Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
37 Bytes hinzugefügt ,  12:24, 3. Jun. 2019
K
Textersetzung - „Stiftskirche zum hl. Petrus“ durch „Kirche zum hl. Petrus
Zeile 21: Zeile 21:  
* [[Raphael Helmreich]], Wirt zum „[[Hotel zum Goldnen Schiff|Goldenen Schiff]]“ († 1690); [[Kreuzkapelle St. Peter|St. Peter, Kreuzkapelle]]
 
* [[Raphael Helmreich]], Wirt zum „[[Hotel zum Goldnen Schiff|Goldenen Schiff]]“ († 1690); [[Kreuzkapelle St. Peter|St. Peter, Kreuzkapelle]]
 
:„''Halte ein den Schritt, Wanderer, und sieh: Ein Gasthaus ist hier des Wirts, der dir aus seinem Keller kostenlos einen für die Seele sehr heilsamen Trunk reicht: Bedenke das Sterben! Wenn du diese Wohltat dankbar vergelten willst, dann reiche ihm den Zutrunk deiner Andacht, auf dass dieser ihm zuträglich sei und seiner Seele zum Heile gereiche für die ewige Ruhe. Um diese zu erlangen, wünscht sich hier des Öfteren deine Einkehr und lädt dich ein Raphael Helmreich, Bürger dieser Stadt und Wirt.''“
 
:„''Halte ein den Schritt, Wanderer, und sieh: Ein Gasthaus ist hier des Wirts, der dir aus seinem Keller kostenlos einen für die Seele sehr heilsamen Trunk reicht: Bedenke das Sterben! Wenn du diese Wohltat dankbar vergelten willst, dann reiche ihm den Zutrunk deiner Andacht, auf dass dieser ihm zuträglich sei und seiner Seele zum Heile gereiche für die ewige Ruhe. Um diese zu erlangen, wünscht sich hier des Öfteren deine Einkehr und lädt dich ein Raphael Helmreich, Bürger dieser Stadt und Wirt.''“
* [[Edmund Sinnhuber]] († 1702), [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]];<br/>südliches Seitenschiff der [[Stiftskirche zum hl. Petrus]].
+
* [[Edmund Sinnhuber]] († 1702), [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]];<br/>südliches Seitenschiff der [[Kirche zum hl. Petrus (Erzabtei St. Peter)|Kirche zum hl. Petrus]].
 
:„''Höre, Wanderer! ''[Asculta viator!]'' Dieser Stein hier erhebt sehr stark seine Stimme: Wie ruft er doch klagend laut als marmorner Herold! …''“
 
:„''Höre, Wanderer! ''[Asculta viator!]'' Dieser Stein hier erhebt sehr stark seine Stimme: Wie ruft er doch klagend laut als marmorner Herold! …''“
 
:Die Inschrift zeugt vom Höhepunkt der Inschriftenkunst um 1700. Auf dem Grabmal liegen ein toter Strauß und ein zerbrochenes Hufeisen, Symbole für Tod und Vergänglichkeit. Der Strauß war das Wappentier dieses Abtes, der aus einer Familie von Drahtziehern stammte (der Legende nach fraß ein Strauß Eisen, das in seinem Magen härtete, und mit dieser angedichteten Eigenschaft konnte er als Verkörperung der Eisenverarbeitung dienen).
 
:Die Inschrift zeugt vom Höhepunkt der Inschriftenkunst um 1700. Auf dem Grabmal liegen ein toter Strauß und ein zerbrochenes Hufeisen, Symbole für Tod und Vergänglichkeit. Der Strauß war das Wappentier dieses Abtes, der aus einer Familie von Drahtziehern stammte (der Legende nach fraß ein Strauß Eisen, das in seinem Magen härtete, und mit dieser angedichteten Eigenschaft konnte er als Verkörperung der Eisenverarbeitung dienen).

Navigationsmenü