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Mitglieder der Familie Stainer zählen zu Personen, die das [[Unteres Saalachtal|Untere Saalachtal]] besonders prägten: als größter Arbeitgeber der Region, als energischer Fremdenverkehrsmotor, manchmal auch als Bürgermeister.  
 
Mitglieder der Familie Stainer zählen zu Personen, die das [[Unteres Saalachtal|Untere Saalachtal]] besonders prägten: als größter Arbeitgeber der Region, als energischer Fremdenverkehrsmotor, manchmal auch als Bürgermeister.  
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Josef Stainer war ein direkter Nachfahre des Tiroler Freiheitskämpfers Johann Jakob Stainer. Er übersiedelte [[1847]] von [[Waidring]] in [[Tirol]] in den Salzburger Nachbarort [[Lofer]] übersiedelt. Dort errichtete er im [[Maurermeisterstadl]] mit seiner Gattin Anna seine erste Tischlerei. Josef, das älteste der zehn Kinder des Paares, war dazu ausersehen, den Betrieb zu übernehmen. Doch dieser wanderte nach Amerika aus, er es zu Wohlstand und Ansehen brachte. In St. Pierre (South Dakota) gründete ebenfalls eine Tischlerei und wurde Stadtrat.
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Josef Stainer (* 1819 in Jochberg, [[Tirol]]) war ein Enkel des Tiroler Freiheitskämpfers Johann Jakob Stainer. Er übersiedelte [[1847]] von [[Waidring]] in [[Tirol]] in den Salzburger Nachbarort [[Lofer]] übersiedelt. Dort errichtete er im [[Maurermeisterstadl]] mit seiner Gattin Anna seine erste Tischlerei. Josef, das älteste der zehn Kinder des Paares (* 1851 in Lofer; † 1927 in St. Pierre, South Dakota, [[USA]]), war dazu ausersehen, den Betrieb zu übernehmen. Doch dieser wanderte nach Amerika aus, wo er es zu Wohlstand und Ansehen brachte. In St. Pierre (South Dakota) gründete ebenfalls eine Tischlerei und wurde Stadtrat.
    
Im Pinzgau ging damals gerade die Ära der Pferdekutschen ging zu Ende. Die neue Eisenbahn auf der [[Salzach]], die [[Giselabahn]] verlief abseits von Lofer, das bis dahin ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt war. "''Wenn die Menschen nicht mehr zu uns kommen, muss man sie herbringen''", dachten sich Josef und Anna Stainers jüngere Söhne [[Johann Stainer|Johann]] (* 1852), [[Michael Stainer|Michael]] (* 1855) und Peter. Sie organisierten Kutschenfahrten von den 25 Kilometer entfernten Zugstationen nach Lofer und waren damit Wegbereiter des [[Fremdenverkehr]]s im Unteren Saalachtal.  
 
Im Pinzgau ging damals gerade die Ära der Pferdekutschen ging zu Ende. Die neue Eisenbahn auf der [[Salzach]], die [[Giselabahn]] verlief abseits von Lofer, das bis dahin ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt war. "''Wenn die Menschen nicht mehr zu uns kommen, muss man sie herbringen''", dachten sich Josef und Anna Stainers jüngere Söhne [[Johann Stainer|Johann]] (* 1852), [[Michael Stainer|Michael]] (* 1855) und Peter. Sie organisierten Kutschenfahrten von den 25 Kilometer entfernten Zugstationen nach Lofer und waren damit Wegbereiter des [[Fremdenverkehr]]s im Unteren Saalachtal.  
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