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| | [[Datei:Siglhaus St. Georgen.JPG|mini]] | | [[Datei:Siglhaus St. Georgen.JPG|mini]] |
| − | Das '''Heimatmuseum Sigl.Haus''' ist ein Museum und Begegnungszentrum in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]]. | + | Das '''Heimatmuseum Sigl<sup>.</sup>Haus''' ist ein Museum und Begegnungszentrum im [[Siglhaus|Sigl<sup>.</sup>Haus]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]]. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Es ist im wieder errichteten "Siglhaus", einem Holzbauernhaus, untergebracht. Das Siglhaus wurde im Jahre [[1835]] in Obereching erbaut, 1980 als letztes Holzhaus der Gemeinde abgetragen und in St. Georgen durch Gemeinde und Museumsverein von 1981 bis 1983 wieder aufgebaut. Der zweigeschossige Mischbau wurde im Erdgeschoß mit Ytong neu aufgemauert und verputzt. Im Orginal bestand das Erdgeschoß aus aus Ziegeln und Tuffsteinen aus Kirchham bei Tittmoning. Der Blockverband des Obergeschoßes blieb im Originalzustand erhalten. Typisch für die Region ist die rundbogige Eingangstür mit dem hölzernen Torgewände, das ein Steinportal imitierend – mit Sockel- und Kämpfersteinen ausgestattet ist. | + | Es ist im wieder errichteten "Siglhaus", einem Holzbauernhaus, untergebracht. Das Siglhaus wurde im Jahre [[1835]] im Ortsteil [[Obereching]] erbaut, 1980 als letztes Holzhaus der Gemeinde abgetragen und durch Gemeinde und Museumsverein von 1981 bis 1983 wieder aufgebaut. Der zweigeschossige Mischbau wurde im Erdgeschoß mit Ytong neu aufgemauert und verputzt. Im Original bestand das Erdgeschoß aus aus Ziegeln und Tuffsteinen aus Kirchham bei [[Tittmoning]]. Der Blockverband des Obergeschoßes blieb im Originalzustand erhalten. Typisch für die Region ist die rundbogige Eingangstür mit dem hölzernen Torgewände, das ein Steinportal imitierend – mit Sockel- und Kämpfersteinen ausgestattet ist. |
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| − | 2013 wurde der Bau von der Gemeinde St. Georgen übernommen und renoviert und restauriert. Der angebaute Veranstaltungstrakt kann für Workshops, Seminare, Vorträge u. a. von der Gemeinde St. Georgen angemietet werden. | + | 2013 wurde der Bau von der Gemeinde St. Georgen übernommen, renoviert und restauriert. Der angebaute Veranstaltungstrakt kann für Workshops, Seminare, Vorträge u. a. von der Gemeinde St. Georgen angemietet werden. |
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| | ==Sonderausstellungen== | | ==Sonderausstellungen== |
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| | * [[Norman G. Dyhrenfurth|Norman Dyhrenfurth]] – Wozu ein Himmel, sonst? (2010) | | * [[Norman G. Dyhrenfurth|Norman Dyhrenfurth]] – Wozu ein Himmel, sonst? (2010) |
| | * [[Karlheinz Schönswetter|KH Schönswetter]] – Begegnungen (2016) | | * [[Karlheinz Schönswetter|KH Schönswetter]] – Begegnungen (2016) |
| − | *Blaues Wunder – [[Flachs]] (2017) | + | * Blaues Wunder – [[Flachs]] (2017) |
| | + | * Christof Paulowitz Lebenswerk (2019) |
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| | ===Sonderausstellung 2013 === | | ===Sonderausstellung 2013 === |
| − | Einblicke in die 4000-jährige Geschichte St. Georgens und der Region gab die Sonderausstellung im Sommer 2013. Sie ist [[Johannes Miller|Hannes Millers]] archäologisches Lebenswerk. Als ein Schüler eines Tages berichtete, dass sein Vater bei der Erweiterung des Bauernhofes auf menschliche Knochen gestoßen war, ließ es den Pädagogen nicht mehr los. Er sicherte das Skelett, verständigte den [[Landesarchäologe]]n und bewahrte die Gebeine in einem Waschmittelkarton in seinem Dachboden auf, bis ein eigenes Museum im Ort geschaffen wurde. Die Schüler nahmen regen Anteil an dieser Reise in die Vergangenheit. Die archäologischen Funde nahmen kein Ende: Entdeckung eines Gräberfeldes auf dem Schulgrund, Freilegung eines Bajuwarengrabes beim Stöcklgut, Ausgrabung eines römischen Gutshofes in der Höhenberger Schottergrube beim Maierbauernhof, Fund von 500 Stück Kupfer-Spangenbarren aus der Zeit um 1300 vor Christus, 165 Urnengräber aus der [[La-Tène-Zeit]], Entdeckung eines Römerbrunnens auf der Wiese des Bauernschmiedbauern, Römergräber