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[[Bild:Friedenskirche.jpg|thumb|300px|St. Vinzenz Friedenskirche]]
 
[[Bild:Friedenskirche.jpg|thumb|300px|St. Vinzenz Friedenskirche]]
Die '''St. Vinzenz Friedenskirche''' steht am Westgipfel des [[Hochgründeck|Hochgründecks]], 1811 [[m ü. A.]], in der Gemeinde [[Sankt Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]], unmittelbar an der Grenze zu [[Bischofshofen]].
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Die '''St. Vinzenz Friedenskirche''' steht am Westgipfel des [[Hochgründeck|Hochgründecks]] in 1811 [[m ü. A.]] Höhe in der Gemeinde [[Sankt Johann im Pongau|St. Johann im Pongau]], unmittelbar an der Grenze zu [[Bischofshofen]].
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==Geschichte==
 
Im Sommer [[2003]] begann der Hüttenwirt des [[Heinrich Kiener Haus|Heinrich Kiener Hauses]], [[Hermann Hinterhölzl]] mit dem Bau der Friedenskirche am Hochgründeck. Sie wurde von ihm in Eigenarbeit nach eigenem Entwurf, ganz aus Holz in Ständerbauweise errichtet. Das Holz, als Symbol der Schöpfung, stammt aus der unmittelbaren Umgebung. Der Bau entstand aus einem Miteinander vieler Menschen, die durch Arbeitsleistung oder Spenden zur Errichtung beitrugen.
 
Im Sommer [[2003]] begann der Hüttenwirt des [[Heinrich Kiener Haus|Heinrich Kiener Hauses]], [[Hermann Hinterhölzl]] mit dem Bau der Friedenskirche am Hochgründeck. Sie wurde von ihm in Eigenarbeit nach eigenem Entwurf, ganz aus Holz in Ständerbauweise errichtet. Das Holz, als Symbol der Schöpfung, stammt aus der unmittelbaren Umgebung. Der Bau entstand aus einem Miteinander vieler Menschen, die durch Arbeitsleistung oder Spenden zur Errichtung beitrugen.
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Am [[5. September]] [[2004]] wurde die Kirche von Erzbischof [[Alois Kothgasser]] im Rahmen einer feierlichen Bergmesse dem Heiligen Vinzenz, dem Patron der Forstleute, geweiht.
 
Am [[5. September]] [[2004]] wurde die Kirche von Erzbischof [[Alois Kothgasser]] im Rahmen einer feierlichen Bergmesse dem Heiligen Vinzenz, dem Patron der Forstleute, geweiht.
      
Die Kirche ist bis ins kleinste Detail der Form und der Maße symbolisch gestaltet. Sie hat den Grundriss in Form eines gleichseitigen Kreuzes. Diese Kreuzesform hat, zählt man Innen- und Außenwinkel, zwölf Eckpunkte. Die Zahl zwölf steht für die zwölf Apostel als Fundamentsteine der christlichen Gemeinschaft. Ihre Namen sind in die Wände eingeschnitzt. Ebenso steht die Zahl zwölf für die zwölf Stämme Israels, deren Namen in die tragenden Außensäulen der Kirche eingekerbt sind.
 
Die Kirche ist bis ins kleinste Detail der Form und der Maße symbolisch gestaltet. Sie hat den Grundriss in Form eines gleichseitigen Kreuzes. Diese Kreuzesform hat, zählt man Innen- und Außenwinkel, zwölf Eckpunkte. Die Zahl zwölf steht für die zwölf Apostel als Fundamentsteine der christlichen Gemeinschaft. Ihre Namen sind in die Wände eingeschnitzt. Ebenso steht die Zahl zwölf für die zwölf Stämme Israels, deren Namen in die tragenden Außensäulen der Kirche eingekerbt sind.
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Der Altar besteht aus einer 365 kg. schweren Granitplatte, die auf drei Granitfindlingen ruht. In den Altar eingelassen ist eine Reliquie der Heiligen [[Edith Stein]].
 
Der Altar besteht aus einer 365 kg. schweren Granitplatte, die auf drei Granitfindlingen ruht. In den Altar eingelassen ist eine Reliquie der Heiligen [[Edith Stein]].
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Die Bestuhlung ist aus fünf verschiedenen Hölzern, als Symbol für die Bewohner der fünf Erdteile und Hautfarben, gefertigt. Das rötliche Apfelbaumholz für die Ureinwohner Amerikas, die braune Eiche für die Aborigines Australiens, der dunkle Nussbaum für die Afrikaner, die gelbliche Bergulme für die Asiaten, der weiße Ahorn für die Europäer.
 
Die Bestuhlung ist aus fünf verschiedenen Hölzern, als Symbol für die Bewohner der fünf Erdteile und Hautfarben, gefertigt. Das rötliche Apfelbaumholz für die Ureinwohner Amerikas, die braune Eiche für die Aborigines Australiens, der dunkle Nussbaum für die Afrikaner, die gelbliche Bergulme für die Asiaten, der weiße Ahorn für die Europäer.
  

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