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| | == Örtliche Vereine== | | == Örtliche Vereine== |
| − | * Union Franking](Sportverein) mit den Sektionen Faustball,Stockschießen,Taekwondo,Turnen und Volleyball | + | * Union Franking(Sportverein) mit den Sektionen Faustball,Stockschießen,Taekwondo,Turnen und Volleyball |
| | * Kameradschaftsbund Franking | | * Kameradschaftsbund Franking |
| | * Landjugend Franking | | * Landjugend Franking |
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| | ==Bildung== | | ==Bildung== |
| | In der Gemeinde gibt es eine Volksschule und einen Kindergarten für 3 bis 6-jährige Kinder mit 2 Gruppen. | | In der Gemeinde gibt es eine Volksschule und einen Kindergarten für 3 bis 6-jährige Kinder mit 2 Gruppen. |
| | + | ==Kirchliche Verhältnisse== |
| | + | Die römisch katholische Pfarrkirche,die der Hl.Maria Magdalena geweiht ist,bestand bereits vor 1324.Das gotische Mittelschiff stammt aus dem Jahr 1445,2 barocke Seitenschiffe wurden 1689 und 1723 angebaut.Der Turm der Pfarrkirche stammt ebenfalls aus dem Jahr 1689.Im Zuge der josefinischen Reformen wurde Franking 1785 von der Mutterpfarre [[Ostermiething]] losgelöst und eine selbständige Pfarre.Die Mehrheit der Bewohner gehört der römisch-katholischen Kirche <br>an.<br>Pfarrer,der auch die Pfarre Haigermoos betreut,ist Johann Detzelhofer. |
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| | ==Politik== | | ==Politik== |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Bis zum Frieden von Teschen gehörte Franking mit dem Innviertel zu [[Bayern]]. Der Namen Franking geht auf den bayrischen Personennamen Franko zurück (Franking= Dorf des Franko). Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1150,wo ein Ulricus von franchingen genannt wird.Als Lehen des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstifts Michaelbeuern]] erhielten die Herren von Franking die Siedlung als Lehen. Ihr Stammsitz befand sich auf dem Burgstall, einem Hügel am [[Holzöstersee]]. Eine [[Sagen und Legenden|Sage]] berichtet vom Untergang des Schlosses<ref>siehe [http://www.franking.ooe.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220375630&detailonr=220375630 Die Sage vom Mäuseschloss]</ref>. Im Zuge der josefinischen Reformen wurde Franking von der Mutterpfarre [[Ostermiething]] losgelöst und eine selbständige Pfarre. | + | Bis zum Frieden von Teschen gehörte Franking mit dem Innviertel zu [[Bayern]]. Der Namen Franking geht auf den bayrischen Personennamen Franko zurück (Franking= Dorf des Franko). Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1150,wo ein Ulricus von franchingen genannt wird.Als Lehen des [[Benediktinerstift Michaelbeuern|Benediktinerstifts Michaelbeuern]] erhielten die Herren von Franking die Siedlung als Lehen. Ihr Stammsitz befand sich auf dem Burgstall, einem Hügel am [[Holzöstersee]]. Eine [[Sagen und Legenden|Sage]] berichtet vom Untergang des Schlosses<ref>siehe [http://www.franking.ooe.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220375630&detailonr=220375630 Die Sage vom Mäuseschloss]</ref>. |
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| | Während der napoleonischen Kriege um [[1800]] gehörte Franking wieder kurz zu Bayern, kam aber dann [[1814]] endgültig als Teil von [[Oberösterreich]] zu k.k. Österreich. In der zeit der nationalsozialistischen Herrschaft gehörte Franking zum Gau Oberdonau, nach 1945 wieder zu Oberösterreich. Während der allierten Besatzung zwischen 1945 und 1955 lag Franking in der amerikanischen Besatzungszone. | | Während der napoleonischen Kriege um [[1800]] gehörte Franking wieder kurz zu Bayern, kam aber dann [[1814]] endgültig als Teil von [[Oberösterreich]] zu k.k. Österreich. In der zeit der nationalsozialistischen Herrschaft gehörte Franking zum Gau Oberdonau, nach 1945 wieder zu Oberösterreich. Während der allierten Besatzung zwischen 1945 und 1955 lag Franking in der amerikanischen Besatzungszone. |
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