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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
In früherer Zeit wurde er ''Hannibalplatz'' genannt, nach Jakob Hannibal von Raitenau, dem zweitältesten Bruder von [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der hier einen Palast besaß.
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Am Ende des [[16. Jahrhundert]] lagen vor der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] und dem [[Äußeres Lederertor|Lederertor]] Wiesen und Felder, durch die eine Straße durch das [[Bergstraßtor]] nach [[Bergheim]] führte. [[1603]] ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dort für seinen jüngeren Bruder Jakob Hannibal von Raitenau einen Palast bauen, den er - nach einem Familienstreit - später wieder abbrechen ließ. Er benannte die Gegend auch als ''"Hannibalgarten"''. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] (1619 bis 1653) brachte den Garten in seine heutige Gestalt. Die Leihhaus-Stiftung erwarb [[1749]] ein älteres Gebäude, das bereits [[1680]] errichtet worden war, und baute dort das [[Städtisches Leihhaus|Städtische Leihhaus]]. Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] ließ dann [[1694]]–[[1702]] die [[Dreifaltigkeitskirche]] errichten, so wurde aus dem Hannibalgarten  der ''"Hannibalplatz"''. Diese Benennung galt bis 1879.  
    
[[1829]] stellte [[Johann Michael Sattler]] in einem nahegelegenen Innenhof und in einem zerlegbaren Pavillon sein vollendetes [[Sattler Panorama|Salzburg Panorama]] aus.
 
[[1829]] stellte [[Johann Michael Sattler]] in einem nahegelegenen Innenhof und in einem zerlegbaren Pavillon sein vollendetes [[Sattler Panorama|Salzburg Panorama]] aus.
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Zwischen [[1934]] und 1938 hieß der Makartplatz ''Dr.-Dollfuß-Platz'' <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340818&query=%22Dr.-Dollfu%c3%9f-Platz%22&ref=anno-search&seite=9 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 18. August 1934]</ref>, nach dem 1934 von [[NSDAP|NS]]-Putschisten ermordeten austrofaschistischen Bundeskanzler Dr. [[Engelbert Dollfuß]]. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich [[1938]] wurde er für einige Wochen ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'' <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380314&query=%22Adolf-Hitler-Platz%22&ref=anno-search&seite=10 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 14. März 1938]</ref> genannt und seither wieder ''Makartplatz''.
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Zwischen [[1934]] und 1938 hieß der Makartplatz ''Dr.-Dollfuß-Platz'' <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340818&query=%22Dr.-Dollfu%c3%9f-Platz%22&ref=anno-search&seite=9 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 18. August 1934]</ref>, nach dem 1934 von [[NSDAP|NS]]-Putschisten ermordeten austrofaschistischen Bundeskanzler Dr. [[Engelbert Dollfuß]]. Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich [[1938]] wurde er für einige Wochen ''[[Adolf Hitler|Adolf-Hitler]]-Platz'' <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380314&query=%22Adolf-Hitler-Platz%22&ref=anno-search&seite=10 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 14. März 1938]</ref> genannt und seither wieder ''"Makartplatz"''.
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Bis [[1907]] stand direkt gegenüber der [[Dreifaltigkeitskirche]] im heutigen Grünbereich des Platzes das [[Städtisches Leihhaus|Städtische Leihhaus]]. Somit hatte [[Fischer von Erlach]], der Architekt der Dreifaltigkeitskirche, bereits bewusst die Fassade der Kirche an eine Straßensituation und ''nicht'' an eine Platzsituation angepasst. Dieser Umstand wird nämlich bei Diskussionen im 21. Jahrhundert rund um eine Neugestaltung nie erwähnt.
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Bis [[1907]] stand direkt gegenüber der Dreifaltigkeitskirche im heutigen Grünbereich des Platzes das Städtische Leihhaus. [[Fischer von Erlach]], der Architekt der Dreifaltigkeitskirche, hat die Fassade der Kirche bewusst an eine Straßensituation und ''nicht'' an eine Platzsituation angepasst. Dieser Umstand wird bei Diskussionen im 21. Jahrhundert rund um eine Neugestaltung nie erwähnt.
    
Am [[20. Februar]] [[1953]] präsentierte der [[Salzburger Stadtverein]] den Entwurf der Architekten [[Otto Prossinger]] und Felix Cevela, der eine gänzliche Auflassung der Grünanlage vorsah. Nach Vorschlägen der Stadtgemeinde sollte in der Mitte des Makartplatzes statt der Grünfläche ein Parkplatz entstehen. Verwirklicht wurde schließlich der Plan von Stadtgartendirektor Otto Kreiner mit einer Grünfläche in der Platzmitte.
 
Am [[20. Februar]] [[1953]] präsentierte der [[Salzburger Stadtverein]] den Entwurf der Architekten [[Otto Prossinger]] und Felix Cevela, der eine gänzliche Auflassung der Grünanlage vorsah. Nach Vorschlägen der Stadtgemeinde sollte in der Mitte des Makartplatzes statt der Grünfläche ein Parkplatz entstehen. Verwirklicht wurde schließlich der Plan von Stadtgartendirektor Otto Kreiner mit einer Grünfläche in der Platzmitte.

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