| | Bei ihrem Ehemann Franz zeigte sich bereits der Beginn eines ernsten Leidens an, sodass sie nach München zogen um näher bei ihrem Vater zu sein, der mittlerweile allein in der großen Villa in Oberalm lebte, treu umsorgt von Piry, die ihm den Haushalt führte. Am [[9. Mai]] [[1909]] verstarb ihr geliebter Ehemann in München. Lilli zog zusammen mit ihrem Sohn Dietrich nach Oberalm. So wurde Lilli schon mit 41 Jahren zur Witwe. Nur ein Jahr später starb ihr geliebter Vater in Oberalm, ein weiterer, schwerer Schicksalsschlag so kurz hintereinander. | | Bei ihrem Ehemann Franz zeigte sich bereits der Beginn eines ernsten Leidens an, sodass sie nach München zogen um näher bei ihrem Vater zu sein, der mittlerweile allein in der großen Villa in Oberalm lebte, treu umsorgt von Piry, die ihm den Haushalt führte. Am [[9. Mai]] [[1909]] verstarb ihr geliebter Ehemann in München. Lilli zog zusammen mit ihrem Sohn Dietrich nach Oberalm. So wurde Lilli schon mit 41 Jahren zur Witwe. Nur ein Jahr später starb ihr geliebter Vater in Oberalm, ein weiterer, schwerer Schicksalsschlag so kurz hintereinander. |
| − | Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], am [[10. Dezember]] [[1917]], verlor Lilli ihren ältesten Sohn Hans-Malte Freiherr v. d. Lancken-Wakenitz (* 24. April 1889 in Berlin), der als Oberleutnant der Garde-Kürassiere bei einem Fliegerangriff in Amagne, Frankreich fiel. Im Jahre [[1937]], am [[21. Mai]], verlor Lilli ihren zweiten Sohn Dietrich Freiherr v. d. Lancken-Wakenitz (* 20. Juli 1891 auf Schloss Carnitz auf Rügen, Majoratsherr a. Lipsitz auf Rügen) bei einem Unfall. Dietrich war sehr sportlich und beteiligte sich an vielen Wettkämpfen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in Russland und kam in russische Gefangenschaft, wo er drei Jahre in Sibirien war. Später beschäftigte er sich viel mit jungen Menschen. Er war der höchste Schill-Jugendführer in Österreich, trainierte viel mit jungen Menschen im familieneigenen Park in Oberalm und hatte in den [[1930er]] Jahren eine Sing- und Spielgruppe, mit denen er in Österreich und Deutschland auf Tournee ging. Im Mai 1937 stand er mit seinem schweren Motorrad auf der Bergsteigung der Straße hinter Tenneck Richtung Werfen. Ein betrunkener Radfahrer fuhr ihn an und Dietrich fiel so unglücklich auf einen Stein, dass er im Krankenhaus in Hallein nicht mehr gerettet werden konnte. Er ist bestattet in der Familiengrabstätte der Familie der Barone v. Löwensterne auf dem Friedhof in Oberalm. | + | Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], am [[10. Dezember]] [[1917]], verlor Lilli ihren ältesten Sohn Hans-Malte Freiherr v. d. Lancken-Wakenitz (* 24. April 1889 in Berlin), der als Oberleutnant der Garde-Kürassiere bei einem Fliegerangriff in Amagne, Frankreich fiel. Im Jahre [[1937]], am [[21. Mai]], verlor Lilli ihren zweiten Sohn Dietrich Freiherr v. d. Lancken-Wakenitz (* 20. Juli 1891 auf Schloss Carnitz auf Rügen, Majoratsherr a. Lipsitz auf Rügen) bei einem Unfall. Dietrich war sehr sportlich und beteiligte sich an vielen Wettkämpfen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in Russland und kam in russische Gefangenschaft, wo er drei Jahre in Sibirien war. Später beschäftigte er sich viel mit jungen Menschen. Er war der höchste Schilljugend-Führer in Österreich, trainierte viel mit jungen Menschen im familieneigenen Park in Oberalm und hatte in den [[1930er]] Jahren eine Sing- und Spielgruppe, mit denen er in Österreich und Deutschland auf Tournee ging. Im Mai 1937 stand er mit seinem schweren Motorrad auf der Bergsteigung der Straße hinter Tenneck Richtung Werfen. Ein betrunkener Radfahrer fuhr ihn an und Dietrich fiel so unglücklich auf einen Stein, dass er im Krankenhaus in Hallein nicht mehr gerettet werden konnte. Er ist bestattet in der Familiengrabstätte der Familie der Barone v. Löwensterne auf dem Friedhof in Oberalm. |