der Kaiser schickte 70 Gulden. | + | Der Andräbauer Michael Stöllberger wollte am Händlerweg nach [[Michaelbeuern]] eine neue Kapelle errichten, die die alte Holzkapelle aus dem Jahr [[1860]] ersetzen soll. Sie sollte so groß werden, dass die Bewohner von Wildmann und Stockham auch Maiandachten dort abhalten konnten. Auch der Kaiser schickte 70 [[Gulden]]. |
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| | + | Der Stroblbauer Heinrich Bruckmoser errichtete im Zuge der Grundzusammenlegung die Kapelle völlig neu. Am [[28. Juli]] [[1985]] wurde die Kapelle neu eingeweiht. Beim großen Sturm, der den umliegenden Wald völlig verwüstete, blieb die Kapelle unbeschädigt. Als Dank dafür wurde ein [[Votivbild]] an die Seitenmauer gemalt, das diese wunderbare Hilfe des Himmels darstellt |
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| − | Der Stroblbauer Heinrich Bruckmoser errichtete im Zuge der Grundzusammenlegung die Kapelle völlig neu. Am [[28. Juli]] [[1985]] wurde die Kapelle neu eingeweiht. Beim großen Sturm, der den umliegenden Wald völlig verwüstete, blieb die Kapelle unbeschädigt. Als Dank dafür wurde ein Votivbild an die Seitenmauer gemalt, das diese wunderbare Hilfe des Himmels darstellt.
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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| − | Die Kapelle liegt nördlich des Weilers Wildmann rund 80 m von der Gemeindestraße entfernt am Waldrand. Der über rechteckigem Grundriss (4,2 mal 3,4 Meter) gemauerte Bau ist mit Putzbändern gegliedert und mit einer Sockelleiste aus Rieselputz versehen. Die Stirnseiten der Seitenwände sind marmoriert bemalet. Über dem Eingang ist auf einem Schriftband die Aufschrift: '1860 Bete + arbeite 1985' zu lesen. An der nordöstlichen Wand befindet sich eine dreiteilige Marmortafel mit Emaillebildern zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Nachbarn. Das Zeltdach ist mit Blech gedeckt und mit einem Kreuz aus Blech gekrönt. Der Platz vor dem Kapellenbildstock ist mit Natursteinen gepflastert. Im Eingangsbereich ist aus weißen Steinfliesen ein Kreuzzeichen gelegt. | + | Die Kapelle liegt nördlich des Weilers Wildmann rund 80 m von der Gemeindestraße entfernt am Waldrand. Der über rechteckigem Grundriss (4,2 mal 3,4 Meter) gemauerte Bau ist mit Putzbändern gegliedert und mit einer Sockelleiste aus Rieselputz versehen. Die Stirnseiten der Seitenwände sind marmoriert bemalet. Über dem Eingang ist auf einem Schriftband die Aufschrift: '1860 Bete + arbeite 1985' zu lesen. An der nordöstlichen Wand befindet sich eine dreiteilige Marmortafel mit Emaillebildern zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Nachbarn. Das Zeltdach ist mit Blech gedeckt und mit einem Kreuz aus Blech gekrönt. Der Platz vor dem Kapellenbildstock ist mit Natursteinen gepflastert. Im Eingangsbereich ist aus weißen Steinfliesen ein Kreuzzeichen gelegt. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=424#.XPOxz4_gqsw Marterl.at] | + | * [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=424#.XPOxz4_gqsw Marterl.at] |
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| | [[Kategorie:Flachgau]] | | [[Kategorie:Flachgau]] |
| | [[Kategorie:Lamprechtshausen]] | | [[Kategorie:Lamprechtshausen]] |