| Zeile 2: |
Zeile 2: |
| | | | |
| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Geboren als Sohn eines Drahtziehers am [[Almkanal]] besuchte Sinnhuber das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium]] in Salzburg. Nach dem Tod von Erzabt [[Amand Pachler]] im Jahre [[1673]] wurde Edmund Sinnhuber zum Erzabt des Erzstifts St. Peter bestellt. | + | Geboren als Sohn eines Drahtziehers am [[Almkanal]] besuchte Sinnhuber das [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Gymnasium]] in Salzburg. Nach dem Tod von Abt [[Amand Pachler]] im Jahre [[1673]] wurde Edmund Sinnhuber zum Abt des Erzstifts St. Peter bestellt. |
| | | | |
| − | Erzabt Edmund las am [[21. Juli]] [[1686]] die erste Heilige Messe in der [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|Antoniuskapelle]] in [[Söllheim]], die von [[Johann Kaufmann]] in dieser Zeit erbaut wurde.
| + | Abt Edmund las am [[21. Juli]] [[1686]] die erste Heilige Messe in der [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|Antoniuskapelle]] in [[Söllheim]], die von [[Johann Kaufmann]] in dieser Zeit erbaut wurde. |
| | | | |
| − | Erzabt Edmund Sinnhuber ließ im Erzstift St. Peter die teilweise baufälligen Gebäude um den Stiftshof umbauen. Dabei erhielt der [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] seine heutige regelmäßige Gestalt. [[1696]] ließ er auf dem [[Mönchsberg]] anstelle zweier kleinerer Gebäude die [[Edmundsburg]] als Sommersitz und als Pensionat für würdige Klosterbedienstete neu errichten. Am [[6. Mai]] 1696 legt Edmund Sinnhuber den Grundstein für den Bau der [[Kollegienkirche]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Die Kirche wird die offizielle Kirche der [[Benediktineruniversität]]. Sinnhuber wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf Thun]] zum Visitator der vier Nonnenklöster der Erzdiözese [[Benediktinenstift Nonnberg|Nonnberg]] (Salzburg), [[Frauenkloster Göß|Gossen]] ([[Steiermark]]), [[Benediktinerinnenkloster Längsee|Längsee]] ([[Kärnten]]) und [[Benediktinerinnen-Abtei Frauenwörth]] im [[Chiemsee]] ([[Bayern]]) ernannt.
| + | Abt Edmund Sinnhuber ließ im Erzstift St. Peter die teilweise baufälligen Gebäude um den Stiftshof umbauen. Dabei erhielt der [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] seine heutige regelmäßige Gestalt. [[1696]] ließ er auf dem [[Mönchsberg]] anstelle zweier kleinerer Gebäude die [[Edmundsburg]] als Sommersitz und als Pensionat für würdige Klosterbedienstete neu errichten. Am [[6. Mai]] 1696 legt Edmund Sinnhuber den Grundstein für den Bau der [[Kollegienkirche]] in der [[Altstadt]] von Salzburg. Die Kirche wird die offizielle Kirche der [[Benediktineruniversität]]. Sinnhuber wurde von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf Thun]] zum Visitator der vier Nonnenklöster der Erzdiözese [[Benediktinenstift Nonnberg|Nonnberg]] (Salzburg), [[Frauenkloster Göß|Gossen]] ([[Steiermark]]), [[Benediktinerinnenkloster Längsee|Längsee]] ([[Kärnten]]) und [[Benediktinerinnen-Abtei Frauenwörth]] im [[Chiemsee]] ([[Bayern]]) ernannt. |
| | | | |
| − | Im Alter von 71 Jahren starb Sinnhuber im 29. Jahr seiner Würde als Erzabt [[Karl Schrenk von Notzing]] wurde Nachfolger von Edmund Sinnhuber. | + | Im Alter von 71 Jahren starb Sinnhuber im 29. Jahr seiner Würde als Abt [[Karl Schrenk von Notzing]] wurde Nachfolger von Edmund Sinnhuber. |
| | | | |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |