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'''Werner Kienreich''' (* [[1952]] in Knittelfeld, [[Steiermark]]) war Kurzzeit-Spitzenkandidat der [[Grüne]]n vor der [[Landtagswahl 1999]].
==Leben==
Werner Kienreich wurde als Sohn eines Eisenbahners in Knittelfeld geboren und übersiedelte in den [[1970er]] Jahren nach [[Salzburg]]. Hier wurde er unter Landesobmann [[Christian Burtscher]] [[1991]] Klubsekretär der Grünen im [[Salzburger Landtag|Landtagsklub]] und [[1994]] schließlich Pressesprecher der Partei. Zuvor arbeitete er als freier Journalist. Seine Haupttriebfeder sich bei den Grünen zu engagieren sah Kienreich in der Tatsache, dass die Partei als Hoffnung für eine bessere Gesellschaft stehe.
===== Landesparteitag 1998 =====
Nach dem überraschenden Rückzug von Christian Burtscher als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 1999 musste ein zweiter Landesparteitag am [[14. November]] [[1998]] über den neuen Spitzenkandidaten entscheiden. Entgegen allen Erwartungen wurde dabei nicht der Halleiner [[Heinrich Schellhorn]] als Listenerster nominiert, sondern Werner Kienreich, Burtschers ehemaliger Landessekretär. Schellhorn und zahlreiche weitere Mitglieder der Bürgerliste warfen Kienreich vor, kurz vor der Wahl 70 neue Parteimitglieder rekrutiert zu haben und somit das Wahlergebnis in seine Richtung gelenkt zu haben. Auf den folgenden Listenplätzen legten nach der Wahl Kienreichs zahlreiche Kandidaten ihre Bewerbungen zurück.
Der Streit innerhalb der Partei ging soweit, dass eine Woche später eine Spaltung der Grünen Salzburg unabwendbar schien. Mit Hilfe der Bundesorganisation und des ehemaligen Landesobmanns Burtscher gelang es dann aber doch noch, diese Spaltung abzuwenden: Als Kompromisskandidat für die Landtagswahl 1999 wurde schließlich [[Cyriak Schwaighofer]] nominiert, Kienreich verzichtete auf eine Kandidatur.
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
[[Kategorie:Person|Kienreich, Werner]]
[[Kategorie:Politiker|Kienreich, Werner]]