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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die [[Gotik|gotische]] Erhardkapelle wird erstmals [[1404]] erwähnt und gehörte ursprünglich zum [[Benediktinenstift Nonnberg]]. Das neben der Kapelle bestehende „Siechenhaus“ für [[Pest]]- und Aussatzkranke wurde [[1310]] gestiftet. Die Kapelle war mit dem nächstliegenden Siechenhaus verbunden und so zuerst wesentlich als Spitalskirche genutzt. Sie war bereits dem hl. Erhard, dem wundertätigen Patron der Kranken und Armen, geweiht. Die Kapelle hatte sich zuletzt als recht baufällig (und zudem „unmodern“) erwiesen.  
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Die [[Gotik|gotische]] Erhardkapelle wird erstmals [[1404]] erwähnt und gehörte ursprünglich zur [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]]. Das neben der Kapelle bestehende „Siechenhaus“ für [[Pest]]- und Aussatzkranke wurde [[1310]] gestiftet. Die Kapelle war mit dem nächstliegenden Siechenhaus verbunden und so zuerst wesentlich als Spitalskirche genutzt. Sie war bereits dem hl. Erhard, dem wundertätigen Patron der Kranken und Armen, geweiht. Die Kapelle hatte sich zuletzt als recht baufällig (und zudem „unmodern“) erwiesen.  
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[[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nahm dem Stift Nonnberg die Kirche weg und schenkte sie dem [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]], das hierher sein [[Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg]] übersiedelte.
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[[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nahm der Abtei Nonnberg die Kirche weg und schenkte sie dem [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]], das hierher sein [[Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg]] übersiedelte.
    
Das Salzburger Domkapitel beschloss am [[5. April]] [[1684]] und am [[31. März]] [[1685]] einen kompletten Neubau der Kirche. Von 1685 bis [[1689]] wurde dann unter Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] vom Architekten [[Giovanni Gaspare Zuccalli]] die heutige Erhardkirche im Stil des italienischen [[Barock]] erbaut. Der Beginn der Bauarbeiten erfolgte am [[2. April]] 1685 mit dem Abbruch der alten Kapelle. Allerdings erst nachdem zwölf Messen zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit und zum Trost der armen Seelen gefeiert worden waren. Am [[8. Oktober]] legte man dann in einer zinnernen Kapsel einen vergoldeten Gedächtnispfennig aus Silber unter den ersten Stein.  Am [[3. Mai]] [[1689]] folgte die Weihe des barocken Gotteshauses durch Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]].
 
Das Salzburger Domkapitel beschloss am [[5. April]] [[1684]] und am [[31. März]] [[1685]] einen kompletten Neubau der Kirche. Von 1685 bis [[1689]] wurde dann unter Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] vom Architekten [[Giovanni Gaspare Zuccalli]] die heutige Erhardkirche im Stil des italienischen [[Barock]] erbaut. Der Beginn der Bauarbeiten erfolgte am [[2. April]] 1685 mit dem Abbruch der alten Kapelle. Allerdings erst nachdem zwölf Messen zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit und zum Trost der armen Seelen gefeiert worden waren. Am [[8. Oktober]] legte man dann in einer zinnernen Kapsel einen vergoldeten Gedächtnispfennig aus Silber unter den ersten Stein.  Am [[3. Mai]] [[1689]] folgte die Weihe des barocken Gotteshauses durch Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]].

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