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'''Franz Karl Ginzkey''' (* [[8. September]] [[1871]] in Pola, [[Küstenland|Kronland Küstenland]], [[Küstenland#Istrien|Istrien]]; † [[11. April]] [[1963]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Offizier und Schriftsteller.
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'''Franz Karl Ginzkey''' (* [[8. September]] [[1871]] in Pola, [[Küstenland|Kronland Küstenland]], [[Küstenland#Istrien|Istrien]]; † [[11. April]] [[1963]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Offizier und Schriftsteller. Er war zeitweise Festungskommandant von Hohensalzuburg, war Mitbegründer der Salzburger Festspiele und hat zahlreiche Werke mit Salzburgbezug verfasst. Mit dem "Hatschi Bratschi Luftballon" und "Florians wundersame Reise über die Tapete" hat er bis heute weitum bekannte Kinderbücher verfasst. 
    
==Leben==
 
==Leben==
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Nach 1944 lebte er in seinem Alterssitz in Seewalchen am [[Attersee]]. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] wurde eines seiner Bücher von der russischen Besatzungsmacht auf die Liste der auszusondernden (d. h. dort untersagten) Literatur gesetzt. 1965 wurde sein Lied "''Oh Heimat, dich zu lieben''" samt einer Melodie von Ludwig van Beethoven zur Niederösterreichischen Landeshymne erklärt.  
 
Nach 1944 lebte er in seinem Alterssitz in Seewalchen am [[Attersee]]. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] wurde eines seiner Bücher von der russischen Besatzungsmacht auf die Liste der auszusondernden (d. h. dort untersagten) Literatur gesetzt. 1965 wurde sein Lied "''Oh Heimat, dich zu lieben''" samt einer Melodie von Ludwig van Beethoven zur Niederösterreichischen Landeshymne erklärt.  
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==Ginzkey, der Austrofaschismus und der Nationalsozialismus==
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==Ginzkey war Monarchist mit Bezügen zu Austrofaschismus und Nationalsozialismus==
Von [[1934]] bis [[1938]] war Ginzkey Mitglied des Staatsrates in der Regierung [[Kurt Schuschnigg]]s sowie Juror bei der Verleihung des Österreichischen Staatspreises als damals eigens geschaffene Auszeichnung für Künstler des Ständestaats. Er verleugnete seine konservativ-nationale Gesinnung nicht.  
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Von [[1934]] bis [[1938]] war Ginzkey Mitglied des Staatsrates in der Regierung [[Kurt Schuschnigg]]s sowie Juror bei der Verleihung des Österreichischen Staatspreises als damals eigens geschaffene Auszeichnung für Künstler des Ständestaats.  
 
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Nachdem seine frühere Zugehörigkeit zu einer [[Freimaurer]]loge großes Misstrauen hervorgerufen hatte, wurde er 1942 per "''Gnadengesuch''" als NSDAP-Mitglied aufgenommen und erhielt damals den Ehrenring der Stadt Wien.<ref>[https://stifterhaus.at/index.php?id=167&no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2060&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4d706fb099c74a94550572f5d1dd2f67 Biographie des Autors]</ref>
Der Autor war ab [[1936]] Mitglied im "''Bund deutscher Schriftsteller Österreichs''". [[1938]] schrieb er einen Beitrag im [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] "''Bekenntnisbuch österreichischer Dichter''". Nachdem seine frühere Zugehörigkeit zu einer [[Freimaurer]]loge großes Misstrauen hervorgerufen hatte, wurde er 1942 per "''Gnadengesuch''" als NSDAP-Mitglied aufgenommen und erhielt damals den Ehrenring der Stadt Wien.<ref>[https://stifterhaus.at/index.php?id=167&no_cache=1&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2060&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4d706fb099c74a94550572f5d1dd2f67 Biographie des Autors]</ref>
      
==Ehrungen ==
 
==Ehrungen ==
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