im Aichetwald (derzeit noch ungeöffnet), Gräberfunde mit wertvollen Grabbeigaben (Goldfibel) in Untereching. Miller gab auch ein umfassendes Heimatbuch heraus. | + | Einblicke in die 4000-jährige Geschichte St. Georgens und der Region gab die Sonderausstellung im Sommer 2013. Sie war [[Johannes Miller|Hannes Millers]] archäologisches Lebenswerk. Als ein Schüler eines Tages berichtete, dass sein Vater bei der Erweiterung des Bauernhofes auf menschliche Knochen gestoßen war, ließ es den Pädagogen nicht mehr los. Er sicherte das Skelett, verständigte den [[Landesarchäologe]]n und bewahrte die Gebeine in einem Waschmittelkarton in seinem Dachboden auf, bis ein eigenes Museum im Ort geschaffen wurde. Die Schüler nahmen regen Anteil an dieser Reise in die Vergangenheit. Die archäologischen Funde nahmen kein Ende: Entdeckung eines Gräberfeldes auf dem Schulgrund, Freilegung eines [[Bajuwaren]]grabes beim Stöcklgut, Ausgrabung eines [[Römischer Gutshof|römischen Gutshofes]] in der Höhenberger Schottergrube beim Maierbauernhof, Fund von 500 Stück Kupfer-Spangenbarren aus der Zeit um 1300 vor Christus, 165 Urnengräber aus der [[La-Tène-Zeit]], Entdeckung eines Römerbrunnens auf der Wiese des Bauernschmiedbauern, Römergräber im Aichetwald (derzeit noch ungeöffnet), Gräberfunde mit wertvollen Grabbeigaben (Goldfibel) in [[Untereching]]. Miller gab auch ein umfassendes Heimatbuch heraus. |
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| − | Die Sonderschau 2013 im Sigl.Haus führt durch nahezu vier Jahrtausende. Ein Großteil der Präsentation besteht aus regionalen archäologischen Funden aus der Steinzeit, der [[Bronzezeit]], der Urnenfelderzeit sowie [[Römer]]- und [[Bajuwaren]]zeit. Gezeigt werden auch Fundstücke der Ausgrabungen, die die mehr als 150 Urnengräber zu Tage förderten.
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| − | Mit der Ausstellungseröffnung am Freitag, dem [[24. Mai]] 2013, gab der neu konstituierte Museumsverein mit Obmann [[Hannes Miller]] und Diakon Peter Philipp ein kräftiges Lebenszeichen. Die Ausstellung war vom 24. Mai bis 29. September an jedem Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
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| − | == Öffnungszeiten ==
| + | Die Sonderschau 2013 im Sigl.Haus führte durch nahezu vier Jahrtausende. Ein Großteil der Präsentation bestand aus regionalen archäologischen Funden aus der Steinzeit, der [[Bronzezeit]], der Urnenfelderzeit sowie [[Römer]]- und Bajuwarenzeit. Gezeigt wurden auch Fundstücke der Ausgrabungen, die die mehr als 150 Urnengräber zu Tage förderten. |
| − | :Sonderausstellung: Mitte Mai bis Mitte Oktober
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| − | :Sa. 14:00 – 16:00 Uhr, So. 11:00 – 16:00 Uhr
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| − | :Kunst-Hand-Werks-Markt: Anfang Dezember
| + | Mit der Ausstellungseröffnung am Freitag, dem [[24. Mai]] 2013, gab der neu konstituierte [[Kulturverein Sigl-Haus St. Georgen]] mit Obmann Hannes Miller und Diakon Peter Philipp ein kräftiges Lebenszeichen. Die Ausstellung war vom 24. Mai bis 29. September an jedem Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. |
| − | :Sa. + So. 10:00 – 17:00 Uhr
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| − | :Gruppen- und Schulklassen-Führungen nach Vereinbarung.
| + | Das Sigl.Haus ist mit der [[Lokalbahn]] ab [[Hauptbahnhof Salzburg]] erreichbar. |
| − | :Das Sigl.Haus ist mit der [[Lokalbahn]] ab [[Hauptbahnhof Salzburg]] erreichbar.
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| | == Kontakt == | | == Kontakt == |
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| | {{SORTIERUNG: St. Georgen bei Salzburg, Heimatmuseum Sigl-Haus}} | | {{SORTIERUNG: St. Georgen bei Salzburg, Heimatmuseum Sigl-Haus}} |
| | [[Kategorie:Flachgau]] | | [[Kategorie:Flachgau]] |
| − | [[Kategorie:St. Georgen bei Salzburg]] | + | [[Kategorie:St. Georgen bei Salzburg|Sigl-Haus]] |
| | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] |
| | [[Kategorie:Kultur]] | | [[Kategorie:Kultur]] |
| | [[Kategorie:Museum]] | | [[Kategorie:Museum]] |
| | [[Kategorie:Heimatmuseum]] | | [[Kategorie:Heimatmuseum]] |